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BMW M8 2016: Supersportler auf i8-Basis zum 100. BMW-Geburtstag?

Die spätestens seit den Debüts von Audi R8 und Mercedes SLS AMG sehnlichst auf einen Supersportler von BMW wartenden Fans bekommen von der Auto Bild neue Nervennahrung. Während man in Ingolstadt und Stuttgart bereits an der Arbeit für die Nachfolger der genannten Fahrzeuge begonnen hat, scheint in München ein Debüt 2016 wahrscheinlicher zu werden.

Im Jahr des 100. Geburtstags könnte sich BMW mit einem Supersportwagen selbst beschenken und auch wenn die Luft in diesem Umfeld sehr dünn ist, wäre der Anspruch klar umrissen: Ähnlich wie ein BMW 3er im Vergleich mit einem A4 oder einer C-Klasse müsste auch ein Supersportler noch dynamischer sein als die Wettbewerber von Audi und Mercedes.

Immer wahrscheinlicher wird laut Auto Bild auch, dass die Grundlage für den legitimen Nachfolger des BMW M1 große Gemeinsamkeiten mit dem BMW i8 haben wird. Speziell die Carbon-Fahrgastzelle des Hybrid-Sportwagens würde auch einem eventuell als BMW M8 bezeichneten Supersportler gut zu Gesicht stehen, auch Teile der Hybrid-Technik könnten übernommen werden.

Die wichtigsten Änderungen betreffen das Heck und die Fahrwerkstechnik: Ersteres “müsste” statt einem Turbo-Dreizylinder wohl einen V8-Biturbo beherbergen, der bis zu 600 PS leisten soll und wohl vom aktuellen M5-Motor S63Tü abgeleitet wird. Während der BMW i8 ausdrücklich “nicht für die Rennstrecke” gebaut ist, wäre die Abstimmung im Fall eines derartigen Sportwagens natürlich anders – bei potenziellen Gegnern wie einem Porsche 911 Turbo ist die Performance auf abgesperrtem Terrain mindestens so wichtig wie souveräne Überlegenheit im Alltag.

Der aktuell im BMW i8 verbaute Elektromotor, der die Vorderräder mit etwa 130 PS und einem jederzeit verfügbaren Drehmoment von 250 Newtonmeter versorgt, könnte auch in einem Supersportler eine Rolle zur Performance-Steigerung spielen. Fraglich ist allerdings, ob in einem Supersportler genügend Platz und ausreichend große Gewichtsreserven für weitere Batterien vorhanden sind, um einen permanenten Einsatz des Elektromotors auf der Rennstrecke zu ermöglichen – genau hier liegt das für die meisten Kunden eher theoretische Problem des BMW i8, denn bei häufigem Leistungseinsatz und kurzen Bremsphasen im Renn-Einsatz sind die Akkus des i8 nach kurzer Zeit leer, weshalb nur noch der Verbrennungsmotor für Vortrieb sorgen kann.

Eine ähnliche Lösung ist freilich auch für den Supersportler denkbar, denn die Performance des V8-Biturbo dürfte den meisten Kunden auch auf der Rennstrecke vollauf genügen. Wenn im Alltag eine Systemleistung von weit über 600 PS auf ein angepeiltes Gewicht von 1.500 Kilogramm trifft, sollte es in jedem Fall ausreichend rasant zur Sache gehen.

Wie genau das technische Layout des Supersportlers aussehen wird, bleibt allerdings noch für viele Monate ein Geheimnis der BMW M GmbH. Immerhin scheinen sich die Gerüchte rund um einen Supersportler für das Jahr 2016 langsam zu konkretisieren und unabhängig davon, wie genau dieser aufgebaut sein wird, dürfen wir mit einem echten Kracher rechnen.

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