Noch vor dem offiziellen Marktstart im März 2026 werden die Preise für den BMW iX3 (NA5) um 2.000 Euro erhöht: Der neue Grundpreis liegt bei 70.900 Euro, nachdem die ersten deutschen Kunden die Neue Klasse noch zu Preisen ab 68.900 Euro bestellen konnten. Wie bereits seit Monaten klar ist, war und ist das Kaufinteresse am iX3 allerdings so groß, dass es kaum bedient werden kann: Die Produktion des Jahres 2026 ist praktisch ausverkauft, obwohl die Fertigung im Werk Debrecen früher als geplant hochgefahren wird.

Die aus marktwirtschaftlicher Sicht logische Konsequenz aus “zu kleinem Angebot” und “zu großer Nachfrage” sind steigende Preise, was sich nun auch am BMW iX3 zeigt. Etwas überraschend kommt lediglich, dass den Verantwortlichen in München die weniger sichtbaren Möglichkeiten hierfür – beispielsweise eine konsequente Null-Prozent-Rabatt-Politik – offenbar nicht genügen. Eine Rolle könnte aber auch die neue E-Auto-Prämie der Bundesregierung spielen, bei der Elektroauto-Käufer je nach Haushaltseinkommen bis zu 6.000 Euro staatliche Förderung erhalten. "

Für Kunden, die ihren Kaufvertrag bereits vor längerer Zeit unterschrieben haben und deren Bestellprozess entsprechend weit fortgeschritten ist, hat die jetzige Anpassung in der Regel keine Auswirkungen auf den zu zahlenden Preis. Wer seine Bestellung jedoch nochmals verändern und beispielsweise die Konfiguration anpassen möchte, sollte auch vor diesem Hintergrund nochmals Rücksprache mit seinem Verkäufer halten. Die neue Sonderausstattung AC-Laden Professional zum 22-kW-Laden ist zum Preis von 740 Euro erhältlich.

Abzuwarten bleibt, wie sich die frühzeitige Preiserhöhung auf den Grundpreis des kommenden BMW iX3 40 mit Heckantrieb auswirkt: Noch vor wenigen Monaten hieß es unter der Hand, dass das Einstiegsmodell zu Preisen von rund 60.000 Euro in den Handel kommen wird. Bis zum Marktstart Ende 2026 könnte sich diese Information allerdings ebenfalls überholt haben, denn offenbar haben die Münchner keinen Grund, den iX3 über den Preis zu verkaufen.