BMW iX3, i4 & Co.: Das verraten die Studien zum neuen i-Design

BMW i, News | 25.04.2018 von 33

Mit dem BMW iX3 Concept verraten die Münchner viele Details des neuen BMW i-Designs für Elektroautos, die auf konventionell angetriebenen BMWs basieren.

Mit dem BMW iX3 und dem BMW i4 wurden inzwischen zwei Modelle vorgestellt, die als Vorboten einer neuen Elektro-Strategie der BMW Group betrachtet werden dürfen. Auch wenn beide Modelle sehr unterschiedlich sind, zeichnet sie eine große Gemeinsamkeit aus: Beide basieren auf konventionell angetriebenen Großserien-Fahrzeugen der BMW Group und kombinieren deren Architektur mit der Technik eines Elektroautos. Damit sind sie völlig anders positioniert als der Ende 2013 eingeführte BMW i3, der auf einer völlig eigenständigen Plattform steht und kaum Gleichteile mit irgendeinem konventionell angetriebenen BMW seiner Zeit besitzt.

Deutlicher als jemals zuvor wird durch das BMW iX3 Concept, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Design der neuen Elektroautos liegen werden. Da wir am Beispiel des iX3 sehr einfach einen Vergleich mit dem konventionell angetriebenen BMW X3 G01 machen können, werden viele Aspekte offensichtlich: Die grundlegende Karosserieform bleibt auch mit Elektroantrieb unverändert, wirklich neu sind vor allem die Front- und Heckschürze, die Seitenschweller und Felgen und natürlich die prominent umgestaltete Doppel-Niere an der Front.

Scheinwerfer, Rückleuchten, Dachlinie und Greenhouse sowie Türen und Motorhaube bleiben jedoch völlig unverändert – was im Umkehrschluss durchaus einige Rückschlüsse auf das nächste BMW 4er Gran Coupé zulässt, dessen Design durch das BMW i4 Concept bereits vor Monaten indirekt enthüllt wurde. Generell gilt, dass Aerodynamik-Elemente wie die Lufteinlässe für die Air Curtains stärker betont werden als bei den übrigen Varianten, wodurch der geringe Luftwiderstand plakativ zur Schau gestellt wird.

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale werden für viele Betrachter die vereinten Nieren und die Diffusor-Einsätze an Stelle klassischer Endrohre sein, abgesehen davon dürften vielen weniger Automobil-interessierten kaum große Unterschiede auffallen. Da die Klappe für den Anschluss des Ladekabels direkt an die Air Breather genannten Luftauslässe hinter den Vorderrädern gesetzt wurde, fällt sie ebenfalls kaum ins Auge. Wir dürfen davon ausgehen, dass es neben der Lademöglichkeit per Kabel auch die Option zum induktiven Laden per BMW Wireless Charging geben wird.

Was für das Exterieur schon heute offensichtlich ist, gilt in ähnlicher Form auch für den noch nicht enthüllten Innenraum des BMW iX3: Nach unseren Informationen wird sich das Cockpit ebenfalls stark an den konventionell angetriebenen Modellen orientieren. Die Unterschiede werden sich in einem ähnlichen Umfang bewegen wie zwischen einem gewöhnlichen X3 und einem M-Modell – so wird der Elektro-Antrieb beispielsweise durch spezielle Farben, exklusive Interieurleisten und möglicherweise ein eigenständiges Lenkrad betont, dennoch bleibt die Herkunft des iX3 unverkennbar.

33 responses to “BMW iX3, i4 & Co.: Das verraten die Studien zum neuen i-Design”

  1. Oliver Beyer says:

    Der iX3 sieht wesentlich moderner aus als der konventionelle X3. Vor allem die Gestaltung der Kofferraumklappe und Heckschürze gefällt mir viel besser. Genauso, mit konventioneller Niere und Verbrennungsmotor, dann kaufe ich den. 😉

    • DropsInc. says:

      Yupp, sieht moderner aus. Trotzdem erkennt man ihn als X3 (soll ja auch so sein) schade finde ich nur das Erscheinungsdatum. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es moderner, 2020 sieht die Sache wieder anders aus. Da gibt’s dann ein EQC…hoffe er sieht dann nicht allzu alt aus. Zumal ich aber auch keine zu große Überraschung bei Daimler erwarte.

  2. Dailybimmer says:

    Die neue “schöne Bmw Niere” des iX3 wird in der Fachpresse teilweise auch KIA Nase genannt. Wenn das mal nicht abwertend klingt.

    https://www.motor-talk.de/news/bmws-erstes-x-mit-i-traegt-kia-nase-t6331614.html

    • M. Power says:

      Ja die Front finde ich auch nicht schön. Wenn sich diese Niere in Zukunft bei allen Modellen durchsetzen soll, dann gute Nacht.
      Warum haben die E-BMWs kein schöneres Design ? Das hätten sie doch beim i3 schon einsehen müssen.
      Mir ist das eigentlich egal, E-Antrieb interessiert mich nicht. Zu dem Thema habe ich die gleiche Einstellung wie Walter Röhrl.

      • Dailybimmer says:

        Ob dem Rest der X Reihe das gleiche Schicksal widerfährt wie dem iX3, bezüglich der Nierenanbindung in Kia/ Skoda Grill Format? Mit meinem geistigen Auge habe ich den iX5 an Hand der neusten Erlkönigbilder bereits in meinem Kopf gerendert.

