Der Ford Mustang Dark Horse ist für Fans eines charakteristischen V8-Sounds und eines typisch amerikanischen Auftritts beinahe ohne Konkurrenz. Das heckgetriebene Muscle Car gibt es in Deutschland zu Preisen ab 73.000 Euro und je nach persönlicher Präferenz gibt es den Mustang auch als Handschalter – Zutaten, die ihn trotz einiger Differenzen durchaus in die Nähe des BMW M2 Coupé (G87) rücken, das ebenfalls auf Hinterradantrieb setzt und auf Wunsch als Handschalter erhältlich ist. Geht es um die Performance auf der Rennstrecke, sind die Automatik-Getriebe allerdings die unstrittig bessere Wahl, weshalb sowohl der Ford Mustang Dark Horse als auch der M2 im aktuellen Video von Driven+ nicht als Handschalter antreten.
Der BMW M2 bringt dabei auf dem Papier die etwas besseren Voraussetzungen mit, denn sein doppelt aufgeladener Reihensechszylinder ist mit 480 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment noch etwas stärker als der 5,0 Liter große, 453 PS und 540 Newtonmeter leistende V8-Sauger des Mustang. Außerdem ist der rund 23 Zentimeter kürzere Bayer auch knapp 140 Kilogramm leichter als der Ami, dessen Achtzylinder-Klang für viele Kunden aber letztlich das wichtigere Argument als alle anderen Punkte darstellt.
Was herauskommt, wenn man die beiden ungleichen Coupés zum Duell gegen die Uhr auffordert, sehen wir im Track-Test von Driven+ mit Rennfahrer Sam Maher-Loughnan. Auch wenn die Strecke kurz ist, kann der BMW M2 dabei einen klaren Vorsprung von mehr als zwei Sekunden herausfahren: Mit 49,92 zu 52,26 Sekunden gibt es keine Zweifel daran, welcher der beiden Sportwagen auf der Rennstrecke vorn liegt.
Mit Preisen ab 77.500 Euro ist der BMW M2 etwas teurer als der Ford Mustang Dark Horse, spielt aber ohne Frage in der gleichen Liga. So dürfte am Ende die persönliche Präferenz entscheidend sein – entweder liegt der Schwerpunkt auf Rennstrecken-Performance und maximaler Kurvengeschwindigkeit oder auf emotionalen Fragen, bei denen der Mustang mit seinem 5-Liter-V8 gewichtige Argumente in den Ring wirft.
