Posts Tagged MINI John Cooper Works WRC

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Nachdem MINI das Ende des Werks-Engagement in der Rallye-WM WRC im Oktober 2012 bekanntgab, wurde es auch ruhig um die Privat-Teams, welche weiterhin einen MINI John Cooper Works WRC einsetzen können. Durch den Abgang von Dani Sordo zu Citroen und den fehlenden Sponsor ist es für das Prodrive Team derzeit nicht möglich, eine volle WRC-Saison zu bestreiten.

Bleibt noch das Team von Motorsport Italia. Anfang der Saison 2012 zum MINI Werksteam aufgestiegen war lange unklar, wie es mit der Mannschaft um Teamchef Bruno di Pianta weitergeht. Jetzt hat Motorsport Italia bekannt gegeben, das man 2013 eine ganze Saison mit dem MINI WRC bestreiten wird. Als Fahrer wird der Pole Michal Kosciuszko zusammen mit seinem Beifahrer Maciek Szczepaniak zum Einsatz kommen.

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Es ist ein Abschied mit Ansage: MINI Motorsport hat heute ganz offiziell den Stecker gezogen und den einst mit großen Zielen gestarteten Rallye-Boliden MINI John Cooper Works WRC zum Alteisen degradiert. Zwar habe man die Grundlage für einen Einsatz durch Privatteams im Rahmen von Kundensport-Verträgen gelegt, ein Werks-Team oder wenigstens ein Team mit Werks-Unterstützung wird es nach Beendigung der Saison 2012 aber nicht mehr geben.

Wirklich überraschend kommt diese Entscheidung nicht, denn schon in der letzten Winterpause waren die Probleme bei der Sponsorensuche durch das für die Entwicklung des Fahrzeugs zuständige Team Prodrive unübersehbar. Die resultierenden finanziellen Probleme führten schnell zum Bruch zwischen MINI und Prodrive und dürfen rückblickend als Anfang vom Ende betrachtet werden. Was bleibt sind Erinnerungen an eine spannende Zeit mit einigen spektakulären Auftritten und durchaus positiven Ergebnissen in der Debüt-Saison, aber auch ein fader Beigeschmack bezüglich der Frage, wie ernst es MINI eigentlich mit dem Rallye-Projekt war.

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Gerüchte über Veränderungen bei MINI in der Rallye-WM WRC gab es schon lange und spätesten mit dem Verpassen der Einschreibung dürfte auch dem letzten Beobachter klar geworden sein, dass es Probleme zwischen MINI und dem Entwicklungsteam von Prodrive gibt. Offenkundig war Prodrive anders als versprochen nicht in der Lage, die nötigen Sponsoren zu finden und musste daher immer wieder um Zuschüsse von MINI bitten, was die Kosten für das Engagement in die Höhe trieb.

Nach Wochen der Unklarheit gibt es nun endlich ein offizielles Statement von MINI dazu, wie es künftig weitergehen soll: Ab dem nächsten WRC-Lauf wird das “WRC Team MINI Portugal” als Werksteam mit zwei Fahrzeugen an den Start gehen, am Steuer sitzen das portugiesische Duo Armindo Araújo und sein Co-Pilot Miguel Ramalho sowie die Brasilianer Paulo Nobre und Edu Paula. Prodrive firmiert künftig als werksunterstütztes Privatteam und ist auch weiterhin für die Entwicklung und den Aufbau des MINI John Cooper Works WRC verantwortlich.

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Allen Problemen zum Trotz ist dem Team von MINI Motorsport in den letzten Tagen ein guter Start in die WRC-Saison 2012 gelungen. Bei der Rallye Monte Carlo 2012 ging mit Dani Sordo zwar nur ein Werksfahrer an den Start, er konnte dabei aber das realistisch gedacht beste denkbare Ergebnis für MINI einfahren und musste sich nur dem WRC-Dominator Sébastien Loeb geschlagen geben.

Im zweiten MINI überraschte das französische Duo Pierre Campana / Sabrina de Castelli mit dem siebenten Gesamtrang nach insgesamt 433,36 Wertungskilometern, was insbesondere mit Blick auf technische Probleme mit der Servolenkung nicht zu erwarten war.

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2012 hätte das Jahr der vollständigen Rückkehr von MINI in die WRC werden sollen, doch schon jetzt liegt ein dunkler Schatten auf der noch nicht begonnenen WRC-Saison 2012. Nach der durchaus erfolgreichen Debütsaison 2011 , die von Anfang an vor allem zum Sammeln von Erfahrungen gedacht war, hatten sich einige Beobachter auf eine erfolgreiche Rückkehr am Ort der großen Mini-Erfolge bei der Rallye Monte Carlo 2012 gefreut.

