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BMW-Großaktionärin Johanna Quandt stirbt mit 89 Jahren

Johanna Quandt ist tot. Die BMW-Großaktionärin ist am vergangenen Montag gestorben. Wie Reuters berichtet und ein Sprecher der Familie inzwischen bestätigte, verstarb die 89-Jährige Unternehmerin in ihrem Haus in Bad Homburg.

Johanna Quandt war von 1960 bis zu seinem Tod mit dem Unternehmer Herbert Quandt verheiratet, das Vermögen der Familie wird auf rund 30 Milliarden Euro geschätzt. Gemeinsam halten die Familienmitglieder etwa 47 Prozent der BMW-Aktien, außerdem besitzt die Familie große Aktienpakete von zahlreichen anderen Unternehmen.

Herbert Quandt war 1960 maßgeblich an der Rettung von BMW beteiligt. Bei der BMW-Hauptversammlung, auf der nach Wahrnehmung zahlreicher Beobachter die Übernahme der kriselnden Bayerischen Motorenwerke durch Mercedes-Benz beschlossen werden sollte, stieg Herbert Quandt bei dem Münchner Autobauer ein und legte so den Grundstein für den Aufstieg zum weltweit erfolgreichsten Anbieter von Premium-Automobilen.

Der Unternehmer und seine Frau Johanma sicherten mit ihrem Aktienpaket die Stabilität von BMW und bewahrten die Firma seitdem vor Übernahmegerüchten und Entscheidungen, die anderenorts vor allem aus Rücksicht auf die Aktionäre getroffen werden mussten.

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