Dass die Nachfrage nach dem neuen BMW iX3 (NA5) extrem hoch ist, war bereits kurz nach der offiziellen Weltpremiere im Rahmen der IAA 2025 zu hören. Schnell war klar, dass die Kapazitäten vieler Märkte für das Jahr 2026 bereits ausverkauft waren, weil BMW eine solche Vielzahl von Bestellungen erhalten hat. Nun reagieren die Münchner offenbar und haben laut Spiegel.de entschieden, im Werk Debrecen eine dritte Schicht zu starten. Das neue Werk in Ungarn läuft damit praktisch 24 Stunden ohne Pause, weil die Wartezeiten für die Kunden sonst noch länger werden würden.

Zu den Hintergründen der Entscheidung zählt natürlich, dass man sich das Interesse der Kunden, die sich für einen BMW iX3 interessieren und sich dabei gegen Konkurrenten wie den Mercedes GLC oder den Volvo EX60 entscheiden könnten, nicht mit langen Wartezeiten abschrecken will. Zwar werden zwischen Bestellung und Auslieferung auch mit einer dritten Schicht im Werk Debrecen mehrere Monate vergehen, aber zumindest wird mit voller Kraft an einem höchstmöglichen Produktionsvolumen gearbeitet. "

Natürlich ist die Steigerung der Produktion auch mit gewissen Risiken verbunden: Das Werk in Debrecen ist brandneu, weshalb normalerweise etwas Zeit ins Land geht, bevor versucht wird, die maximale Kapazität von rund 150.000 Einheiten pro Jahr voll auszuschöpfen. Weitere Kapazitäten für die Neue Klasse und den BMW iX3 werden im Lauf der nächsten Monate aber auch andernorts entstehen, beispielsweise für die direkt in China gefertigte BMW iX3 Langversion (NA6) mit sogar 900 Kilometern CLTC-Reichweite.

Schon jetzt deutet sich durch die hohe Nachfrage nach dem BMW iX3 an, dass die Neue Klasse einen erfolgreichen Start erleben wird. Schon bald sollen dazu deutlich mehr Modelle beitragen, unter anderem die bereits vor Monaten als Erlkönig erwischten BMW i3 (NA0) und BMW iX4 (NA7). Im nächsten Jahr wird mit dem BMW M3 (ZA0) auch erstmals ein Elektroauto aus der Kategorie der M High Performance Automobile auf die Räder gestellt, das ebenfalls mit Neue Klasse-Technik ausgerüstet ist. Insgesamt sollen in den nächsten zwei Jahren mehr als 40 Neuheiten und Facelifts von Technologien profitieren, die im Kontext der Neuen Klasse entwickelt wurden.