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Follow this categoryGlaubt man der rund um MINI in der Regel sehr gut informierten AutoCar, nehmen die Überlegungen rund um die bereits vor einigen Wochen diskutierten möglichen Countryman-Ableger langsam konkrete Formen an. Dabei geht es einerseits um die Beachbuggy-Studie Beachcomber, mit der MINI im vergangenen Januar erstmals einige Design-Elemente des Countryman präsentierte.
Schon kurze Zeit später gab es aber Gerüchte, dass ein solches Modell unter dem Namen Moke auch in der Serie gefertigt werden könnte. Selbstredend würde ein solches Fahrzeug eine eher kleine Zielgruppe ansprechen und nicht für alle klimatischen Bedingungen geeignet sein, aber als Nischenmodell für Fans wäre ein solches Fahrzeug durchaus denkbar. In Form des Moke könnte man auch eine Art Countryman Cabrio realisieren, denn ohne stabile Türen und ein vernünftig abschließbares Dach wird es in der Serie freilich nicht gehen.
Seit der Übernahme von MINI durch BMW im Zusammenhang mit dem Rover-Debakel hat die Marke einen bermerkenswerten Aufstieg erlebt. Weit über 200.000 Einheiten waren für einen Premium-Kleinwagen vor ein paar Jahren noch undenkbar und es ist kein Zufall, dass auch andere Automarken wie Alfa Romeo mit dem Grande Punto-basierten MiTo oder Audi mit dem Polo-basierten A1 versuchen, in diesen Markt einzusteigen.
Die BMW Group treibt unterdessen den Ausbau der Marke MINI voran: Gab es zum Relaunch der Marke nur den klassischen Hatchback und kurze Zeit später das Cabrio, haben neue Modelle wie Clubman und Countryman der Marke bereits völlig neue Kundengruppen erschlossen. Waren MINIs vorher vor allem für Singles und junge Pärchen geeignet, bieten die neuen Modelle dank gewachsener Außenmaße deutlich mehr Praktikabilität und Alltagsnutzen.
Als vor einigen Monaten die Studie MINI Beachcomber vorgestellt wurde, gingen die meisten Betrachter von einer Vorschau auf den MINI Countryman R60 aus, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgestellt war. Und diese Leute sollten im Grunde auch Recht behalten, denn die meisten Designelemente wie etwa die eckiger geformten Scheinwerfer teilt sich der Beachcomber mit dem später vorgestellten Countryman.
Laut Informationen der britischen Auto Express soll die Bedeutung des Beachcomber aber noch weitaus größer sein – er soll nämlich auch eine Vorschau auf ein entsprechenden Serienfahrzeugs gewesen sein und außerdem dazu gedient haben, das prinzipielle Interesse an einem solchen Fahrzeug auszuloten. Wir erinnern uns: Der MINI Beachcomber verfügt weder über ein festes Dach noch über normale Türen, im Grunde genommen handelt es sich also um einen Strandbuggy mit Behelfs-Lösungen für den Fall plötzlicher Regenschauer. Mit leichten Kunststoff-Einsätzen kann dem Wetter zwar auch etwas robuster getrotzt werden, aber letztlich bleibt das Fahrzeug noch mehr als sonstige Cabrios und Roadster auf schönes Wetter angewiesen.
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