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Follow this categoryIn den letzten Tagen haben wir bereits eine ganze Reihe von Infos zum MINI Scooter E Concept für den Pariser Automobilsalon 2010 gehört und auch die ersten Bilder sind bereits an die Öffentlichkeit gedrungen. Heute wurde nun die offizielle Pressemitteilung von MINI herausgegeben, die uns mit insgesamt 31 Bildern auch einen guten Eindruck von der Optik und dem einen oder anderen Detail der drei Elektroroller vermittelt.
Die wichtigsten Fakten lassen sich wie folgt zusammenfassen: Ein Elektromotor sitzt direkt im 11 Zoll großen Hinterrad und wird von einem Lithium-Ionen-Akku mit Energie versorgt. Letzterer lässt sich an jeder normalen Steckdose aufladen, ein passendes Kabel versteckt sich hinter dem “Tankdeckel” der Roller. Eine “Tankfüllung” soll für eine Reichweite von rund 100 Kilometern im Stadtverkehr genügen und die Motorleistung reicht aus, um den Roller auf 50 km/h zu beschleunigen.
Einige Tage vor dem Pariser Automobilsalon hat MINI wie vermutet weitere Details zu den drei Studien für den Pariser Automobilsalon veröffentlicht. Bei den drei Elektrorollern unter dem Titel MINI Scooter E handelt es sich um Zweiräder im Retro-Look, die mit einer Batterieladung ungefähr 100 Kilometer fahren können und eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreichen. Damit sind die Gefährte ideal für den Stadtverkehr geeignet und können dort ohne lokale Emissionen bewegt werden.
Angeblich ist eine Serienfertigung der Modelle mit Hilfe von BMW Motorrad ab dem Jahr 2012 möglich, falls das Feedback der potentiellen Kundschaft entsprechend positiv ausfällt. Sicher ist, dass auch die Zweiräder von MINI sehr individuell ausfallen würden und aus der Masse herausstechen sollen – unter anderem durch viele Farb- und Ausstattungsoptionen. Drei Beispiele dafür zeigt MINI schon in Paris und wir werden vor Ort natürlich jede Menge Bilder mit den individuellen Besonderheiten der drei Roller machen.
Auch wenn im Jahr 2011 mit dem BMW ActiveE auf Basis des BMW 1er Coupés E82 die nächste Stufe gezündet wird, kommen nun noch einmal 40 neue Kunden in den Genuss des MINI E. Der 204 PS starke Kleinwagen soll für zehn Monate in den Händen der neuen Besitzer bleiben, die ihr Fahrzeug heute auf dem Odeonsplatz in München in Empfang nehmen konnten.
Größter Einzelabnehmer ist das Bayerische Rote Kreuz, das gleich 10 Fahrzeuge für die ambulante Altenpflege einsetzen will. Außerdem übernehmen auch die Stadtwerke München und Siemens einige Fahrzeuge. Siemens ist maßgeblich am Aufbau eines 30 Säulen umfassenden Tankstellennetzes für Elektrofahrzeuge beteiligt, auch wenn sich der Bedarf dafür in Grenzen halten dürfte. Die Stadtwerke München stellen hierfür Strom aus regenerativen Energiequellen zur Verfügung. Untersucht werden sollen vor allem neue Möglichkeiten der Schnelllade-Funktion, mit der Elektrofahrzeuge deutlich langstreckentauglicher werden würden.
Auf seiner Facebook-Seite hat MINI heute ein interessantes Konzept vorgestellt, das wir allem Anschein nach schon auf dem Pariser Automobilsalon Anfang Oktober in Augenschein nehmen können: Mit dem MINI Scooter E könnte es schon bald ein elektronisch betriebenes Zweirad geben, das eine (lokal) emissionsfreie Alternative für die urbane Fortbewegung darstellt.
Die Optik des Rollers ist an den MINI E angelehnt und auch die Rückleuchten erinnern an den typisch britischen Stil der Marke. Da sich ein Elektroroller mit deutlich weniger Vorbereitungszeit in Serienreife bringen lässt als ein komplettes Auto und die Technik überschaubarer sein kann, könnte hiermit auch schon vor dem für 2013 geplanten Megacity Vehicle ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug der BMW Group die Serienreife erlangen, wenn auch nur mit zwei statt vier Rädern.
