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Follow this categoryAuch am letzten Tag der Rallye Dakar 2012 ließen sich Stéphane Peterhansel und sein Beifahrer Jean-Paul Cottret die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und fuhren den Gesamtsieg sicher nach Hause. Auf dem zweiten Rang folgen mit fast 40 Minuten Rückstand die Teamkollegen Nani Roma und Michel Périn in einem weiteren MINI ALL4 Racing und auch die drei weiteren MINIs haben es nicht nur ohne Ausnahme bis ins Ziel, sondern auch in die Top 10 der Gesamtwertung geschafft.
Letztlich haben sich erwartungsgemäß die absolute Zuverlässigkeit des Fahrzeugs sowie der Speed und die Erfahrung von “Peter” als Schlüssel zum Erfolg erwiesen. Für Peterhansel bedeutet der Sieg bei der Rallye Dakar 2012 auch den insgesamt zehnten Gesamtsieg bei der härtesten Rallye der Welt, allerdings ist es sein erster Sieg seit dem Wechsel der traditionsreichen Veranstaltung von Afrika nach Südamerika.
Die vorletzte Etappe der Rallye Dakar verlief wie die meisten anderen der diesjährigen Ausgabe der härtesten Rallye der Welt weitgehend nach Plan für das Team X-Raid aus dem hessischen Trebur. Der Franzose Stéphane Peterhansel fuhr dabei einen weiteren Tagessieg ein und steht nun unmittelbar vor seinem zehnten Gesamtsieg bei einer Rallye Dakar: In den 1990er Jahren gewann er bereits sechs Mal die Motorradwertung, nach der Jahrtausendwende gewann er drei Mal für Mitsubishi.
Weniger erfolgreich verlief die Etappe für den an zweiter Stelle liegenden Spanier Nani Roma, der rund 23 Minuten langsamer war und nur auf dem siebten Rang ins Ziel kam. In der Gesamtwertung hat Roma nun rund 43 Minuten Rückstand auf Peterhansel, Roma hat seinerseits hat etwas mehr als 32 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers im Toyota, auf dem vierten Rang folgt mit Leonid Novitskiy ein weiterer MINI-Pilot.
Schwieriger als gedacht gestaltete sich die gestrige zwölfte Etappe für das Team X-Raid mit seinen fünf MINI ALL4 Racing und drei BMW X3 CC. Die beiden Gesamtführenden Stéphane Peterhansel und Nani Roma hatten in den Dünen große Probleme und mussten jeweils mehrere Minuten anhalten, um sich aus Sandlöchern zu befreien und weiterfahren zu können.
Den Tagessieg sicherte sich unter diesen Umständen souverän der Amerikaner Robby Gordon im Hummer, der rund 15 Minuten schneller war als Leonid Novitskiy im besten MINI. Roma und Peterhansel kamen auf den Rängen fünf und sieben ins Ziel, verloren aber nur wenig von ihrem Vorsprung auf den Gesamtdritten Giniel de Villiers auf Toyota. In der Gesamtwertung hat Peterhansel zur Zeit eine Stunde und sechs Minuten Vorsprung auf de Villiers und exakt 20 Minuten auf seinen Teamkollegen Nani Roma.
Die härteste Rallye der Welt befindet sich auf der Zielgerade und momentan sieht es sehr gut für das Team X-Raid mit seinen fünf MINI ALL4 Racing und drei BMW X3 CC aus. Der Amerikaner Robby Gordon war zwar zunächst sehr schnell unterwegs, hatte dann aber erneut große Probleme mit seinem Hummer und verlor viel Zeit, weshalb er seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg endgültig begraben musste.
In der Tageswertung lieferten sich daher der Franzose Stéphane Peterhansel und der Spanier Nani Roma ein spannendes Duell, dass der Gesamtführende und mehrfache Dakar-Sieger letztlich mit einem Vorsprung von 3:44 Minuten für sich entscheiden konnte. Auf dem dritten Rang landete mit Ricardo Leal dos Sontas ein weiterer MINI und auch die restlichen beiden MINIs schafften es in die Top 6 der Tageswertung. In der Gesamtwertung liegen mit Peterhansel und Roma deutlich in Führung, der Franzose verfügt über etwas mehr als 20 Minuten Vorsprung vor dem Franzosen – schärfster Verfolger ist der ehemalige VW-Pilot Giniel de Villiers auf Toyota, er hat aber bereits eine Stunde und elf Minuten Rückstand auf Peterhansel
Die gestrige zehnte Etappe der Rallye Dakar hätte aus Sicht der BMW Group kaum besser verlaufen können: Den Tagessieg bei den Autos sicherte sich MINI-Pilot Nani Roma, Stéphane Peterhansel konnte seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen und bei den Motorrädern sicherte Joan Barreda seinem Team Husqvarna by Speedbrain den ersten Tagessieg überhaupt.
