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1000 Kilometer Silverstone: Schnitzer startet nur von Position 10

Nachdem man im Training noch in der absoluten Spitzengruppe mitfahren konnte, konnte der von Schnitzer Motorsport eingesetzte BMW M3 GT2 bei der Qualifikation für die 1000 Kilometer von Silverstone keinen guten Startplatz einfahren. Auf der britischen Traditionsstrecke starten Jörg Müller und Dirk Werner beim morgigen Rennen nur vom zehnten Platz und werden es entsprechend schwer haben, eine gute Platzierung zu erreichen.

Das Rennen ist Bestandteil des Intercontinental Le Mans Cup und wird morgen um 12:55 Uhr unserer Zeit gestartet. Zu absolvieren sind 170 Runden und somit knapp über 1.000 Kilometer. Bei einer Rundenzeit von etwas mehr als zwei Minuten ist das Rennen zwar deutlich kürzer als die Langstreckenklassiker am Nürburgring oder in Spa Franchorchamps, aber dennoch dürfte die Zuverlässigkeit letztlich der Schlüssel zum Erfolg sein.

Während Dirk Werner mit einer Zeit von 2:04.475 Minuten den zehnten Platz erreichte, benötigte Polesetter Robert Bell im Aston Martin V8 Vantage lediglich 2:03.340 Minuten und war auf der Distanz von 5,891 Kilometern über eine Sekunde schneller.

Charly Lamm (Teammanager): “In den freien Trainings sind wir an diesem Wochenende sehr gut unterwegs gewesen. Leider ist es uns nicht gelungen, dieselbe Leistung auch im Qualifying zu zeigen. Das Rennen am Sonntag ist allerdings sehr lang, so dass es nur bedingt auf die Startpositionen ankommt. Wenn wir die Performance aus den Trainings reproduzieren können, sollten wir im Verlauf der 1000 Kilometer noch deutlich nach vorn kommen. Zuvor werden wir allerdings sehr genau analysieren, warum wir im Zeittraining nicht schnell genug waren.”

Dirk Werner: “Speziell nach unserer guten Leistung im dritten freien Training am Vormittag hatten wir uns natürlich für das Qualifying mehr ausgerechnet. Wir waren in den bisherigen Sessions gut unterwegs, so dass dieser zehnte Platz im Zeittraining eigentlich nicht ins Bild passt. Das Auto hat im Qualifying nicht mehr dasselbe Fahrverhalten gezeigt wie vorher. Das hat uns überrascht. Wir werden uns jetzt die Daten sehr genau ansehen, um die genaue Ursache herauszufinden. Im Vergleich zu den Trainings hatten wir für die Qualifikation keine wesentlichen Änderungen vorgenommen. Dennoch freue ich mich sehr auf das Rennen. Obwohl es das Qualifying-Ergebnis nicht widerspiegelt, scheinen wir den Anschluss an die Spitzengruppe in der LM GT2-Klasse geschafft zu haben. Das wollen wir morgen beweisen.”

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