Ab sofort sucht MINI wieder Testfahrer, die den rein elektrisch betriebenen Zweisitzer MINI E für ein dreiviertel Jahr im Alltag bewegen wollen. Die Voraussetzungen dafür sind überschaubar: Man muss im Großraum München wohnen und einen privaten Stellplatz für den MINI E haben, dazu kommt eine monatliche Nutzungsgebühr von 400€. Für diesen Preis erhält man ein Fahrzeug, das völlig ohne lokale Emissionen auskommt und das dank seiner 204 PS jede Menge Spaß macht.
Unterstützt wird der Ausbau des Feldversuchs von den Stadtwerken München, die auch zertifizierten Ökostrom zur Verfügung stellen und somit sicherstellen, dass der MINI E seine Emissionen nicht nur an den Ort des nächsten Kohlekraftwerks verlagert. Die 40 Fahrzeuge werden im September übergeben, Bewerbungen werden bis zum 20. Juni bei MINI.de entgegengenommen. Im Jahr 2011 wird mit dem BMW ActiveE ein weiteres Modell für derartige Feldversuche angeboten werden, die Erfahrungen aus diesen Modellen dienen der Verbesserung des Megacity Vehicle, das mit rein elektrischem Antrieb im Jahr 2013 seinen Verkaufsstart erleben wird.
Norbert Reithofer (Vorsitzender des Vorstands der BMW AG): “In der Modellregion München erproben wir eine wegweisende Zukunftstechnologie im Alltag. Die Partner und die Stadt München spielen damit in der ersten Liga bei der Gestaltung nachhaltiger Mobilität.”
Über Peter Trepp haben wir schon mehrfach berichtet, denn er ist der erste Kunde, der einen MINI E in Empfang nehmen durfte – und er berichtet über seine Erlebnisse in seinem Blog.
Peter und sein elektrischer MINI haben es nun auch ins Fernsehen geschafft, wo nach CNBC auch abc7 über das außergewöhnliche Fahrzeug berichtet hat.
Leider ist das Video aber wenig informativ, denn auf technische Fakten oder Erfahrungswerte wird quasi nicht eingegangen, eigentlich erfährt man nicht viel mehr als die Tatsache, dass es einen MINI E gibt. Wer trotzdem einen Blick drauf werfen will, kann ja unten links auf den Play-Button drücken.
Vor ein paar Wochen haben wir erstmals von Peter Trepp berichtet, der als erster Kunde seinen neuen MINI E in Empfang nehmen durfte.
Wie angekündigt, berichtet er in seinem Blog regelmäßig über seine Erfahrungen mit dem Elektro-Fahrzeug.
Erfreulicherweise gab es dabei bisher offenbar keinerlei ungeplanten Probleme oder Störungen und der MINI E beweist sich bisher als hundertprozentig alltagstauglich und auch ausgereift.
Natürlich muss man noch einige Zeit warten, bis man dieses Urteil wirklich fällen kann, aber zumindest im Moment scheint alles zur vollsten Zufriedenheit von Peter zu laufen.
Das erste rein elektrisch betriebene Fahrzeug der BMW Group, der MINI E, beginnt nun seinen Alltags-Einsatz.
In den USA hat mit Peter Trepp der erste Kunde seinen für ein Jahr geleasten Elektro-MINI in Empfang genommen und wird diesen nun sämtlichen Strapazen des Alltags unterziehen.
Wir haben Gelegenheit gehabt, ihm ein paar Fragen zu stellen und natürlich werden wir euch seine Antworten demnächst zukommen lassen.
Anders als Mercedes-Benz, dass sich in den letzten Wochen Anteile am Elektroauto-Bauer Tesler gesichert hat, möchte BMW die Entwicklung seiner Elektromotoren eigenständig vorantreiben.
Die Batterien werden aber von einem noch festzulegenden Partner zugeliefert, man beschränkt sich in München also auf den Elektromotor. Dieser stehe im Zentrum des Fahrzeugs, daher wollem na diese Kompetenz selber aufbauen. Bei den Batterien haben asiatische Firmen momentan einen großen Entwicklungsvorsprung, der kaum aufzuholen sein dürfte.
Verwendung finden sollen die neuen Motoren vor allem in Fahrzeugen von Project i, also den angedachten Megacity Vehicles mit zwei und vier Rädern.
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