    • Mini-Fan says:

      Also ich glaube doch wohl eher, daß Kia und Skoda sich in den letzten Jahren mit ihrem Design in Richtung Niere und Hofmeisterknick hin orientiert haben.
      Und nicht umgekehrt, BMW in deren Richtung

      • Dailybimmer says:

        Das ist klar. Wollte damit nur sagen das sich Bmw nun deren Design bedient, was eigentlich mehr oder weniger von Bmw kommt.

        • DropsInc. says:

          Quark, die BMW Niere hat nix mit Kia zu tun. Nur weil es eine Seite schreibt um Klicks zu generieren. Die proportionen sind komplett anders. Ob es nun schön oder weniger schön ist, bleibt Geschmacksache. Für die i-Flotte find ich es sogar wichtig das sie sich abheben. Für nen M2 weniger. Davon abgesehen, der E-Quark wird eh nicht fruchten. Bosch hat nen neues Bauteil erfunden, womit der Diesel weiter an Bedeutung beibehält.

      • DropsInc. says:

        Holy Shit…endlich mal ne vernünftige Aussage.

  3. Bricko says:

    Als ob die Fummelei mit dem Hoffmeister-Knick bei einigen Modellen noch nicht genug wäre , jetzt noch der Heilige BMW-Gral , die Nieren…

    Quo vadis , BMW?

    • Dailybimmer says:

      Ein Fan vom X3 war ich nie. Werde
      ich jetzt auch nicht werden. Schaut mir zu bieder aus. Der X3 müsste von vorne wie ein hochgesetzter 3er aussehen und von hinten wie Porsche Macan. Dafür bin ich ein grosser X1 und X2 ( UkL) Fan. Bin auf X5, X6 und X7 gespannt.

  4. DerOssi says:

    Ich würde gerne mal unter die Haube des iX3 schauen wollen… da wird wahrscheinlich noch einiges an Platz drin sein… durch die gleiche Karosse wie der X3 natürlich auch eine schmerzhafte Platzverschwendung… (nur eine Mutmaßung meinerseits)

  5. DropsInc. says:

    Lassen wir den iX3 mal angenommen 2019 erscheinen, mit gutgemeinten 400km. Dann müsste er sich mit dem EQC messen, der gutgemeinte 500km erfahren könnte. Das Design wird dann Daimler hinzu etwas frischer haben. Bin sehr gespannt wie‘s ausgeht. Trotzdem schade das sich da BMW messen lassen muss, als einstiger Vorreiter.

  6. Dailybimmer says:

    Liegt es an Calvin’s Hornbrille oder warum diese gigantische Kia Brille als Erkennungszeichen für zukünftige Bmw iX Modelle? Wie wärs mal mit Skoda Kühlergrill als Alternative? Kleiner Tipp für Kaban. Wehe dem!

  7. Renaco says:

    Nun muss sogar ich meinen Senf dazugeben.
    Ein iX3 ohne Allrad Option, das ist ja wirklich lächerlich im vergleich mit dem Umfeld. Genauso wie die aktuellen Plug-in-Hybride ohne Touring Option, was ist da los, denkt BMW nur noch an China bei Elektro…???
    Ich glaube BMW jetzt von Hardy Krüger jr. geleitet, ein trauriges “Schau-Spiel”… 😉

    • Flo S_01 says:

      Es gibt keinen 530e Touring und 330e Touring, weil die Touring nur für Europa gebaut werden. 50% des G31 werden in DE verkauft! Das würde sich niemals rentieren.

      • Flo S_01 says:

        Asiaten und Amerikaner kaufen keine Kombis.

        • Renaco says:

          ach, schön immer mitgelesen bezüglich der Touring Rentabilität und auch alles abgenommen… 😉
          Dafür laufen die GT´s ja sehr gut… 😉
          By the way, die fehlenden M-Touring`s (bis anhin auch fehlenden Allrad-Versionen) werden nahezu international vom feinen BMW Ausleger Alpina mit satten gewinnen und sogar ohne Subventioniertes Leasing verkauft.
          Ich habe kein Mitleid mehr, mein alter M3 bleibt als Spielzeug und die verquollenen Hoydoonks/Habibs und deren Hybridlimousinen gehen eben an andere, neue und Internationale Fans dieser aufstrebenden, expandierenden Marke mit der zusätzlichen, neuen, aufreizenden “Kühlermaske”.

          • Flo S_01 says:

            Alpina sind sowieso die besseren BMW. Wer einen besonderen BMW will geht nach Buchloe.
            Zu den M-Touring Modellen: Klar ist es unverständlich, aber das ist nun mal seit vielen Jahren die Begründung von BMW. E61 M5 lässt grüßen. Audi und Mercedes bieten ja auch Performance Kombis an. Da alles Baukasten ist, wären diese Modelle auch bei BMW sehr einfach zu realisieren.

  8. Fagballs says:

    Ach das Heck ist großes Kino. Endlich mal wieder ein bisschen aufgeräumt, abgerundet und die ganzen überflüssigen Lichtkanten abgeschliffen. Gefällt mir gut.

    Zu den Nieren wurde schon alles gesagt, denke ich…

  9. Dailybimmer says:

    Sieht jetzt schon ziemlich altbacken aus für ein 2020 Model. Bin auf dem Facelift gespannt.

  10. DerOssi says:

    Macht auch ziemlich Sinn, die E-Modelloffensive mit einer 2 Tonnen schweren (plus/minus) fahrenden Schrankwand zu beginnen… thumbs up!

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