BMW Alpina B3 S / B4 S Biturbo: 440 PS zum Facelift 2017

BMW 3er, BMW 4er | 2.03.2017 von 30

Verdient haben sie es nicht, aber die Mittelklasse-Sportler BMW Alpina B3 S und BMW Alpina B4 S Biturbo werden auf dem Genfer Autosalon 2017 dennoch …

Verdient haben sie es nicht, aber die Mittelklasse-Sportler BMW Alpina B3 S und BMW Alpina B4 S Biturbo werden auf dem Genfer Autosalon 2017 dennoch im Schatten ihrer großen Brüder aus der B5-Familie stehen. Doch während sich die Veredler aus Buchloe bezüglich der großen Weltpremiere noch in vornehmes Schweigen hüllen, legen sie im Fall der 3er- und 4er-Varianten schon jetzt alle Karten auf den Tisch. Neben den optischen Retuschen des 4er Facelift 2017 ist es vor allem eine Änderung unter der Motorhaube, die unsere Aufmerksamkeit verdient hat: Künftig stehen 440 PS und 660 Newtonmeter Drehmoment in den Datenblättern!

Möglich wird die Leistungssteigerung durch ein überarbeitetes Auflade-Konzept und ein leistungsstärkeres Kühlsystem für den BMW N55 Reihensechszylinder-Motor. Die Spitzenleistung liegt 7 Prozent über dem bisherigen B3, das Drehmoment konnte sogar um 10 Prozent gesteigert werden und liegt zudem in einem breiteren Drehzahlbereich als bisher an. Kombiniert wird das in Buchloe massiv überarbeitete Triebwerk mit einer ebenfalls angepassten Variante der bewährten ZF Achtgang-Automatik, die sich Alpina-typisch mit Switch-Tronic-Knöpfen an der Rückseite des Lenkrads bedienen lässt.

Alle Varianten mit Ausnahme des BMW Alpina B3 S Allrad Touring erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h und auch der Power-Kombi mit vier angetriebenen Rädern muss sich angesichts einer Vmax von 298 km/h ganz sicher nicht verstecken. Schnellste Variante sind die heckgetriebene B3 S Limousine und das B4 S Coupé, beide erreichen maximal 306 km/h. Mit Ausnahme des B4 S Cabrio sind alle Karosserievarianten auf Wunsch auch mit Allradantrieb erhältlich. Im Fall des BMW Alpina B4 S Coupé trägt dessen Traktion dazu bei, dass die 100er-Marke schon nach 3,9 Sekunden fällt und sich 200 km/h nach 13,4 Sekunden erreichen lassen.

Die Preise für die edlen Alternativen zu M3 und M4 beginnen bei 72.900 Euro für die B3 S Limousine, der identisch motorisierte Touring kostet mindestens 74.700 Euro. Noch etwas teurer ist das B4 S Coupé, das mit einem Grundpreis von 75.300 Euro versehen ist. Der Allradantrieb erhöht die Preise um jeweils 2.900 Euro. Ausschließlich mit Hinterradantrieb ist das BMW Alpina B4 S Cabrio erhältlich, für das Open-Air-Vergnügen müssen mindestens 81.400 Euro investiert werden.

BMW Alpina B3 S Biturbo F30 LCI / F31 LCI mit 440 PS:

BMW Alpina B4 S Biturbo F32 LCI / F33 LCI mit 440 PS:

30 responses to “BMW Alpina B3 S / B4 S Biturbo: 440 PS zum Facelift 2017”

  1. MFetischist says:

    Danke Benny 😉

  2. Dailybimmer says:

    Wilkommen im Club der 3.9 Sekunden. Nach Mercedes AMG C63 S und Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio, nun der Alpina B4 S und demnächst der Audi RS5. Die M3’s/M4’s befinden sich noch leider im Club der 4 Sekunden. Daher wäre meine Wahl eindeutig für Alpina B4 S mit Allrad. Dieser Alpina B4 S würde die gesamte Konkurrenz in Grund und Boden fahren.

