Autonomes Fahren: BMW, Intel und MobilEye holen Delphi ins Boot

News | 22.05.2017 von 6

Auf dem Weg zum autonomen Fahren haben sich die BMW Group, Intel und MobilEye mit Delphi einen weiteren starken Partner ins Boot geholt. Delphi wird …

Auf dem Weg zum autonomen Fahren haben sich die BMW Group, Intel und MobilEye mit Delphi einen weiteren starken Partner ins Boot geholt. Delphi wird als Entwicklungspartner und Systemintegrator eine wichtige Rolle für die angestrebte State-of-the-Art Plattform spielen, die schon in wenigen Jahren automatisiertes Fahren in verschiedenen Ausprägungen beherrschen soll. Die Serienproduktion von hoch- und vollautomatisiert fahrenden Autos wie dem BMW iNext soll im Jahr 2021 beginnen.

Die derzeit von der BMW Group, Intel, MobilEye und Delphi entwickelte Architektur ist für unterschiedliche Anwendungsgebiete skalierbar und kann daher auch von anderen Herstellern adaptiert werden, wenn diese eine markenspezifische Differenzierung wünschen oder eigene Designoptionen einfließen lassen wollen. Bei der möglichst einfachen Integration der Technik in die Fahrzeuge anderer Hersteller spielt Delphi eine zentrale Rolle, denn die unterschiedlichen Anforderungen und Wünsche sind den Experten des Zulieferers bestens bekannt. Die Partnerschaft der vier Firmen ist ausdrücklich nicht exklusiv, andere Entwicklungs- und Integrationspartner sind offen zur Beteiligung an der Kooperation aufgerufen.

Klaus Fröhlich (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung): “Wir haben diese Kooperation von Beginn an als nicht-exklusive Plattform für die Technologie der Zukunft konzipiert. Mit dem Eintritt von Delphi stärken wir unsere Entwicklungsleistung für das automatisierte Fahren und machen einen großen Schritt nach vorne, um unsere Technologie in der Industrie zu etablieren.”

Brian Krzanich (Intel CEO): “Die Partnerschaft zwischen BMW Group, Intel und Mobileye erschließt weiterhin neue Felder in die Automobilindustrie. In weniger als einem Jahr haben die gemeinsamen Teams große Fortschritte erzielt, um eine skalierbare Plattform für automatisiertes Fahren zu entwickeln und wir sind auf bestem Weg, 40 Testfahrzeuge in der zweiten Hälfte des Jahres auf die Straße zu schicken. Delphi als Integrationspartner wird dabei helfen, die Einführung von autonomen Fahrzeugen verschiedener Hersteller auf den Straßen zu beschleunigen und gleichzeitig eine Differenzierung gegenüber dem Kunden zu ermöglichen.”

Amnon Shashua (Mobileye Co-Founder, Chairman und CTO Professor ): “Die Zusammenarbeit verschiedener Automobilhersteller und Zulieferer ist der beste Ansatz, um eine sichere, kosteneffiziente und schnell umsetzbare Lösung für autonomes Fahren anzubieten. Delphis Expertise in diesem Feld, sowie die langjährige Erfahrung bei der Integration komplexer Systeme, macht das Unternehmen zu einem hervorragend passenden Partner.”

Kevin Clark (Präsident und CEO von Delphi): “Das ist eine großartige Chance für Delphi, unser tiefes technischen Verständnis und unsere Erfahrung mit dem automatisierten Fahren und elektrisch-elektronischer Architekturen in die Kooperation einzubringen, um sie bei ihrer Entwicklungsarbeit und Umsetzung zu unterstützen. Unsere enge Zusammenarbeit mit allen drei Partnern ist eine feste Basis für den Erfolg.”

6 responses to “Autonomes Fahren: BMW, Intel und MobilEye holen Delphi ins Boot”

  1. Tobias says:

    Sehr gut: BMW investiert in die Zukunft, die anderen in ihr Image und verbrennen ihre Zukunft in der Entwicklung sinnloser ssw und/oder werden vom Diesel – Skandal erwischt.

    • Kommentator says:

      “oder werden vom Diesel – Skandal erwischt”

      VW hat praktisch “sofort” umgesteuert, so schnell das halt bei einem Ozeandampfer geht.
      Und hat den Phaeton eingestampft. Zugunsten E-Mobilität + Strafzahlungen.

      Mercedes hat eher weitergemacht – und bekommt jetzt die Keule.

      Und BMW:
      – ist der Verlierer, da dort im Gegensatz zu obigen nicht betrogen wurde
      – aber BMW hat eben voll auf den Diesel gesetzt, wegen CO2
      – und ist so auf dem falschen Pferd oder Fuß erwischt worden, ohne Schuld

      VOLVO stampft die Diesel-Entwicklung komplett ein, siehe:

      http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volvo-will-den-diesel-verabschieden-a-1148035.html#ref=recom-outbrain
      volvo-will-den-diesel-verabschieden-a-1148035

      Motorenentwicklung
      Volvo verabschiedet sich vom Diesel

      >> Die aktuelle Generation von Dieselmotoren soll noch weiterentwickelt werden, dann ist Schluss: Als er erster namhafter Hersteller kündigt Volvo das Ende des Selbstzünders an.

      und der Dudenhöfer sagt in:

      http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/daimler-razzia-wegen-verdachts-auf-betrug-und-strafbare-werbung/ar-BBBss0N?li=AA4WUm&ocid=spartanntp
      daimler-razzia-wegen-verdachts-auf-betrug-und-strafbare-Werbung

      … auszugsweise:

      Auto-Experte fordert Schluss mit Dieselmotoren

      Für Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer ist die neue Zuspitzung des Abgasskandals ein eindeutiges Zeichen dafür,
      >> >> dass Daimler und andere Autobauer „endlich aufhören“ sollten mit den Dieselmotoren.
      Das Management halte aber nach wie vor an der Technik mit dem Selbstzünder fest. „Das fällt ihnen jetzt alles auf den Kopf.“

      • Mini-Fan says:

        Ich war bisher überzeugt davon, das der Dudenhöffer mit Vornamen “Heinz” heißt.

        Eine Professur für ein so banales (und emotionsgeladenes) Thema wie “Auto”. Das passt dann doch wieder.

      • Mini-Fan says:

        Allein in Nordamerika hat die Diesel-Affare VW bis jetzt 22.6 Mrd. gekostet.
        Und die Amis haben ja noch nicht fertig.
        Bei rd. 20 Mio. verkauften Fahrzeugen in 2 Jahren macht das pro Käufer 1100 EUR.
        Muss Liebe schön sein …

    • Kommentator says:

      “die anderen in ihr Image und verbrennen ihre Zukunft in der Entwicklung sinnloser ssw und/oder werden vom Diesel – Skandal erwischt”

      UND:
      Wie ich schon vor 3 Tagen, am 25.05. sagte:
      “Und BMW:
      – ist der Verlierer, da dort im Gegensatz zu obigen nicht betrogen wurde”

      HEUTE, am 27.05. nachzulesen, Auszug:

      Nur gegen einen deutschen Autobauer wird nicht ermittelt

      Ist irgendein deutscher Autobauer nicht betroffen?
      Ja, gegen BMW gibt es bislang weder in den USA noch in Deutschland Ermittlungen oder Klagen.

      siehe:
      http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/nur-gegen-einen-deutschen-autobauer-wird-nicht-ermittelt/ar-BBByH1n?li=AA4WUm&ocid=spartanntp
      nur-gegen-einen-deutschen-autobauer-wird-nicht-ermittelt

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