Weltweiter Absatz-Rekord: BMW auch im August 2016 erfolgreich

News | 13.09.2016 von 18

BMW Group Absatz im August 2016: Starke Performance der X- und i-Modelle sorgt für höhere weltweite Verkaufszahlen als jemals zuvor in einem August.

Neue Absatz-Rekorde sind für die deutschen Autobauer in den letzten Monaten und Jahren beinahe Normalität geworden, aber natürlich entstehen Bestwerte wie im August 2016 nicht im Vorbeigehen. Die BMW Group profitiert dabei von einem breiten Fundament, das mit starken Verkaufszahlen in allen wichtigen Regionen punktet und so auch Schwankungen in Einzelmärkten ausgleichen kann. So konnten die leichten Verluste in den Einzelmärkten USA und Deutschland überkompensiert und der weltweite Absatz weiter gesteigert werden.

Konkret verkaufte die BMW Group im August 2016 weltweit 165.431 Fahrzeuge und übertraf den Vorjahreswert dabei um 5,7 Prozent. Den größten Anteil am Erfolg hat wie üblich die Kernmarke BMW, die für 142.554 verkaufte Fahrzeuge und eine Steigerung um 5,0 Prozent steht. MINI steigerte seinen Absatz um 10,3 Prozent auf 22.575 Einheiten. Auf Erfolgskurs befindet sich auch BMW Motorrad, denn die Zweirad-Sparte erlebt derzeit das beste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte und konnte sich im August um 5,7 Prozent auf 9.238 Einheiten steigern.

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Viele der wichtigsten Absatztreiber tragen 2016 ein X im Namen, vor allem das Kompakt-SUV BMW X1 gibt weiter Gas und wurde allein im August 16.612 Mal verkauft – das entspricht nicht weniger als einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahresmonat! Spürbar zulegen konnten auch der BMW X3 (12.663 / +29,7%), sein Coupé-Ableger BMW X4 (4.118 / +10,6%) und das Luxus-SUV BMW X5 (12.321 / +9,9%). Jenseits der X-Modelle konnte im August 2016 vor allem der BMW 7er mit einem deutlichen Zuwachs beeindrucken: Mehr als 5.000 Einheiten entsprechen einer Verdreifachung des Vorjahreswerts.

Als Wachstumstreiber präsentieren sich seit Jahresbeginn auch die effizienten Modelle von BMW i und iPerformance. 34.664 Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antriebsstrang wurden seit Beginn des Jahres verkauft, damit wurde die Zahl des kompletten Vorjahres bereits nach acht Monaten übertroffen. Dank der Einführung des neuen BMW i3 94Ah mit größerem Akku konnte beispielsweise der Absatz des Elektro-Kleinwagens um 73,2 Prozent auf 2.848 Einheiten im August gesteigert werden.

Regional betrachtet dürfen sich die Verantwortlichen der BMW Group über Wachstum in Europa und Asien freuen. Auf dem Heimatkontinent konnten die Verkäufe im August 2016 um 6,3 Prozent auf 62.653 Einheiten gesteigert werden, in Asien konnte der Vorjahresmonat mit 59.047 Einheiten sogar um 13,8 Prozent übertroffen werden. In Amerika lag der Absatz der BMW Group mit insgesamt 38.200 Einheiten 4,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.

Dr. Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Vertrieb und Marketing BMW): “Der fortwährende Absatzerfolg aller Premiummarken der BMW Group unterstreicht die Stärke unserer Produktpalette. Der Absatz steigt über das gesamte Fahrzeugsortiment hinweg, und als extrem beliebt erweisen sich unsere elektrifizierten Modelle. Schon jetzt haben wir in diesem Jahr mehr alternativ angetriebene Fahrzeuge verkauft als im gesamten Jahr 2015.”

bmw-group-absatz-august-2016-weltweit-verkaufszahlen

18 responses to “Weltweiter Absatz-Rekord: BMW auch im August 2016 erfolgreich”