Stéphane Peterhansel kam als zweitschnellster ins Ziel und musste sich nur seinem Teamkollegen geschlagen geben, der die 377 Kilometer 21 Sekunden schneller als der erfahrene Franzose absolvierte. Robby Gordon im Hummer hatte mit technischen Problemen zu kämpfen, hatte aber auch zuvor schon Rückstand und verlor insgesamt 14:14 Minuten auf Roma, weshalb sich der Spanier im MINI auch in der Gesamtwertung am Amerikaner vorbeischieben konnte und nun 46 Sekunden vor Gordon auf dem zweiten Rang liegt.
Am zweiten Tag in Folge konnte der Amerikaner Robby Gordon im Hummer seinen Rückstand auf den Gesamtführenden Stéphane Peterhansel im MINI ALL4 Racing verringern. Auf der gestrigen Etappe holte Gordon den Tagessieg und war dabei 1:38 Minuten schneller als der Franzose Peterhansel, der die MINI-Gruppe anführte und erneut durch einen Reifenschaden mehrere Minuten verlor. Die restlichen MINI ALL4 Racing kamen auf den Rängen drei (Nani Roma), vier (Krzysztof Holowczyc), fünf (Ricardo Leal dos Santos) und neun (Leonid Novitskiy) ins Ziel.
In der Gesamtwertung ist der Vorsprung von Peterhansel somit auf 5:58 Minuten geschrumpft, auf den Rängen drei und vier der Gesamtwertung folgen mit Holowczyc und Roma zwei weitere MINIs, die ihrerseits einen Rückstand von elf bis dreizehn Minuten auf den Hummer-Piloten Gordon haben.
Am Tag nach dem Ruhetag standen die Teams vor einer der längsten Etappe der diesjährigen Ausgabe der härtesten Rallye der Welt. Auf insgesamt 477 Kilometern gegen die Uhr war letztlich niemand schneller als Nani Roma und sein Beifahrer Michel Périn, die einen weiteren Tagessieg mit dem MINI ALL4 Racing feiern konnten. Der Vorsprung fiel dabei mit fünf Sekunden – nach über vier Stunden und 25 Minuten Renndistanz – extrem knapp aus, der Zweitplatzierte Robby Gordon dürfte aber auch so mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Der Amerikaner und sein Hummer haben ein weiteres Mal bewiesen, dass sie auf dieser Dakar ernsthaft um den Gesamtsieg kämpfen können. Dem Gesamtführenden Stéphane Peterhansel, der wegen eines Reifenschadens kurz vor Schluss drei Minuten verlor und hinter seinem Teamkollegen Krzysztof Holowczyc auf dem vierten Rang ins Ziel kam, nahm der Amerikaner heute rund fünfeinhalb Minuten ab, weshalb der Vorsprung des Franzosen in der Gesamtwertung auf 7:36 Minuten zusammenschrumpfte.
Nach dem kurzfristigen Ausfall der sechsten Etappe am Freitag konnte das Team X-Raid am siebenten Tag der Rallye Dakar 2012 endlich wieder angreifen. Die Etappe präsentierte sich dabei aber eher den beiden Haupt-Konkurrenten Robby Gordon und Nasser Al-Attiyah und ihrem Hummer auf den Leib geschneidert, weshalb ein Tagessieg im MINI ALL4 Racing heute nicht möglich war. Mit fast acht Minuten Vorsprung sicherte sich Al-Attiyah den obersten Platz auf dem Treppchen, sein Teamkollege Gordon machte den Doppelsieg perfekt.
Auf dem dritten Rang folgte mit 23 Sekunden Rückstand auf Gordon MINI-Pilot Stéphane Peterhansel, der somit auch seine Führung in der Gesamtwertung verteidigen konnte. Mit Krzysztof Holowczyc und Nani Roma folgten zwei weitere X-Raid-Piloten auf den Rängen vier und fünf, die Dreifach-Führung in der Gesamtwertung ist aber dennoch Geschichte, weil sich Gordon auf den dritten Rang schieben konnte.
2012 hätte das Jahr der vollständigen Rückkehr von MINI in die WRC werden sollen, doch schon jetzt liegt ein dunkler Schatten auf der noch nicht begonnenen WRC-Saison 2012. Nach der durchaus erfolgreichen Debütsaison 2011 , die von Anfang an vor allem zum Sammeln von Erfahrungen gedacht war, hatten sich einige Beobachter auf eine erfolgreiche Rückkehr am Ort der großen Mini-Erfolge bei der Rallye Monte Carlo 2012 gefreut.
Nach aktuellem Kenntnissstand wird MINI zwar bei mindestens zehn der dreizehn Veranstaltungen vor Ort sein und in der Regel auch mit zwei Fahrzeugen an den Start gehen, allerdings nur mit Dani Sordo als festem Werksfahrer. Das zweite Cockpit soll offenbar an Bezahlfahrer verkauft werden und auch wenn so mancher fähige Fahrer am Lenkrad des MINI John Cooper Works WRC drehen wird, dürften die Ergebnisse unterm Strich doch spürbar schlechter ausfallen als mit zwei Werksfahrern, die sich kennen und wissen, welche Informationen der Teamkollege braucht.
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