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BMW 7er 2015: Kein Absatz-Wettstreit mit Mercedes S-Klasse

Mit dem neuen BMW 7er 2015 will der weltweit erfolgreichste Anbieter von Premium-Automobilen auch die beste Luxuslimousine der Welt bauen. Dennoch strebt man offenbar nicht an, die Verkaufszahlen der Mercedes S-Klasse zu übertreffen – was vor allem daran liegt, dass die Stuttgarter ihre Luxus-Baureihe mittlerweile in nicht weniger als sechs Varianten anbieten. An die Seite der gewöhnlichen Limousine und der Langversion stellen die Stuttgarter die noch etwas längere S-Klasse Maybach, die extrem lange S-Klasse Pullman sowie die absatzstarken Modelle S-Klasse Coupé und S-Klasse Cabrio.

In München will man sich nach aktuellem Stand mit zwei 7er-Varianten begnügen und es auf absehbare Zeit bei den beiden zum Marktstart erhältlichen Modellen belassen, neben der gewöhnlichen Limousine G11 bleibt die um 14 Zentimeter gestreckte Langversion G12 zunächst die einzige Abwechslung im 7er-Programm.

Auf einen Absatz-Wettstreit mit der Mercedes S-Klasse will man sich unter diesen Voraussetzungen offenbar nicht einlassen, wie Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich auch im Interview mit automobil-produktion.de bestätigt – zumindest widerspricht er der Feststellung, dass der 7er mit dieser Philosophie beim Absatz stets hinter der S-Klasse liegen wird, mit keiner Silbe. Stattdessen konzentriere man sich in München weiterhin darauf, im gesamten Premiumsegment statt nur in einzelnen Klassen führend zu sein.

Gegen ein breiteres Angebot mit mehr 7er-Varianten spricht aus Fröhlichs Sicht das ohnehin schon breite Angebot der BMW Group in der Luxusklasse: Mit den drei Varianten der 6er-Reihe, dem kommenden X7, den beiden 7er-Varianten und den vier Modelle der zum Konzern gehörenden, aber weit oberhalb des gewöhnlichen Luxussegments agierenden Marke Rolls-Royce gebe es immerhin 10 Fahrzeuge für besonders zahlungskräftige Kunden.

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