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WTCC in Okayama: BMW stark, aber Tarquini auf Pole

Nur für die Plätze neun und zehn reichte es für die beiden Chevrolet-Piloten Rob Huff und Alain Menu, denn die Top-Acht war komplett in den Händen der beiden im Kampf um den WM-Titel verbliebenen Konstrukteure. Einmal mehr auf Pole Position steht ein SEAT-Pilot, dieses mal ist es Gabriele Tarquini, der ganze 0,05 Sekunden Vorsprung auf Andy Priaulx und 0,06 Sekunden Vorsprung auf Jörg Müller herausfahren konnte.

Auf Rang vier folgt mit Rydell ein weiterer SEAT-Pilot, erst dann kommt Augusto Farfus, der einzige verbliebene BMW-Pilot mit Chancen auf den WM-Titel. Direkt hinter ihm starten drei SEATs, sodass die erste Kurve durchaus spannend wird – ob die alle den richtigen Bremspunkt finden? Überraschen würde uns jedenfalls nichts mehr.

Auf Platz sieben steht mit Yvan Muller der zweite SEAT-Fahrer mit Titelchancen. Alles wird also davon abhängen, wie die WM-Kandidaten durch die erste Kurve kommen, eine gute Ausgangslage haben im Grunde genommen alle drei.

Andy Priaulx: “Das war ein extrem enges Qualifying. Ich weiß nicht, wie oft ich in diesem Jahr schon knapp an der Poleposition vorbeigeschrammt bin. Dennoch ist es klasse, so weit vorn zu stehen. In den Trainings war ich mit der Balance meines Autos noch nicht zufrieden. Unsere Änderungen vor dem Zeittraining haben sich bezahlt gemacht. Sollte es am Sonntag wie angekündigt regnen, erwarten uns ganz sicher zwei komplizierte Rennen. Ich möchte die Saison mit guten Ergebnissen abschließen.”

Jörg Müller: “Ich traf in meiner schnellen Runde auf Verkehr. Alle Autos haben zwar Platz gemacht, aber vielleicht hat das die entscheidende Zeit gekostet. Bei mir hat das Auto an diesem Wochenende von Anfang an perfekt gepasst. Das hilft natürlich, um in einen guten Rhythmus zu kommen und das Maximum herauszuholen. Ich werde morgen alles geben, um BMW im Kampf um den Titel zu unterstützen.”

Augusto Farfus: “Natürlich hatten wir uns vorgenommen, hier wie im Vorjahr auf die Poleposition zu fahren. Aber verloren ist noch nichts. Sollte der Regen morgen wirklich kommen, kann das alles durcheinander wirbeln. 28 Rennrunden warten auf uns, in denen man Boden gutmachen kann.”

Lauf eins beginnt morgen um 5:55 früh MEZ, Lauf zwei beginnt 8:05 Uhr.

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