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Follow this categoryDas Jahr 2012 bietet für die BMW Group nicht nur aus dynamischer Sicht einen runden Geburtstag: Neben 40 Jahren BMW M GmbH kann in diesem Jahr auch auf 40 Jahre Elektromobilität unter dem Dach von BMW zurückgeblickt werden: Bei den Olympischen Spielen 1972 in München kamen zwei BMW 1602 Elektro als Begleitfahrzeuge diverser Langstreckenrennen zum Einsatz.
Da mit der damaligen Technik trotz insgesamt 350 Kilogramm schwerer Blei-Batterien nur Reichweiten im Bereich von 60 Kilometer realisierbar waren, war dieses Fahrzeug nie für eine Serienfertigung geplant – genau wie die folgenden Versuchsfahrzeuge. Inzwischen sieht die Situation nicht nur technologisch, sondern auch bezüglich der Erwartungen an saubere Mobilität im urbanen Raum etwas anders aus, weshalb mit dem BMW i3 Ende 2013 das erste in Großserie gebaute Elektroauto der BMW Group auf den Markt kommen wird.
Seine Tauglichkeit als Stadtauto hat der MINI E bereits in vielen Tests auf der ganzen Welt unter Beweis gestellt und dabei auch bewiesen, dass die Reichweite von rund 160 Kilometern bei den allermeisten Menschen für eine Nutzung an mehreren Tagen in Folge genügt.
Nun möchte die BMW Group in einem gemeinsam mit der TU München durchgeführten weiteren Versuch herausfinden, ob sich die limitierte Reichweite zwischen den zeitintensiven Ladevorgängen signifikant auf das Fahrverhalten auswirkt. Konkret: Fahren die Fahrer von Elektroautos zurückhaltender, weil sie den nächsten Ladevorgang hinauszögern möchten?
Wenn im Jahr 2013 die ersten Kunden ihren rein elektrisch angetriebenen BMW i3 in Empfang nehmen werden, profitieren sie direkt und indirekt von zahlreichen anderen Modellen, die für die BMW Group Erfahrungen im Umgang mit alternativen Antrieben gesammelt haben. Die direkteste Verbindung lässt sich hierbei zu den jüngeren Elektro-Modellen MINI E und BMW ActiveE herstellen, denn mit Testflotten von insgesamt über 1.500 Fahrzeugen in Kundenhand konnten bereits jede Menge Erfahrungen über das tatsächliche Nutzungsverhalten im Alltag gesammelt werden, aber auch lange vor diesen Fahrzeugen hat man sich in München schon intensive Gedanken über Elektromobilität gemacht.
Die ersten Schritte machte BMW in dieser Hinsicht bereits im Jahr 1969, als man den BMW 1602 Elektro für die Olympischen Spiele in München 1972 entwickelte, der bei langsamer Fahrt eine maximale Reichweite von 60 Kilometern erreichte.
Bereits seit mehreren Jahren betreibt die BMW Group eine Flotte von über 600 rein elektrisch betriebenen MINI E, um Erfahrungen über den Alltagseinsatz von Elektrofahrzeugen zu sammeln. Nur so ist es möglich, reale Daten abseits von theoretischen Annahmen und Vermutungen zu erhalten und natürlich sammelt man zudem wertvolle Erkenntnisse über die Zuverlässigkeit und eventuelle Probleme der Technik.
Pünktlich zum Start der zweiten Testphase in Berlin, in der 70 weitere Kunden den Elektro-MINI im Alltag testen werden, hat die BMW Group nun gemeinsam mit Vattenfall Europe eine statistische Auswertung zu Verhalten und Erfahrungen der 100 Nutzer aus der ersten Testphase veröffentlicht. Um die Daten noch besser mit herkömmlichen Fahrzeugen vergleichbar zu machen, hat BMW auch einige BMW 116i und MINI Cooper mit Verbrennungsmotor mit entsprechenden Datenloggern ausgerüstet, um an statistisch verwertbare Vergleichsdaten zu gelangen.
Hoher Besuch in der BMW Welt: Der stellvertretende Minnisterpräsident Chinas Li Keqiang hat seinen Aufenthalt in Deutschland genutzt, um sich die BMW Welt anzusehen und sich mit dem Vorsitzenden des Vorstands der BMW Group Norbert Reithofer über die Mobilität der Zukunft zu unterhalten.
