BMW 3er G20: Teaser enthüllt Nieren- und Licht-Design

BMW 3er | 20.09.2018 von 24

Ein offizielles Teaser-Foto zum neuen BMW 3er G20 zeigt die Mittelklasse-Limousine unter einem halbdurchsichtigen Tuch und enthüllt dabei wichtige Design-Elemente der Front. Klar zu erkennen …

Ein offizielles Teaser-Foto zum neuen BMW 3er G20 zeigt die Mittelklasse-Limousine unter einem halbdurchsichtigen Tuch und enthüllt dabei wichtige Design-Elemente der Front. Klar zu erkennen ist das Design der neuen Doppel-Niere, die wie bei anderen Modellen der jüngsten Vergangenheit einen gemeinsamen Chrom-Rahmen trägt. Die beiden Nieren sind somit durch einen gemeinsamen Steg in der Mitte verbunden und nicht wie früher üblich klar getrennt.

Gut erkennbar sind auch die Tagfahrlicht-LEDs der Front-Scheinwerfer, die sich noch deutlicher als bisher von den anfangs üblichen Kreisen verabschieden. Jeweils zwei nach außen hin ansteigende Lichtstreifen erinnern an die früher charakteristischen Doppel-Rundscheinwerfer, wirken aber selbst unter dem dünnen Tuch deutlich moderner.

Erkennen können wir außerdem die Vorfeldbeleuchtung, die aber scheinbar nicht nur von den Türgriffen ausgeht: Ähnlich wie bei anderen aktuellen Modellen scheint auch direkt hinter dem Vorderrad eine Lichtquelle platziert zu sein, die auch im Fall des BMW 3er G20 für einen Lichtteppich im Einstiegsbereich sorgen könnte. Am Heck können wir außerdem einen Hauch der Rückleuchten erahnen.

Der neue BMW 3er G20 wird in wenigen Tagen auf dem Pariser Autosalon 2018 offiziell vorgestellt und endgültig enthüllt. Schon jetzt haben die Münchner viele Details zur Fahrwerks-Technik sowie zur Aerodynamik und Fahrzeug-Entwicklung bekanntgegeben. Wir wissen daher schon jetzt, dass wir uns auf eine besonders dynamische neue 3er-Generation freuen dürfen, die im Fahrspaß-Kapitel einen deutlich erlebbaren Vorteil gegenüber den Wettbewerbern bieten will.

24 responses to “BMW 3er G20: Teaser enthüllt Nieren- und Licht-Design”

  1. Cjkologe . says:

    Freu mich schon drauf. Hoffentlich gibt es einen Reihensechser mit 48v Batterie (Gen.2)

  2. Meo says:

    Bin gespannt! Aber hoffentlich sieht die Lichtgrafik nicht so aus wie bei VW (Golf z. B.) – danach sieht es nämlich leider auf dem Bild aus… Außerdem hoffe ich noch auf das ein oder andere markante Design-Gimmick, was man so bei einem anderen aktuellen BMW noch nicht gesehen hat… Wäre schade, wenn es am Ende “einfach” nur ein kleiner 5er wird.

    • driv3r says:

      Sieht für mich auf den ersten Blick leider nach Golf aus, richtig. Aber am oberen Ende des Tagfahrlichts ist noch so ein leichter Knick nach innen zu erkennen, also entfernt die Form eine geöffneten Abstrakten Coronaringes. Ob das nachts auf der Autobahn zur Differenzierung reicht, mal sehen.
      Ansonsten wird wohl eine Mischung aus 5er-Front und aktuellem Z4/X4-Heck zu erwarten sein.

  3. Kuki70 says:

    Wann erhältlich als vollektrischer 3er mit mindestens 400km RW? Für mich als Laie wie folgt machbar: i3s Motor nehmen und 1,5 mal die Batterie davon einbauen, fertig. Wer kennt sich aus? Ist das technisch so schwierig?

