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BMW M5: Wie Bluetooth fast den Drift-Rekord verhindert hätte

Wer einen Weltrekord im ununterbrochenen Driften eines Autos plant, muss Überraschungen einkalkulieren und in der Lage sein, spontan auf völlig überraschende Situationen zu reagieren. Ganz sicher nicht erwartet hatten die Verantwortlichen von BMW, dass Bluetooth dem angepeilten Weltrekord in die Quere kommen könnte – und dennoch war es ausgerechnet die scheinbar simple Technik zur Verbindung des Telefons mit dem Infotainment-System des Fahrzeugs, die beinahe für eine Unterbrechung des Drifts und damit für den Abbruch des Rekordversuchs gesorgt hätte.

Die Möglichkeit zur Kommunikation während des Acht-Stunden-Spektakels war deshalb so wichtig, weil Rekordfahrer Johan Schwartz seine Helfer von Zeit zu Zeit über den aktuellen Tankstand informieren musste. Nur so wusste die Crew, wann das zweite Fahrzeug zum Nachtanken in die nasse Kreisbahn geschickt werden musste, um die anspruchsvollen Nachtank-Manöver während des Driftens zu realisieren. Auch in diesen heiklen Momenten war Kommunikation wichtig, damit sich Schwartz mit Matt Mullins unterhalten konnte, während die beiden Profis ihre driftenden Power-Limousinen so gefahrlos wie möglich aneinander annäherten.

Was zunächst problemlos funktionierte, wurde laut einem Bericht von TheVerge.com beinahe vom Smartphone des Rekordfahrers ruiniert: Mitten im Drift brach die Bluetooth-Verbindung zwischen Handy und Infotainment-System ab und ließ sich auch nicht so einfach wieder aktivieren. So war Johan Schwartz gezwungen, sein Smartphone zu rebooten – während er mit der anderen Hand den 600 PS starken BMW M5 F90 im Drift halten musste.

Schwartz meisterte die Herausforderung jedoch ebenso cool und unbeirrbar wie die kleinen Kollisionen, die während des Tandem-Drifts schließlich doch passierten: Alles kein Grund, den Weltrekord-Drift abzubrechen! Einige weitere Eindrücke von der Drift-Action, die letztlich zu mehreren Einträgen im Guiness Book of World Records führte, liefert auch das Behind-the-Scenes-Video von BMW USA:

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