Nach aktuellem Kenntnissstand wird MINI zwar bei mindestens zehn der dreizehn Veranstaltungen vor Ort sein und in der Regel auch mit zwei Fahrzeugen an den Start gehen, allerdings nur mit Dani Sordo als festem Werksfahrer. Das zweite Cockpit soll offenbar an Bezahlfahrer verkauft werden und auch wenn so mancher fähige Fahrer am Lenkrad des MINI John Cooper Works WRC drehen wird, dürften die Ergebnisse unterm Strich doch spürbar schlechter ausfallen als mit zwei Werksfahrern, die sich kennen und wissen, welche Informationen der Teamkollege braucht.

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Die Fragezeichen rund um die Zukunft des MINI WRC Teams werden in diesen Tagen immer größer. Zwar ist noch immer unklar, ob die Ursache für die verpasste Meldefrist des Teams an finanziellen Schwierigkeiten oder Streitigkeiten zwischen der Konzernzentrale in München und dem für die Einsätze verantwortlichen Prodrive-Team gelegen hat, aber langsam zeichnen sich zumindest erste Konsequenzen der für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbaren Situation ab.

Demnach wird Kris Meeke bei der Rallye Monte Carlo 2012 nicht an den Start gehen, weil MINI laut Autosport.com bei jedem Event nur ein Werks-Fahrzeug an den Start bringen will. Dani Sordo meldete hingegen vor wenigen Tagen auf seiner Internetseite, dass er zumindest bei zehn der zwölf Läufe zur Rallye-WM dabei sein wird. Ursprünglich hatte MINI angekündigt, 2012 bei allen Veranstaltungen vertreten zu sein und kaum jemand dürfte dabei die Möglichkeit im Blick gehabt haben, dass das Werksteam nur ein Auto an den Start bringt.


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Zunächst die wenigen Fakten: Die Frist zur Anmeldung für die WRC-Saison 2012 ist am 19. Dezember 2011 abgelaufen, gemeldet sind bisher nur die etablierten Marken Ford und Citroën. Während die Planungen von MINI Motorsport ganz klar einen Start bei allen Läufen der nächstjährigen WRC-Saison vorsehen, hat die dafür obligatorische Anmeldung offenbar nicht fristgerecht stattgefunden. Nun verhandelt MINI mit der FIA, um eine Verlängerung der Frist zu erwirken und dennoch an den Start gehen zu können.

Um ein klassisches und unbeabsichtiges “Verschlafen” der Einschreibefrist handelt es sich allem Anschein nach nicht, vielmehr sind im Hintergrund noch einige Fragen zu klären. Worum es dabei genau geht, kann von Außenstehenden derzeit nur spekuliert werden. Im Raum steht dabei ein Zögern in Folge der Insolvenz von WRC-Vermarkter North One Sports. Aus genau diesem Grund hatte die FIA die Einschreibefrist für die WRC-Saison 2012 bereits bis zum 19. Dezember verlängert und den Teams so Zeit gegeben, etwaige Probleme aus dem Weg zu räumen.

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Der MINI John Cooper Works WRC hat in der Saison 2011 sein Debüt in der Rallye-WM gefeiert und nur wenige Beobachter hätten dem Neuling vor der Saison die Ergebnisse zugetraut, die er speziell bei den letzten Veranstaltungen eingefahren hat. Trotz des erheblichen Rückstands in Sachen Erfahrung konnte das MINI WRC Team auf einigen Etappen mit der absoluten Spitzengruppe kämpfen, insgesamt sieben Wertungsprüfungen gewinnen und bei sechs Anläufen zwei Mal aufs Podium fahren.

Absolutes Highlight der Saison war die Rallye Frankreich, bei der Dani Sordo bis zum Schluss um den Sieg kämpfen konnte und sich am Ende nur hauchdünn geschlagen geben musste. Besonders bei Veranstaltungen mit hohem Asphalt-Anteil wusste der MINI zu überzeugen und stellte die etablierte Konkurrenz vor schwierige Aufgaben. In der Winterpause wird MINI die gewonnen Erkenntnisse auswerten und das Fahrzeug für die Saison 2012 noch schneller machen.

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Die Rallye Wales war nicht nur für das MINI WRC-Team der letzte Auftritt der Saison 2011, auch für alle anderen Teams war das Saisonfinale eines der Highlights des Jahres. Den Titel sicherte sich der Franzose Sébastien Loeb, der damit seit 2004 nicht zu schlagen war und seinen achten Titel in Folge feiern konnte. Am Wochenende profitierte der dominierende Mann der WRC-Szene zwar vom frühen Ausfall seines Konkurrenten und hatte am Ende der Rallye sogar noch einen Unfall auf einer Überführungsetappe, seinen Erfolg schmälert das aber keineswegs.

MINI konnte auch in Wales die Performance des MINI John Cooper Works WRC unterstreichen und sicherte sich mit Kris Meeke auf dem vierten Rang eine weitere Top-Platzierung. Ohne einen Dreher auf der abschließenden Power Stage hätte Meeke vielleicht sogar das Podium schaffen können, aber diese Ergebnisse kann man sich natürlich auch für 2012 aufheben. Dani Sordo fuhr auf der Power Stage die zweitschnellste Zeit und unterstrich ein weiteres Mal, dass der MINI absolut konkurrenzfähig ist.

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