    • driv3r says:

      Jop. Wenn das alles so einfach wäre, dann hätte das längst jeder Hersteller schon getan. – Wenn du wirkliche Reichweite, intelligentes Batteriemanagement und ständig abrufbare Leistung haben willst, muss die Karre von Grund auf darauf ausgelegt sein, sonst geht dir viel zu viel Effizienz flöten.

  4. Thomas says:

    Einerseits sehr große Vorfreude, weil viele Details an den zahlreichen Erlkönigen sehr vielversprechend sind!
    Als Schrauber mit technischem Verständnis, das pure Grauen vor der flächendeckenden Einführung der neuen wartungsunfreundlichsten Motorengeneration im 3er welche BMW je konstruiert und verbaut hat.

    • manuelf says:

      Von welcher Motorengeneration redest Du? Der G20 wird B47/48 und B57/58 bekommen.
      Was ist da neu?
      Wenn Du diese als neu bezeichnest (auch wenn es die nun seit ca. 3 Jahren gibt), was ist dann für Dich “als Schrauber” der wartungstechnisch eklatante Unterschied zu den Vorgängern N20/N55?

      • Thomas says:

        Ja, ich meine die Baukastenmotoren von BMW.

        Im Lastenheft der Entwickler stand die Wartungsunfreundlichkeit ganz oben auf der Liste.
        Bei allen Motoren ist der Kettentrieb von der Stirnseite des Motors auf die Rückseite gewandert.
        D.h. auch der Großteil der Sensoren und Aktuatoren für VANOS und Co. liegen nun sehr schwer erreichbar auf der Rückseite.
        Bei nun allen Motoren muss für einen Wechsel der Steuerkette der
        komplette Zylinderkopf demontiert werden. Die Anzahl der Ketten hat sich
        erhöht. Für BMW als absolute
        Kettenexperten natürlich eine weitere Fehler- und Einnahmequelle.
        Darüberhinaus baut sich BMW anscheinend ein weiteres Standbein auf
        und wird wahrscheinlich bald ein Werk nur für Spezialwerkzeug errichten.
        VANOS-Magnetventile waren i.d.R. gut erreichbar und nur mit einer Schraube befestigt.
        Die neuen Aktuatoren sind auf der Rückseite nur sehr aufwändig mit
        einem Spezialschlüssel zu lösen. Überhaupt hat sich der Einsatz von
        Spezialwerkzeug in allen TIS Anleitungen wieder erhöht.
        Die Motoren müssen für viele Arbeiten, welche man vorher so erledigen konnte ausgebaut werden!

        Ich habe mir das Elend angesehen und einfach nur gelacht.
        Man erschwert dem Kunden die Wartung enorm und es wird von
        Motorgeneration zu Motorgeneration immer schwieriger. Nicht weil die
        Technik komplexer wird, ganz im Gegenteil. Es war teilweise noch nie
        einfacher eine Kette oder eine VANOS Einheit zu tauschen.
        Man unterbindet aber den leichten und unkomplizierten Zugang! Gleichzeitig erhöht man den Arbeitsaufwand für Werkstätten.

        Das sind so Unterschiede welche direkt ins Auge springen. Je detailierter man sich mit der Sache befasst, desto mehr lässt sich finden.

        • manuelf says:

          Ok. Aber dann finde ich deinen Beitrag im Kontext doch verwirrend. Die Entwicklung hat nix mit dem G20 zu tun. Die Situation war vor 6 Jahren beim F3x schon so.
          Und ob “Wartungsunfreundlichkeit” für Schrauber oben im LH stand, bezweifle ich. Die 0,1% die als Privatschrauber ne Steuerkette an einem Motor wechseln können oder nicht, geht BMW doch am Allerwertesten vorbei. Es wird irgendeinen lapidaren produktionstechnischen Grund gehabt haben… und dass 5 Schrauber das schlecht finden ist ein erträglicher Kollateralschaden. BMW hat doch überhaupt kein Interesse das gezielt wartungsunfreundlich zu machen. BMW verdient an Neuwagenkunden die so oder so in die Fachwerkstatt müssen!

