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MINI Citysurfer Concept: Elektro-Scooter im Kofferraum-Format

Wer oft in der Stadt unterwegs ist, braucht auf vielen Wegen nicht zwingend ein Auto. Egal ob öffentliche Verkehrsmittel oder ein kurzer Gang zu Fuß, oft genug kann man sich die Parkplatz-Suche sparen. Andererseits gibt es Situationen, in denen das Auto unbestreitbare Vorteile hat. Wie schön wäre es da, wenn man die Vorzüge eines wendigen Kleinwagens mit der noch größeren Mobilität eines kleinen Kickscooters kombinieren könnte?

Genau für diesen Fall soll das auf der L.A. Auto Show 2014 präsentierte MINI Citysurfer Concept die Lösung darstellen, denn der Kickscooter mit Elektroantrieb passt zusammengeklappt in den Kofferraum eines MINI F56. Aufgeklappt ermöglicht er überall dort die zügige Fortbewegung, wo Stadtverkehr oder Parkplatzsuche dem Automobil zu schaffen machen.

Das 18 Kilogramm leichte Fahrzeug setzt auf einen Elektroantrieb mit 15 bis 25 Kilometern Reichweite, die Motorleistung genügt immerhin für eine Höchstgeschwindigkeit von rund 25 km/h. Der Nabenmotor im Hinterrad unterstützt den Fahrer erst dann, wenn dieser durch den Kickscooter-typischen Anschub eine gewisse Mindestgeschwindigkeit erreicht hat. Wenn der Akku einmal leer ist, kann der Scooter ohne zusätzlichen Rollwiderstand mit Muskelkraft bewegt werden.

Aufgeladen wird der Lithium-Ionen-Akku des MINI Citysurfer Concept ebenfalls im Kofferraum, über den 12-Volt-Anschluss kann sogar die bei der Bremsenergierückgewinnung des MINI F56 “gewonnene” Energie zur Speisung des Akkus genutzt werden.

Obwohl es sich beim MINI Citysurfer Concept um einen Roller mit relativ überschaubarer Oberfläche handelt, konnten die Designer zahlreiche bekannte Details der MINI-Formensprache integrieren – nicht nur die Felgen erinnern an die Kleinwagenmarke, die hinter der Studie steht.

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