  1. Ringrichter says:

    Früher waren die Firma Audi (mit Kleinwagen A1) der Darstellungskünstler,.die sich mit Zahlentricks schön rechnete. Jetzt werden sie von Zetsche Mercedes Benz kopiert.. So verkündete das Manager-Magazin, williges Sprachrohr von DB, jüngst: “Die neue Rangfolge unter den Premiumherstellern scheint sich zu verfestigen. Mercedes führt nach acht Monaten vor BMW und Audi.”
    Natürlich wieder der alte Trick mit der Ausgliederung von Mini und RR bei den BMW Zahlen. Inkl. der Premium-Kleinwagenmarke Mini (die zuweilen teurer sind als eine A-Klasse) und Rolls-Royce sehen die Zahlen anders aus, was vom MM zum Schluss ihrer PR-Prose auch kleinlaut eingestanden wird: Mercedes Cars setzte per August 2016 inkl. Smart u. Transporter (kein Premium) 1,418 Mio. Fahrzeuge ab, BMW inkl. Mini und RR (jweils Premium) 1,508 Mio. Wer führt nun?

    • Fredericus Rex says:

      Zitat: “….Inkl. der Premium-Kleinwagenmarke Mini (die zuweilen teurer sind als eine A-Klasse)…”

      Nach der Logik müsste BMW den 1er auch herausrechnen, denn die A-Klasse ist bei vergleichbaren Motor-Pärchen/Ausstattungsoptionen fast immer teurer, als der direkte Konkurrent, der 1er von BMW.

      Der UVP ab Werk kann daher nicht das Kriterium sein, für eine objektive Modell Gegenüberstellung der vergleichbaren Segmente.

      Macht daher wenig Sinn, die Zahlen beliebig ganz nach persönlichem dünken neu zu interpretieren.

      • B3ernd says:

        Soweit ich weiß ist MB seit nunmehr 40 Jahren vor BMW, wenn man die wirklich aussagekräfte Zahl “Umsatz pro Fahrzeug” betrachtet.
        Da auch in Zukunft mehr von solch tollen Fahrzeugen wie 114i, 2er AT und GT auf den Markt kommen werden, wird der Abstand zu Mercedes weiter steigen (Umsatz/Fahrzeug) – im Absatz wird BMW natürlich weiter “davon ziehen”.

        Ob Mini zu BMW gehört oder nicht muss jeder für sich entscheiden. Betrachtet man Kernmarke vs. Kernmarke gehört Mini ganz klar nicht dazu.
        Im Luxussegment spielt Mercedes ohne Gegner. Das Luxusfeld a la (SL), S-Klasse Cabrio, S-Coupe, GL, G, Maybach S-Klasse, AMG GT etc. haben keine Gegner aus München.

        Wenn man dann noch Privatzulassungen vs. Firmenzulassungen einbezieht, steht Mercedes mehr als deutlich auf Platz 1. und ich bin wahrlich kein Benz Fan.

        Dieses Hinbiegen von irgendwelchen Statistiken ist nur noch lächerlich. Ich sehe in diesem Absatzwahn nur noch eins – verwässerte Baukastenfahrzeuge mit FWD auf skalierbaren Plattformen, die sich im Fahrgefühl nicht von einem VW Touran unterscheiden.

        Der nächste FWD BMW steht ja schon in den Startlöchern

        • Fredericus Rex says:

          Absolut richtig erkannt, nach Umsatz pro Fahrzeug lag MB immer vorne, Porsche, Ferrari & Co. mal ausgenommen.

          Die Oberklasse geht bis auf weiteres fest an Mercedes, das wissen die Verantwortlichen aus München auch.
          Um die Vormachtstellung von Mercedes hier ernsthaft gefährden zu können, soll nach einem Bericht von automotorsport, der Nachfolger der 6er-Reihe ab 2018/19 neu positioniert werden.

          Ein 6er GT soll demnach den bisherigen 5er GT_F07 ablösen und so als unmittelbarer Konkurrent zum CLS und dem A7 antreten, gleichzeitig entfällt das 6er GC, sowie das zweitürige Coupe´, deren Nachfolger werden eine Klasse höher positioniert (vermutlich als 8er), und so direkte Wettbewerber zum S-Coupe´/Cabrio.

          Bliebe noch eine Lücke zwischen 7er und RR, als Gegenpart zum Maybach-S, die ebenso mit einem Modell ab Grundpreis zirka 180 TEUR neu besetzt werden soll.

          Wenn die Modelloffensive am Markt greift, dann und NUR dann, hätte BMW eine echte Chance Marktführer der Oberklasse zu werden.