          • Thomas says:

            Beim F30 hattest du bis zu einem gewissen Baujahr die Wahl.

            Ein Wartungsfreundliches Fahrzeug ist immer von Vorteil, nicht für den privaten Schrauber, sondern für die Werkstätten welche einen Schaden reparieren.
            Es ist ein Unterschied ob der Steuerkettentausch 3h dauert, oder 6h. Hinzu kommt zusätzliches Material. Der lapidare Grund ist, dass es ein Baukastenmotor ist, welcher vorne einfach gekürzt werden kann. Spart Fertigungskosten für den Hersteller, erhöht die Wartungskosten für den Kunden. Doch, BMW hat Interesse ihre Fahrzeuge möglichst Wartungsunfreundlich zu machen. Sie verdienen am Spezialwerkzeug, an zusätzlichen Arbeitsschritten, was zusätzliches Material erfordert. Bestes Beispiel ist der Sperrring der Kraftstoffpumpe im Kraftstofftank. Früher ein normaler Drehverschluss, der auch die nächsten 100 Jahre seinen Dienst getan hätte, da sich an der Grundkonstruktion und Aufnahme nichts geändert hat. Der Sperrring ist sogar teurer als der Drehverschluss. Nun kann Ottonormalo, oder eine freie Werkstatt ohne BMW Spezialwerkzeug den Verschluss nicht mehr öffnen. Sowas nennt sich Kundenbindung. BMW verdient am meisten an der Wartung ihrer Fahrzeuge, nicht am Neuwagen.

            • manuelf says:

              Jein. BMW verdient an den AW, wenn Du in eine NL gehst. Sonst nicht.
              Und BMW hat mit Sicherheit kein Interesse an ausufernden Wartungskosten. Die werden nämlich in relevanten Tests mitbewertet … bzw. BMW schadet sich bei Service-Inclusive Paketen selber oder die Flottenkunden steigen ihnen aufs Dach. Überbordende Reperaturkosten zahlt der Kunde z.B. indirekt über Versicherungseinstufung! Gar nicht im Interesse von BMW.
              Darum kaufe ich deine Aussage “extra so konstruiert, dass Wartung/Reparatur teuer wird” nicht.
              Du bringst beim Thema Baukästen ja das richtige Beispiel! BMW optmiert eben auf gewisse Flexibilität hin und nimmt dabei Kollateralschäden bei Wartung/Reparatur in Kauf. Diese Flexibilität bringt Kostenvorteile. Und da Du und ich nicht wissen, in welchem Maß diese Vorteile über den Preis an den Kunden weitergeben werden, können wir nicht feststellen, was unterm Strich für den durchschnittlichen Kunden vorteilhafter ist.

              • moehre says:

                Wenn die Kunden eine Total cost of ownershuo Rechnung anstellen würden, was du anführst, würden sie doch eh keinen BMW kaufen. Sondern hyundai oder kia. Und die Einpreisung der beschriebenen Sachverhalte ist doch arg an den Baaren herbeigezogen. Wieso sollte ein Schaden an der Steuerkette Einfluss auf die Versicherungsprämie haven? Es geht hier nicht um Karosseriebauteile…

                • manuelf says:

                  Ich habe das Steuerkettenthema mit dem Thema Baukästen verknüpft! Wie übrigens Thomas auch. Das Thema Versicherungseinstufung ist allgemeiner und sollte als Argument dagegen dienen, dass Autohersteller Fahrzeuge so konstruieren, dass die Wartung möglichst aufwändig wird. Wenn ihr das aber gerne glauben wollt, dass die Entwicklungsingenieure die Fahrzeuge so wartungsunfreundlich wie möglich konstruieren und das ein primäres Entwicklungsziel ist, das in Lastenhefte Einzug erhält. Ok. Dann kommen wir da in der Diskussion nicht zusammen und ich bin raus.

