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Follow this categoryNach dem MINI R56 bei der Eröffnung und den 1,10 Meter kurzen Mini-MINIs bei den Wurdfisziplinen der Leichtathleten konnte die BMW Group als offizieller Automobilpartner der Olympischen Spiele 2012 in London zum Abschluss auch noch drei einzigartige Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé unterbringen.
Wie vom Regelwerk des IOC vorgeschrieben, durften dabei keine Markenlogos zu sehen sein – weshalb Rolls-Royce erstmals in der 104-jährigen Geschichte drei Fahrzeuge ohne das charakteristische Doppel-R ausgeliefert hat. Ersetzt wurde das Logo durch den Schriftzug London 2012 und eine Spirit of Ecstasy mit hinter ihr wehendem Union Jack.
Neue Modelle sind bei Rolls-Royce ein seltenes Ereignis, auf dem Genfer Salon 2012 zeigt die Edelmarke aber wenn man so will gleich die Optik von vier neuen Modellen: Die seit 2003 gebaute Phantom-Familie erhält in diesem Jahr ein großes optisches und technisches Facelift, von dem die Limousine, die Limousine mit verlängertem Radstand (Extended Wheelbase) und die beiden zweitürigen Varianten Coupé und Drophead Coupé profitieren.
Auffälligste Änderung ist das neue Front-Design, das von den rechteckigen Ausschnitten der Voll-LED-Scheinwerfer geprägt wird. Rolls-Royce ist übrigens der erste Hersteller, der eine komplette Baureihe serienmäßig mit Voll-LED-Scheinwerfern ausstattet. Zum Umfang der neuen Leuchteinheiten gehört neben LED-Tagfahrlicht auch Kurvenlicht und eine geschwindigkeitsabhängige Veränderung des Leuchtkegels, die Umstellung von Links- auf Rechtsverkehr kann vom Innenraum per Knopfdruck erledigt werden.
Auf dem Genfer Salon präsentiert Rolls-Royce das Facelift für die Baureihe Phantom: Alle vier Varianten – Phantom, Phantom Extended Wheelbase, Phantom Coupé und Phantom Drophead Coupé – gehen künftig mit überarbeitetem Design und neuer Technik an den Start und hören auf den Namen Phantom Series II.
Unter der Haube arbeitet weiterhin der V12-Saugmotor mit 460 PS und einem maximalen Drehmoment von 720 Newtonmeter, allerdings wird der Direkteinspritzer nun mit einer Achtgang-Automatik kombiniert. Das Getriebe ist für einen Großteil der Verbrauchsreduzierung um rund 10 Prozent auf 14,8 bis 14,9 Liter verantwortlich.
Im Grunde genommen handelt es sich bei fast jedem Rolls-Royce um ein Unikat, aber im konkreten Fall haben sich die Arbeiter des Individual-Programms Bespoke besonders große Mühe gegeben. Das Fahrzeug soll so das perfekte Gefährt für einen Wochenendausflug mit offenem Dach verkörpern, wozu nach Ansicht der Experten in Goodwood auch ein Schmuckkästchen von Asprey für das Handschuhfach gehört.
Gebaut wurde das Fahrzeug für die Messe Masterpiece London 2011, weshalb sich dieser Schriftzug auch auf den Einstiegsleisten findet. Erstmals wurde die Farbe Mazarine Blue verwendet, die die im Fall des Phantom rund 44.000 Varianten umfassende Farbpalette um ein weiteres kräftiges Blau ergänzt.
Der weltbekannte C’oncours d’Elegance in Pebble Beach hat in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feiern dürfen und zu diesem Anlass hat auch Rolls Royce ein ganz besonderes Modell mitgebracht. Es handelt sich um ein Rolls Royce Phantom Drophead Coupé aus der Bespoke-Serie, also dem Invidiual-Programm der britischen Luxusmarke.
Das Fahrzeug wurde speziell von Rolls Royce für das Jubiläum gestaltet und trägt an zahlreichen Stellen Hinweise auf den Grund für das Sondermodell. Das absolut einmalige Fahrzeug wurde in Pebble Beach von Ian Cameron und Torsten Müller-Ötvös enthüllt und war bereits nach wenigen Minuten an einen finanzkräftigen Besucher der Veranstalter verkauft. Die Außenfarbe trägt den Namen Stillwater Blue und soll eine Reminiszenz an die Wasserfarbe der Bucht darstellen. Für den passenden Kontrast sorgt das Interieur in einem hellen Creme-Ton.
Für alle, denen ein Rolls Royce normalerweise zu gewöhnlich ist, gibt es das Individual-Programm Bespoke. Da fast alle Kunden der Luxusmarke extremen Wert auf Exklusivität und Individualität legen, erfreut sich dieses Programm relativ hoher Beliebtheit und ist insofern durchaus weit verbreitet, wenn man davon im Zusammenhang mit Rolls Royce sprechen kann.
Einen fast schon traditionell besonderen Geschmack gibt es auch im arabischen Raum immer wieder zu bestaunen, für den nun die Bespoke-Sondermodelle Yas Eagle angefertigt wurden. Die zweifarbig lackierte Variante gibt es für den Rolls Royce Phantom, das Phantom Coupé und das Phantom Drophead Coupé. Anlass für die Fertigung war der erste Auftritt der Formel 1 in Abu Dhabi 2009, in dessen Rahmen Rolls Royce ein Beispiel für die Individualisierungsmöglichkeiten von Bespoke ausstellen wollte.
Es gibt Fahrzeuge, denen der Volksmund so etwas wie Vollkommenheit attestiert und die daher keiner weiteren Verbesserungen bedürfen, so diese denn überhaupt möglich sind.
In diese Klasse zählen sicherlich die automobilen Träume der BMW-Tochter Rolls Royce aus Goodwood, die eine sehr spezielle Aura der Exklusivität auf höchstem Niveau ausstrahlen.
Dennoch gibt es Unternehmen, die auch vor solchen unverkennbar äußerst anspruchsvollen Aufgaben wie der Verbesserung des beinahe Perfekten nicht zurückschrecken.
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