    • Olüm Digga says:

      du bist schon so ein papiertiger…allein “leider im club der 4 sekunden”…geh weiter karten spielen.

      • Dailybimmer says:

        Geh weiter dein Döner und Dürüm verkaufen. Vielleicht kommst du zu deinem AMG C 63S. Digga

        • Daniel Förderer says:

          Seine Aussage war einfach, dass man als normaler Fahrer den Unterschied zwischen den 4 Sekunden des M4 Competition und den 3,9 Sekunden des C63s nicht merkt. Und da muss ich uneingeschränkt zustimmen. Das mag vielleicht für die wenigen relevant sein, die mehrmals die Woche damit auf die Rennstrecke gehen, aber alle anderen wird 0,1 Sekunden so ziemlich egal sein.

          • Dailybimmer says:

            Nur das 0,1 Sekunden von 0-100 beim Wettbeschleunigen eine halbe Wagenlänge ausmacht, darauf wollte ich hinaus. Und das jeder Alpina eine wesentliche höhere Endgeschwindigkeit (306 Km/h) hat als ein M4, wollte ich eigentlich nicht zu erwähnen.

            • Daniel Förderer says:

              Ich persönlich könnte problemlos auf die Wagenlänge Vorsprung verzichten, wenn ich dafür das optisch geilere Fahrzeug habe. Und der Alpina sieht eben optisch nicht annähernd so aggressiv und sportlich aus wie der M4. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

              • Dailybimmer says:

                Ich nicht. Der CP ist ja dazu da damit der M3/M4 beim Beschleunigen nicht denn Anschluss an die Konkurrenz verlieren soll. Deswegen kommt demnächst ja der M4 CS, damit die Bimmer Beschleunigungsfetischisten, zu denen ich auch gehöre, nicht doof aus der Wäsche gucken, wenn die Konkurrenz da ein Tick schneller ist. Gut das es Alpina gibt, die haben mich nie enttäuscht.

  3. Daniel Förderer says:

    Was hält denn die M GbmH davon, dass Alpina 3er und 4er anbietet, die mehr Leistung haben als M3 und M4?

    • Olüm Digga says:

      würdest du beide marken kennen, wüsstest du beispielsweise, dass das schon häufig der fall war. beste beispiele für legendäre ALPINA-fahrzeuge mit mehrleistung vs. BMW M:

      B10 BITURBO
      B6 3.5S

      • Daniel Förderer says:

        Danke für den Hinweis, Olüm.
        Ich kenne mich tatsächlich nicht mit Alpina Fahrzeugen aus.
        Wenn das schon häufig der Fall war, dann scheint die M GmbH ja nichts dagegen zu haben, auch wenn es indirekte Kannibalisierung ist.

        • Mini-Fan says:

          Wo ist denn das Problem bei einer solchen “Kannibalisierung”?
          Mit Sicherheit werden in der Summe aus M3/ M4 + B3/ B4 wesentlich höhere Stückzahlen produziert als wenn es nur die M3/ M4 am Markr gäbe. Zumal die Alpina’s bei BMW vom Fließband laufen.
          Und BMW selbst auch an jedem produzierten B3/ B4 eine ordentliche Stange Geld verdienen wird. Da nimmt keiner dem Anderen Geld weg…

          • Daniel Förderer says:

            Ich sagte ja nicht, dass das unbedingt schlecht sei. Ich kenne ja nicht die genauen Zahlen, wie viel BMW an einem verkauften Alpina und an einem verkauften M4 verdient. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sich BMW freut, wenn potentieller M-Kunde sich doch für deinen Alpina entscheidet. Die Margen am eigenen Fahrzeug dürften ja doch deutlich höher sein als bei den Alpina-Fahrzeugen.
            Würde mich auch interessieren, ob die Alpina Fahrzeuge auch zur Statistik der verkauften BMWs mit dazu zählen – müsste ja eigentlich.