                  • Thomas says:

                    Das Entwicklungsziel ist es natürlich nicht, die Fahrzeuge so wartungsunfreundlich wie möglich zu machen. Das war absichtlich überspitzt formuliert! Die Wartungsfreundlichkeit wird aber zugunsten von Einsparungen bewusst vernachlässigt! Gleichzeitig will man nicht, dass Kunden selbst das Fahrzeug warten können. Beispiel Kraftstoffpumpe. Wer da selbst mal dran war, früher wie heute, der wird sofort erkennen, dass der Zugang absichtlich erschwert worden ist und man den Werkstätten wieder zusätzlich Werkzeug verkaufen möchte.

                  • manuelf says:

                    Ok. Damit gehe ich schon eher mit. Und dass es Sie als Schrauber stört (oder als jmd. der die Fahrzeuge u.U. sehr lange fährt und dann auf Freie Werkstätten wechselt), kann ich nachvollziehen. Viele (typische) BMW Kunden trifft das m.E. eher weniger.
                    Und da unsere Politik definitiv dabei ist sehr effektiv zu verhindern, dass Verbrenner Fahrzeuge langfristig ohne deutliche Einschränkungen einsetzbar sind, tritt das was Sie monieren m.E. noch weiter in den Hintergrund in Zukunft.

                  • moehre says:

                    Ich bin total bei dir, dass BMW da nicht unbedingt im Sinne des Kunden entscheide und den Bauraum lieber klein hält. Ob man das macht, damit die Werkstatt mehr Stunden aufschreiben kann: wer weiß. Eher geht es um Baukasten etc. Nur ist halt das Thema Versicherungseinstufung sehr weit weg, da die hier angesprochenden Themen häufig am Ende eh nicht mehr reguliert werden (Totalschaden ist Totalschaden, ein Wildschaden, der den Motor genau “so zerlegt”, dass es zum tragen kommt ist wohl unwahrscheinlich).

        • BMarcoW says:

          Interessant, vielen Dank!

  5. Anton Quiring says:

    Einstiegspreis? 40000-45000?

  6. Kai Asmus says:

    Optisch wird das nichts anderes als ein geschrumpfter 5er. Mann, was hat van Hooydonk auf den Putz gehauen und das Design des neuen 3er als revolutionär bezeichnet. Tja, wird wohl nix. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und träume von Ian Callum als Chefdesigner.

  7. Boba Fett says:

    Scheinwerfer mit der Niere verbunden wie beim 5er. Habe auf neues designe gehofft?

    • Fabi says:

      Noch ist das Design nicht enthüllt.
      Der 5er hat die Niere nicht verbunden.

    • Schauinsland says:

      Wer geglaubt hat, BMW wird bei seiner wichtigsten, immer noch meistverkauften Modellreihe im gesamten Programmportfolio gewagte Design Extravaganzen in Serie bringen, hat die Mechanismen des Marktes nicht verstanden.

      Der G20 wird sich bei seiner Designsprache ganz klar am überaus erfolgreichen, fast noch taufrischen G30 orientieren, genau wie Mercedes das mit seinen Baureihen 205 (C-Klasse) und 213 (E-Klasse) (vor)macht.

      Einziger deutlich, optisch erkennbarer Unterschied bei genannten MB ist die Gestaltung der Armaturen, beim jüngeren E mit dem neuartigen “Widescreen Display”, während der ältere C sich hier noch konventionell präsentiert.
      Laut Hersteller wäre beim “Mopf” des 205 eine Anpassung unverhältnismäßig kostspielig gewesen, so dass eine Angleichung erst mit Modellwechsel 2020/21 erfolgt.

  8. Zanza says:

    Wann wird der neue 3er Präsentiert ?

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