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Deutschland im Januar 2021: BMW 3er mit starkem Auftakt

Dass der Januar 2021 für BMW Deutschland insgesamt kein wirklich erfreulicher Monat war, aber auch ein Absatz-Rückgang um fast 20 Prozent seine guten Seiten haben kann, hatten wir bereits erwähnt. Nun wollen wir auch einen Blick auf die Neuzulassungen der einzelnen Baureihen werfen und vergleichen den Januar 2021 dabei mit den beiden Vorjahren. Zur Einordnung muss erneut darauf hingewiesen werden, dass sich die Corona-Pandemie im vergangenen Januar noch nicht wirklich auf die deutschen Verkaufszahlen ausgewirkt hatte – und dass der diesjährige Januar zusätzlich zu den Pandemie-Folgen auch unter dem Sondereffekt der zum Jahreswechsel wieder angehobenen Mehrwertsteuer gelitten hat.

Rekorde und Bestwerte waren vor diesem Hintergrund von vornherein nicht zu erwarten, aber dennoch gibt es tatsächlich ein paar positive Entwicklungen: Das SUV-Coupé X6 und das Elektroauto i3 waren 2021 tatsächlich stärker als in beiden Vorjahren, das Mittelklasse-SUV X3 konnte zumindest das direkte Vorjahr übertreffen. Fokussiert man den Blick auf die aktuellen Zahlen, sticht erneut der BMW 3er G20 / G21 als meistverkaufte und eindeutig gefragteste Baureihe der Münchner heraus. Rund 600 Einheiten stellen einen klaren Vorsprung auf den zweitplatzierten X3 dar, auf den weiteren Plätzen folgen 1er und X1 sowie 2er und 5er, die sich jeweils in Schlagdistanz zueinander befinden.

Erneut unterstrichen wird von den aktuellen Zahlen auch, wie wichtig die SUV-Modelle für den Absatz der Marke BMW geworden sind. Addiert man die Neuzulassungen der Mittelklasse-Baureihen 3er und X3 steht das SUV für fast 45 Prozent des Absatzes, in der Kompaktklasse mit 1er und X1 kommt das SUV sogar auf über 49 Prozent. Spielt man das gleiche Spiel mit 5er und X5, kommt das Oberklasse-SUV auf einen Anteil von rund 44 Prozent.

Mit dem SUV-Trend einher geht der Trend zum Allradantrieb: 8.552 der 16.479 Neuzulassungen von BMW Deutschland im Januar 2021 waren mit vier angetriebenen Rädern unterwegs, das ergibt einen Anteil von knapp 52 Prozent. Hierfür sind neben den SUV-Modellen natürlich auch die klassischen Baureihen verantwortlich: Liegt der Allrad-Anteil beim 3er heute bei rund einem Drittel, sind es beim 5er knapp über 50 Prozent. Bei 7er und 8er, wo einige Motoren gar nicht mehr in Verbindung mit Hinterradantrieb angeboten werden, sind die Anteile noch weit höher: Nur 8 der 89 neu zugelassenen 8er sind laut KBA mit lediglich zwei angetriebenen Rädern und folglich als 840i unterwegs.

(Infos: KBA)

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