    • M54B25 says:

      Nach internen Aussagen kommt das M3/M4 Competition Paket auf bis zu 80% Anteil in verschiedenen Märkten aber mindestens auf 50% generell – und das bedeutet, dass die Mehrzahl der verkauften M3/M4 mehr Nominal-Leistung hat als diese Alpina Modelle.

      Ansonsten hat ja BMW beim M760Li auch noch schnell die PS-Angabe von 605 auf 610 korrigiert, nachdem der neue B7 608 bekommen hat – da scheint es also keine ganz so offensichtliche Stillhalte-Taktik mehr von Alpina zu geben.

      • Dailybimmer says:

        Ich meine, es waren 600 PS, die am Anfang für den M760iL angekündigt waren. PS mäßig ist der Alpina bewusst zwischen den normalen M3/M4 und den Compitition Modellen angesiedelt. Was der Alpina dem M3/M4 voraus hat sind die 110 Nm mehr. Hab irgendwo mal gelesen das der nächste M3/M4 mindestens 100 Nm mehr haben soll als die aktuellen M3/M4 Modelle.

        • M3-Dreamer says:

          100Nm mehr für den nächsten M3/M4 sind aber keine guten Aussichten und Motor-Performance-mäßig der völlig falsche Weg für einen M3/M4!

          • Dailybimmer says:

            Wieso der falsche Weg?

            • M3-Dreamer says:

              Je mehr der M3/4 zum reinen Drehmomentbomber verkommt, desto mehr verlässt BMW seinen Markenkern. Selbst beim F8x hat man das Drehmoment noch begrenzt. Das Credo der M-GmbH war immer zugunsten von linearer Leistungsentfaltung und der Fahrbarkeit auf ein (zu) hohes und vor allen früh anliegendes Drehmoment zu verzichten … gerade deswegen sind die Emmis trotz deutlicher Minderleistung den AMGs on-track deutlich um die Ohren gefahren.
              Mit der Umstellung auf Turbomotor und die Wahl des großserienbasierten S55 als eher drehmomentorientiertes Motorenkonzept, geht M nun den eher Weg von AMG.
              Bezeichnend für diesen falschen(?) Weg ist, dass inzwischen die F8x im Gegensatz zu ihren Vorgängern stark auf eine regelnde Elektronik angewiesen sind, die die negativen Auswirkungen des frühen, hohen Drehmoments ausgleicht … ein M3/4 erreicht inzwischen seine besten Rundenzeiten (auch in Profihänden) mit aktivierter Regel-Elektronik.

        • M54B25 says:

          Die nächsten M3/M4 Modelle sollen mit E-Unterstützung kommen, also kleine Batterie wg. Gewicht aber viel E-Power, um bessere Anfahr- und Zwischenbeschleunigungen zu ermöglichen. Das würde dann auch die von Dir genannten 100Nm mehr erklären ohne dabei auf dfas Turbo HDZ Konzept (ich nenne es jetzt frevelhafterweise mal so) aus dem Pflichtenheft der M GmbH zu nehmen. Ist vermutlich auch die bessere Lösung hinsichtlich MArkenkern als auch in dieser Klasse einen AWD zu platzieren.

          • Dailybimmer says:

            Technisch wäre das ohnehin machbar siehe Alpina B4 Motor. Wozu noch Batterie? Das Ding bringt doch zusätzlich Gewicht noch dazu.

            • M54B25 says:

              Nicht E-Lader – Hybrid Antriebsstrang – E-Motor zwischen Kurbelwelle und Getriebe, um beim Anfahren direkt mehr Drehmoment zu erzeugen. Ist Gewichtstechnisch mit einem kleinen LiON Akku günstiger als ein E-Lader mit 48 Volt und 12 Volt Bordnetz. Dann kann auch gleich noch der Anlasser rausgeworfen werden.

