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BMW XM Black Label, Red Label: Neue Namen fürs Topmodell?

Mit dem BMW XM geht die M GmbH im Jahr ihres 50. Geburtstags neue Wege bei der Nomenklatur. Für das Topmodell könnte das sogar noch in verschärfter Form gelten, denn laut aktueller Gerüchte soll der 750 PS starke Power-Hybrid als BMW XM Black Label an den Start gehen. Die von uns bereits gefahrene Variante mit “nur” 650 PS soll demnach als BMW XM Red Label vermarktet werden, denn auch wenn sie klar im Schatten des Topmodells steht sollte nicht aus dem Blick geraten, dass 650 PS momentan für den Titel des bisher stärksten BMW aller Zeiten genügen würden.

Bereits am Concept Car haben wir einen Modellschriftzug am BMW XM gesehen, der durchaus zum Namen “Black Label” passen würde: Der Name des Fahrzeugs ist Schwarz in Goldbronze eingefasst. Eine ähnliche Lösung wäre natürlich auch in Rot denkbar und könnte das Red Label vom Topmodell abgrenzen, ohne die 650-PS-Variante durch Verfügbarkeit von noch größeren Zahlen in irgendeiner Form abzuwerten. Innerhalb der Namens-Schemata der BMW Group erinnert das Black Label in gewisser Weise an die Rolls-Royce Black Badge-Modelle, bei denen die Farbe Schwarz ebenfalls für einen besonders hohen Performance-Anspruch steht.

Unterhalb der beiden Topmodelle mit Red beziehungsweise Black Label und V8-Biturbo soll zumindest auf einigen Märkten der BMW XM 50e platziert werden, der neben einem Elektroantrieb auf einen Reihensechszylinder als hauptsächliche Kraftquelle setzt. Deutschland und andere europäische Märkten dürften zu den Regionen zählen, in denen der Basis-XM angeboten wird. Von einem klassischen “Einstiegsmodell” kann dabei natürlich nur in Anführungszeichen die Rede sein, denn ähnlich wie im neuen BMW 750e (G70) sind auch hier rund 500 PS zu erwarten.

Klarheit bezüglich der Namen und Antriebe wird es schon in wenigen Monaten geben, denn die Serienversion des BMW XM soll auf jeden Fall noch in diesem Jahr präsentiert werden. Bereits offiziell bestätigt ist, dass der Power-Hybrid gemeinsam mit X3, X4, X5, X6 und X7 im US-Werk Spartanburg gebaut wird, was mit Blick auf die dort aufgebaute SUV-Kompetenz und den zu erwartenden Hauptmarkt keine Überraschung darstellt.

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