Auch in Großbritannien war das Rennen um die Krone m Premium-Segment 2025 eine klare Sache zu Gunsten von BMW: Mit 122.723 Einheiten gingen die Neuzulassungen von BMW zwar um 2,03 Prozent zurück, allerdings schnitten die Münchner damit dennoch deutlich besser ab als ihre wichtigsten Rivalen. Schärfster Verfolger war Audi mit 111.115 Einheiten, dabei blieben die Ingolstädter allerdings 9,24 Prozent unter dem Vorjahr. Der Vorsprung von BMW UK wuchs somit deutlich: Letztes Jahr waren es keine 3.000 Einheiten, während sich der Abstand 2025 auf über 11.500 Einheiten vergrößert hat.

Nur aus der Ferne kann Mercedes das bayerische Premium-Duell verfolgen: Die Stuttgarter blieben sogar 13,13 Prozent unter ihrem Vorjahreswert und kommen nur auf einen England-Absatz von 89.267 Fahrzeugen. Der ohnehin schon deutliche Rückstand ist damit nochmals größer geworden – und wird noch erheblich größer, wenn man auch MINI und Smart hinzuziehen würde: Die britische BMW-Tochter MINI kommt in ihrem Heimatmarkt auf 47.328 Einheiten (+0,75%), während Smart UK lediglich 1.770 Fahrzeuge verkaufen konnte (-10,65%). "

Auch unabhängig vom Blick auf die direkten Rivalen im Premium-Segment steht der England-Absatz von BMW für eine extrem starke Performance, denn nur Volkswagen konnte mit 178.607 Einheiten 2025 noch mehr Neuzulassungen erzielen als BMW. Andere Volumenmarken wie Ford, Kia, Hyundai oder Toyota schafften es hingegen trotz wesentlich niedrigerer Preise nicht, die Verkaufszahlen von BMW zu übertrumpfen.

Erfolgreichste und meistgefragte BMW-Baureihe in England 2025 war der 1er (F70), der für 20.538 Einheiten steht. Daneben erfreuen sich auch die Kompakt-SUV X1 und X2 großer Beliebtheit. Am anderen Ende des Portfolios konnten sich BMW 7er und i7 gegen Mercedes S-Klasse und EQS sowie den Audi A8 durchsetzen, während rund 15.746 M-Modelle die sportlichen Ambitionen vieler britischer Kunden unterstreichen. Bemerkenswert ist, dass sich in England mehr G70-Kunden für den rein elektrischen i7 (959 Einheiten) als für den konventionell angetriebenen 7er (794) entschieden haben.

Generell spielen die Modelle mit Verbrenner weiterhin die Hauptrolle, aber mit 33.945 Elektroautos und einer Quote von 27,6 Prozent der BMW-Neuzulassungen kann sich auch der Elektro-Anteil sehen lassen. Unter den Elektroautos war der BMW i4 mit 12.158 Einheiten eindeutig das gefragteste Modell, der BMW iX1 erzielte mit 6.376 Einheiten ebenfalls ein starkes Ergebnis. Bei MINI liegt der BEV-Anteil sogar bei fast 30 Prozent, denn die Marke verkaufte 13.900 Fahrzeuge ohne Verbrenner an Bord.

David George (CEO BMW Group UK & Irland): “In einem herausfordernden Marktumfeld hat die BMW Group ein starkes Jahr erzielt. BMW konnte seine Position als führende Premium-Automobilmarke in Großbritannien behaupten, und MINI setzte seinen Erfolgskurs mit einer überarbeiteten Modellpalette fort. Mehr als ein Viertel unserer Neuzulassungen entfällt auf vollelektrische Fahrzeuge. Unser Fokus liegt weiterhin darauf, unseren Kunden die richtige Wahl zum richtigen Zeitpunkt zu bieten. Die Auslieferung des ersten Modells der Neuen Klasse, des BMW iX3, beginnt im März und markiert den Start einer neuen Generation von BMW Fahrzeugen, die einen deutlichen Fortschritt in Technologie, Design und Fahrdynamik darstellen.”

(Quellen: BMW UK, SMMT)