              Technisch ist immer mehr möglich (PS oder Nm) Alpina oder BMW versuchen aber ihre Charakteristiken zu bewahren (Drehmoment vs. HDZ-Konzept) mit der E-Motor Unterstützung kann BMW die Nm erhöhen ohne bei der Drehzahl Kompromisse zu machen (kleine Laderkonfiguration für schnelles Ansprechen aber wenig Drehmoment).

  4. quickjohn says:

    Bemerkenswert ist daß ALPINA lt. Benny’s Infos den N55 weiterentwickelt hat und nicht auf den B58 setzt.

    Kennt Jemand die Gründe dafür?

    • Olüm Digga says:

      der B58 ist ein monoturbo und dort low end torque mit höchstleistung und ansprechverhalten zu kombinieren mag im bereich der AG-modelle funktionieren aber auf dem leistungsniveau von ALPINA ist das ungeeignet. der N55 ist auch ein monoturbo.

      der motor im B4S ist ein mix zwischen N54/N55 mit überraschend vielen neuteilen.

      http://www.alpina-automobiles.com/fileadmin/user_upload/IMG_Models/2016_06_B4_BITURBO/ALPINA_B4_BITURBO_6Zylinder_Motor.png

    • Mini-Fan says:

      Man darf davon ausgehen, dass der ältere N55 etwas standfester ist als der relativ junge B58 – der wohl kostengünstiger sein dürfte, und bei dem vielleicht auch noch Kinderkrankheiten auftauchen konnten.
      Beim F1-Weltmeister-Triebwerk von 1983 (mit 1400 PS aus 1.5-ltr-Hubraum) setzte man auch auf den “alten”, standfesten M10 vom 2oo2.
      Ja, man benutzte dafür sogar bereits ” bewährte”, also gebrauchte Motorblöcke mit 100.000 oder 150.000 km auf dem Buckel!
      Aber auf Dauer wird sich wohl der B58 durchsetzen, gegen den N55, irgendwann.

      Und der Tri-Turbodiesel im alten M550d basierte, meine ich, auch noch auf dem älteren Diesel, im Gegensatz zum 530d.
      Da ging man wohl lieber auf Nummer Sicher.

  5. Olüm Digga says:

    leider etwas schwer und mit höherem verbrauch zum B4. auch ist der BITURBO schriftzug nun weg, obwohl ein biturbo drin steckt. warum beim facelift und neuen heckleuchten der blinker noch gelb ist, keine ahnung…sieht billig aus. unterm strich ein geiler hobel und ich bin sicher, der motor würde einem B2 sehr gut zu gesicht stehen oder einem Z4.

  6. M3-Dreamer says:

    Schade … für meine Bedürfnisse wäre ein zusätzliches kleineres B4 Cabrio mit ~360PS als günstigere Alternative zum B4S und zum D4 toll gewesen. Gerne auch mit nem R4. Ich mag die schönen speziellen Alpinas sehr, finde aber Diesel nicht so prickelnd und für >400PS würde ich immer zum M3/4 greifen, allerdings dann nicht als Cabrio!

    • Mini-Fan says:

      wart’s mal ab!

      Vielleicht kommt da noch was, auf B58-Basis. Und dasselbe gilt vielleicht auch für den Nachfolger des M2 – sofern der überhaupt noch einen R6 hat, und keinen hochgezüchteten B48-R4.

  7. Dailybimmer says:

    Alpina ist so eine Art Abfangbecken für enttäuschte Bmw Fahrer geworden, die nicht bereit sind zu Mercedes Amg, Alfa Romeo, Jaguar Sport usw zu wechseln. Die Nachfrage nach Alpina Modelle wird sowieso steigen wenn der M3 ausläuft.

    • quickjohn says:

      ” ….Abfangbecken für enttäuschte Bmw Fahrer ….”
      Da hat ja jemand die ALPINA-Philosophie zu 100% verstanden!
      Den Herren Bovensiepen wird das kalte Grausen kommen …..

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