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BMW M3 GTS – Erster Fahrbericht in der “Autozeitung”

Der veritable Rennwagen für die Straße, der BMW M3 GTS mit seiner auffälligen Lackierung in Feuerorange und dem feststehenden Heckflügel, polarisiert die automobile Fangemeinde seit den ersten veröffentlichten Bildern im vergangenen November. Die ersten Exemplare wurden nun kürzlich produziert und per Einzelabnahme für den Straßenbetrieb zugelassen.

Das schürt die Erwartungen und den Drang, mehr über die Performance des Wagens lesen, sehen oder hören zu können. Das deutsche Automagazin “Autozeitung” beschreibt in Ausgabe 16/2010 deren erste Fahreindrücke mit dem bislang kompromisslosesten BMW aller Zeiten. Die Zeitschrift durfte den zweiten gebauten GTS auf der Rennstrecke bewegen. Der Artikelautor Dieter Serowy ist voll des Lobes über diese Fahrmaschine und nennt den Wagen passend “Der Extremist”.

Der stimmgewaltige, im Hubraum erweiterte und bissige V8-Motor mit 450 PS harmoniert demnach beeindruckend mit dem blitzschnell und ohne Zugkraftunterbrechung schaltenden Doppelkupplungsgetriebe. Der Professionalität dieses Projekts entsprechend wurden das Fahrwerk und die Bremsanlage mit Scheiben im Durchmesser einer Familienpizza angepasst.

Und das ist ein beruhigendes Gefühl, denn mit dem BMW M3 GTS bewegt sich der Fahrer auf der Piste in Geschwindigkeitsbereichen, die tatsächlich sonst reinrassigen Renntourenwagen vorbehalten sind.

Das Fahrverhalten ist agil, das Auto zeigt sich in Kurven weitgehend neutral und bleibt auch im Grenzbereich stets berechenbar. Die auf 19 Zoll großen Rädern montierten Reifen sorgen im Zusammenspiel mit einer gelungenen Abstimmung für ein sehr hohes Gripniveau.

Der BMW M3 GTS befindet sich in einer Liga mit Porsche 911 GT3 RS und den Scuderia-Versionen von Ferrari. Offenkundig wird dies nicht nur durch die Lackierung in Signalfarbe, dem Heckflügel direkt aus der WTCC-Tourenwagenserie oder dem Preis von 136.850 Euro.


Weitere Merkmale, die die Sonderrolle dieses aufwendig in Handarbeit aufgebauten Tracktools unterstreichen sind der Überrollkäfig, die Schalensitze, der Wegfall alles Unnötigen wie Radio, Klimaautomatik oder Rücksitzbank, die Seiten- und Heckscheiben aus Kunststoff, der Leistungsgesteigerte Motor, die Leichtbau-Abgasanlage mit Titanendschalldämpfern, das Doppelkupplungsgetriebe, die Semislick Reifen, die Rennsportbremsanlage mit Festkolbenbremssätteln, Stehbolzen zur Radbefestigung, das in Zug und Druck, Höhe und Sturz einstellbare Gewindefahrwerk oder der starr an die Karosserie verschraubte Hinterachsträger.

Der Wagen wiegt 70 kg weniger und leistet 30 PS mehr als der M3 von der schon exclusiven M-Stange. Der Wagen wird weniger als 150 Mal aufgelegt, war weit vor dem ersten tatsächlich gebauten Serienexemplar ausverkauft und wurde von der BMW M GmbH insbesondere für Turns auf der legendären Nordschleife gebaut. Eine Rundenzeit deutlich unter 8:00 min auf der 20,8 km langen Berg-und-Tal-Rennstrecke gilt als gesetzt. In gewohnter Manier werden wir natürlich weiterhin über Neuigkeiten und Pressestimmen zum bayrischen Rauhbein berichten.

Den kompletten Fahreindruck der Autozeitung könnt ihr an dieser Stelle nachlesen.

 

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