Reithofer hat dabei ein weiteres Mal das langfristige Engagement der BMW Group in China betont. Bei der Gestaltung der individuellen Mobilität der Zukunft wird die BMW Group eng mit der chinesischen Regierung zusammenarbeiten und die Einführung von Elektrofahrzeugen mit einer Reihe von Maßnahmen unterstützen. Ab 2013 soll in China auch eine Variante des Megacity Vehicle gebaut werden, die gemeinsam mit dem Joint Venture-Partner Brilliance an die speziellen Bedürfnisse des chinesischen Marktes angepasst wird.
Der Verband Deutscher Automobil Tuner e.V. (VDAT) wirbt seit längerem mit der Kampagne Tune it! Safe! für sicheres Tuning und lässt zu diesem Zweck immer wieder verschiedene Fahrzeuge von namhaften Mitgliedern des Verbands zu Polizei-Fahrzeugen umrüsten. Somit soll klar werden, dass Tuning und Sicherheit zusammengehören. Nachdem AC Schnitzer bereits vor einiger Zeit ein BMW 123d Coupé für die Kampagne umgerüstet hatte, folgt in Form des MINI E nun erstmals ein lokal emissionsfreies Fahrzeug.
Der Konzept-MINI wurde in Aachen mit einem Rennsportfahrwerk und einigen optischen Anbauteilen versehen. Außerdem wurden die Leichtmetallräder MI 2 im 18 Zoll-Format verbaut, um die 204 PS des E-Motors auf die Straße zu bringen. Für die passende Verzögerung soll eine Bremsanlage mit 4-Kolben-Festsätteln sowie geschlitzten Bremsscheiben sorgen.
Auch wenn im Jahr 2011 mit dem BMW ActiveE auf Basis des BMW 1er Coupés E82 die nächste Stufe gezündet wird, kommen nun noch einmal 40 neue Kunden in den Genuss des MINI E. Der 204 PS starke Kleinwagen soll für zehn Monate in den Händen der neuen Besitzer bleiben, die ihr Fahrzeug heute auf dem Odeonsplatz in München in Empfang nehmen konnten.
Größter Einzelabnehmer ist das Bayerische Rote Kreuz, das gleich 10 Fahrzeuge für die ambulante Altenpflege einsetzen will. Außerdem übernehmen auch die Stadtwerke München und Siemens einige Fahrzeuge. Siemens ist maßgeblich am Aufbau eines 30 Säulen umfassenden Tankstellennetzes für Elektrofahrzeuge beteiligt, auch wenn sich der Bedarf dafür in Grenzen halten dürfte. Die Stadtwerke München stellen hierfür Strom aus regenerativen Energiequellen zur Verfügung. Untersucht werden sollen vor allem neue Möglichkeiten der Schnelllade-Funktion, mit der Elektrofahrzeuge deutlich langstreckentauglicher werden würden.
Auf seiner Facebook-Seite hat MINI heute ein interessantes Konzept vorgestellt, das wir allem Anschein nach schon auf dem Pariser Automobilsalon Anfang Oktober in Augenschein nehmen können: Mit dem MINI Scooter E könnte es schon bald ein elektronisch betriebenes Zweirad geben, das eine (lokal) emissionsfreie Alternative für die urbane Fortbewegung darstellt.
Die Optik des Rollers ist an den MINI E angelehnt und auch die Rückleuchten erinnern an den typisch britischen Stil der Marke. Da sich ein Elektroroller mit deutlich weniger Vorbereitungszeit in Serienreife bringen lässt als ein komplettes Auto und die Technik überschaubarer sein kann, könnte hiermit auch schon vor dem für 2013 geplanten Megacity Vehicle ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug der BMW Group die Serienreife erlangen, wenn auch nur mit zwei statt vier Rädern.
Nach einem Jahr des Sammelns praktischer Erfahrungen mit dem MINI E in Deutschland ist es Zeit für ein Zwischenfazit. Insgesamt kamen rund 100 Fahrer im Raum München und in anderen Großstädten in den Genuss, mit 15 verschiedenen MINI E den Alltag zu bewältigen. Die dafür benötigte Energie wurde von E.ON Strom zur Verfügung gestellt und stammt aus bayerischer Wasserkraft, die quasi unbegrenzt zur Verfügung steht.
Die Reichweite lag dabei bei 150 bis 180 Kilometern und zeigte sich damit als völlig ausreichend für mehrere Tage Nutzung am Stück. Das Laden der Fahrzeuge erfolgte in der Regel eher nebenbei, während man bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gezielt zum Nachtanken fährt. Tatsache ist, dass die meisten Nutzer ihr Fahrzeug entweder zu Hause oder am Arbeitsplatz für mehrere Stunden ungenutzt lassen, was für einen langsamen Ladevorgang in fünf bis sechs Stunden ausreichend ist.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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