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BMW i8 Roadster: Produktion im Werk Leipzig gestartet

Im BMW Werk Leipzig wurde Anfang März 2018 mit der Produktion des neuen BMW i8 Roadster begonnen. Zum Auftakt lief das erste Serienfahrzeug des offenen Plug-in-Hybriden mit der neuen Lackierung E-Copper vom Band. Die kupferfarbene Ergänzung der Farbpalette erinnert an die Lackierung des Concept Cars und dürfte auch von vielen Kunden des überarbeiteten Coupés gewählt werden, da sie für eine klare Abgrenzung von den Pre-Facelift-Modellen sorgt.

Im Gegensatz zum Coupé ist der neue BMW i8 Roadster ein reiner Zweisitzer, der Platz für die Rückbank wird im Fall des offenen i8 von der Dachmechanik in Anspruch genommen. Das Stoffverdeck öffnet und schließt auf Knopfdruck innerhalb von 15 Sekunden, bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h auch während der Fahrt. Eine versenkbare Heckscheibe kann unabhängig vom Stoffdach betätigt werden und dient bei geöffnetem Verdeck auch gleich als Windschott. Die Flügeltüren des Roadsters bestehen wie die Fahrgastzelle aus Carbon, das unter der lackierten Aluminium-Außenhaut verborgen bleibt.

Genau wie das Facelift-Coupé nutzt auch der BMW i8 Roadster eine weiterentwickelte Lithium-Ionen-Batterie mit einem Brutto-Energiegehalt von 11,6 kWh und einer Energiekapazität von 34 Ah. Diese Kapazität genügt für eine elektrische Reichweite von 53 Kilometer gemäß NEFZ, das leichtere Coupé kommt noch zwei Kilometer weiter. Die leistungsfähigere Batterie erlaubt es, den Elektromotor an der Vorderachse mit 105 kW / 143 PS und 250 Newtonmeter zu betreiben.

Der Dreizylinder-Benziner im Heck trägt wie vor dem Facelift 231 PS zur auf 374 PS gesteigerten Systemleistung bei. Wenn beide Motoren Hand in Hand arbeiten, beschleunigt der BMW i8 Roadster in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h – lediglich zwei Zehntelsekunden langsamer als das Coupé. Die Höchstgeschwindigkeit des in Leipzig gebauten Plug-in-Hybrid-Sportlers liegt unabhängig von der Karosserieform bei 250 km/h.

Die Preise für den offenen BMW i8 beginnen in Deutschland bei 155.000 Euro, damit gehört er zu den teuersten Fahrzeugen der aktuellen BMW-Modellpalette. Während er in den USA den teuersten Grundpreis hat, muss er sich in Deutschland hinter dem BMW M760Li xDrive mit V12-Biturbo einreihen.

Hans-Peter Kemser (Leiter BMW Werk Leipzig): “Wir sind stolz, ein weiteres Spitzenprodukt in unserem Werk fertigen zu können. Ein wichtiger Faktor hierbei ist das langjährige Know-how unserer Leipziger Mitarbeiter bei der Produktion von Elektrofahrzeugen.”

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