Mit einer starken Performance im März 2026 hat BMW Deutschland ein überzeugendes Quartal souverän abgeschlossen: Im dritten Monat des Jahres konnten die Münchner ihren Absatz auf dem Heimatmarkt noch deutlicher steigern als zuletzt und sogar um 16,5 Prozent auf 24.308 Neuzulassungen zulegen. Sogar noch stärker fällt der prozentuale Zuwachs im März bei Audi aus, allerdings sind die die 22.013 Neuzulassungen bei 25,0 Prozent Steigerung auch ein klarer Hinweis auf die relative Schwäche des Vorjahresmonats. Mercedes kann auch im März nicht ganz mit der Dynamik des Marktes mithalten, legt aber ebenfalls um 7,5 Prozent zu und kommt so laut Kraftfahrtbundesamt auf 23.710 Einheiten.
Einen weiteren starken Monat legt auch MINI hin, denn die Briten steigerten sich im März 2026 um satte 42,3 Prozent und legen auf 3.540 Einheiten zu. Die BMW-Tochter spielt damit auch weiterhin in einer anderen Liga als die Mercedes-Tochter Smart, die ihren Absatz zwar aufgrund der Schwäche im Vorjahr um imposante 189,6 Prozent steigern konnte, aber dennoch nur auf 695 Neuzulassungen kommt.

Auch für das gesamte 1. Quartal 2026 kann sich BMW über ein starkes Ergebnis freuen: 58.547 Einheiten (+8,1 Prozent) sichern den Münchnern de facto die Premium-Marktführerschaft, auch wenn Mercedes mit 59.095 Neuzulassungen (-2,4%) auf den ersten Blick noch einen Schritt voraus zu sein scheint. Wer die Statistiken des Kraftfahrtbundesamts kennt, weiß allerdings um die mitgezählten Nutzfahrzeuge wie Citan, Vito und Sprinter, sodass es keine Zweifel an der Rangfolge im Segment der Premium-Pkw geben kann. Auf dem dritten Rang des deutschen Premium-Trios liegt Audi, denn die Ingolstädter kommen trotz einer Steigerung um 7,1 Prozent “nur” auf 51.586 Einheiten.
Über alle Autobauer hinweg ist bemerkenswert, dass der Elektro-Anteil in Deutschland laut KBA deutlich gewachsen ist: 24 Prozent aller Neuzulassungen entfielen im März auf reine Elektroautos (BEV). Hybride stehen laut KBA-Statistik für 40,1 Prozent der Neuwagen, allerdings werden hierbei auch Benziner und Diesel mit 48-Volt-Bordnetz mitgezählt. Betrachtet man nur die Plug-in-Hybride, liegt ihr Anteil bei 10,2 Prozent. Der Anteil klassischer Benziner ohne 48-Volt-Bordnetz ging auf 22,8 Prozent zurück, Diesel ohne 48-Volt-Bordnetz stehen nur noch für 12,8 Prozent der Neuzulassungen.
(Grafiken & Infos: KBA)