        • simons700 says:

          Naja manche würden auch sagen der Gewinn/Auto ist ausschlaggebend.
          Was sagt Umsatz schon aus?
          Wenn ich heute einen RR für 400.000€ kaufe und ihn morgen wieder für 350.000€ verkaufe habe ich auch viel Umsatz/Auto gemacht^^

        • Ringrichter says:

          Man kann die Zahlenspiele beliebig weitertreiben. Wenn wir den Gesamtumsatz nehmen, lag zuletzt die Sparte BMW Automobile 2015 mit 85,536 Mrd. € vor der Sparte Mercedes Cars mit 83,809 Mrd. €.
          Klar, Mercedes hat im S-Klasse Segment eine ganze Reihe Fahrzeugderivate, denen auf BMW-Seite nur der 7er gegenüber steht. (Der Absatz des 7er entwickelt sich übrigens hervorragend). Da muss BMW mit neuen Varianten noch nachlegen. Aber angesichts dessen, wie arrogant Mercedes früher auftrat und neuerdings wieder versucht aufzutreten, ist der “Run” von BMW phänomenal. Der Wettbewerb wird weiter gehen, und das ist gut so.

    • Pitt83 says:

      Es geht hier mE nicht um Zahlentricks, sondern schlicht um die Frage, was ich betrachte: Bei einer Betrachtung der Anzahl der abgesetzten PKW je MARKE ist nunmehr 3 Monate vor Jahresende wohl klar, dass Mercedes-Benz im Premiumsegment wieder die weltweite Nr. 1 unter den MARKEN ist. Bei Betrachtung der HERSTELLER von Premium-PKW bleibt BMW Group die Nr. 1 vor Daimler AG. Nichts anderes sagt auch der Artikel im Manager Magazin. Das Spiel kann man noch beliebig für eine unbegrenzte Anzahl von Kennziffern fortsetzen (etwa EBIT, Umsatz, Wachstum, Börsenwert, etc). Es ist wie bei der Bundesligatabelle, auch dort kann ich ja nach unterschiedlichen Kriterien analysieren (zB stärkste Heimmannschaft, stärkste Rückrundenmannschaft, wenigsten Tore kassiert, usw.). Solange das Kriterium klar benannt wird und die DIESBEZÜGLICHEN Zahlen stimmen, ist das doch völlig in Ordnung. Worin liegt also dein Problem? Und dass Mercedes aus seinem jahrelangen – fast schon krisenhaften – Dornröschenschlaf nach der Chrysler-Pleite wieder aufgewacht ist und aktuell wieder deutlich ansprechendere Fahrzeuge (jedenfalls nach dem Geschmack der Masse der Verbraucher) baut, seine Lücken im Produktportfolio mit über 20 neuen Modellen/Derivaten geschlossen und auch technologisch wieder aufgeholt hat (vgl. S-Klasse oder neue E-Klasse) kann doch niemand ernsthaft bestreiten. Logisch, dass sich das in den Verkaufszahlen niederschlägt. Freuen wir uns doch: Konkurrenz belebt das Geschäft, je härter desto besser.

  2. Ringrichter says:

    Aha, Ian ist jetzt Doktor. Gratuliere. Hat er sich mit seiner guten Vertriebsleistung auch verdienst.

    • karl karlsberg says:

      Bist du auch ein grosser Fan von ihm? Habe alle seine Biografien gelesen! Ich liebe diesen Mann einfach! So super super toll das er jetzt auch noch Doktor geworden ist!

  3. StupidZombie says:

    Egal was BMW erreicht, kein BMW interessiert mich im Moment. Schade.

    • Ringrichter says:

      Bist Du schon in Rente oder nahe dran? Dann wirst Du Dich wohl für Mercedes entscheiden und bist für BMW verloren. MB wird mehr und mehr zum Statussymbol für altere Menschen.

      • Franz R. Ullrich says:

        An seinem “Nick” kann im Prinzip jeder unschwer erkennen, “ER” ist rechnerisch wie gefühlt noch “Jahrzehnte” von der Rente entfernt.
        Im Klartext bedeutet das, wenn die Generation Praktikum “wie seiner einer” mal in Rente geht, ist TTIP-Genmais das tägliche Standard Menü – darum gilt es schon heute mal vorsorglich bei jedem Thema auszukotzen.

      • StupidZombie says:

        Mich interessiert kein Auto aus Deutschland.

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