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Follow this categoryDer ehemalige Fahrer des BMW Sauber F1 Teams Robert Kubica ist gestern auf einer Rallye in Italien schwer verunglückt und hat sich zahlreiche Frakturen zugezogen. Nachdem zunächst sogar von Lebensgefahr und einer möglicherweise drohenden Amputation des rechten Armes die Rede war, klingen aktuelle Meldungen zum Glück etwas besser: Die mehrstündige Operation ist gut verlaufen und der Pole wurde in ein künstliches Koma gelegt. Es besteht Hoffnung, dass er seine Motorsport-Karriere fortsetzen kann, aber eine lange Pause wird in jedem Fall unausweichlich sein.
Wichtiger ist momentan aber ohne jeden Zweifel die Genesung Robert Kubicas und wir wünschen hierfür genau wie BMW Motorsport alles Gute!
Von den Feierlichkeiten anlässlich des Weltmeistertitels für Jenson Button fast völlig überdeckt wurde das sehr gute Ergebnis von Robert Kubica in seinem vorletzten Rennen für das BMW Sauber F1 Team. Vom achten Startplatz profitierte Kubica von diversen Unfällen in der Startphase und überzeugte im Anschluss mit einer starken Pace.
Teamkollege Nick Heidfeld hätte wohl ebenfalls in die Punkte fahren können, aber offenbar gab es beim ersten Tankstopp Probleme mit der Tankanlage, sodass Heidfeld unverschuldet in der anschließenden Runde ohne Sprit im Tank ausrollte.
Schon seit einiger Zeit waren die Spatzen kaum zu überhören, die von einem Wechsel des BMW-Piloten zum französischen Renault-Team erzählten, nun ist es auch offiziell bestätigt: Robert Kubica wird im nächsten Jahr auch nicht für das Nachfolgeteam des BMW Sauber F1 Teams an den Start gehen.
Stattdessen einigten sich der 24-jährige Pole und das BMW Sauber F1 Team auf eine vorzeitige Vertragsauflösung und ermöglichten ihm so den Wechsel zum bis vor kurzem von Flavio Briatore geleiteten Renault F1-Teams. Auch Nick Heidfeld befindet sich derzeit in Gesprächen mit mehreren Teams, hier gibt es aber noch keine öffentlich gemachten Entscheidungen.
Vor der Saison hätte wohl kaum jemand gedacht, dass man zwei Pünktchen für das BMW Sauber F1 Team dieses Jahr als Aufwärtstrend bezeichnen müsste, aber genau so sieht es momentan aus.
Robert Kubica konnte dabei nach einem harten Rennen immerhin als siebter die Ziellinie überqueren und holte sich seine ersten beiden Punkte, während Nick Heidfeld noch vor dem Start technische Probleme bekam und keine Punkte holen konnte.
Dennoch ist festzuhalten, dass das neue Aerodynamik-Paket mit Doppeldiffusor BMW wieder deutlich näher an die Spitze heran gebracht hat, im Qualifying waren die Zeitabstände bereits erfreulich klein.
Der vor der Saison angestrebte Kampf um den WM-Titel ist aber völlig unerreichbar. Einerseits, weil Brawn GP nach Belieben dominiert, andererseits weil man selbst bei weitem nicht schnell genug ist.
Beim Grand Prix von Spanien gab es immerhin mal wieder zwei Pünktchen für das BMW Sauber F1 Team. Nick Heidfeld belegte am Ende den siebenten Platz und war hinter Sebastian Vettel auf Platz vier zweitbester Deutscher.
Robert Kubica, der vom zehnten Startplatz losgefahren war, beendete das Rennen auf Platz elf. Beide BMW-Piloten hatten zu Beginn des Rennens Glück, nicht in den Startunfall verwickelt worden zu sein, der gleich mehrere Fahrer das Rennen kostete.
An der Spitze gab es mal wieder einen Doppelsieg von Brawn GP, auf den Plätzen drei und vier landeten die Piloten von Red Bull Racing. Für das nächste Rennen in Monaco sieht es so aus, als ob BMW wie heute im vorderen Mittelfeld mitfahren könnte.
Dem enttäuschenden letzten F1-Wochenende folgte heute gleich die nächste Nullnummer. Wie man bereits nach dem China GP annehmen konnte, ging es für BMW heute sowieso maximal um die hinteren Punkteränge.
Bereits in der ersten Kurve sorgte eine Kollision der beiden von den Plätzen 13 und 14 gestarteten BMW-Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld dafür, dass selbst die wagen Hoffnungen auf wenige Punkte begraben werden mussten.
Ob das für das nächste Rennen in Barcelona angekündigte Aerodynamik-Update einen derart großen Sprung ermöglichen wird, dass man plötzlich wieder ganz vorne mitfährt, muss zumindest bezweifelt werden. Von den vor der Saison geäußerten Hoffnungen auf den Weltmeistertitel kann man sich jedenfalls schon jetzt verabschieden, falls nicht noch völlig verrückte Dinge passieren.
Ein insgesamt enttäuschendes Wochenende für BMW Sauber endete heute mit einem enttäuschenden Rennen, in dem die Fahrzeuge von Nick Heidfeld und Robert Kubica nicht über die Ränge 12 und 13 hinauskamen.
Bereits in der gestrigen Qualifikation hatte sich angedeutet, dass die Konkurrenz BMW überholt hatte und die weiß-blauen im Moment nicht mehr zur Spitzengruppe zu zählen sind. Besserung könnte das übernächste Rennen in Spanien bringen, wenn BMW ein umfangreiches neues Aerodynamik-Paket an den Start bringen will.
Für den Moment scheint es aber nicht so, als ob es beim nächsten Rennen in Bahrain deutlich mehr Punkte als heute geben könnte.
Der Regen hat, fast könnte man sagen wie erwartet, die Hauptrolle beim zweiten Lauf der diesjährigen Formel 1-Saison an sich gerissen. Bei zunächst trockenen Bedingungen sah es allerdings anfangs nicht gut für BMW aus, denn bereits kurz nach dem Start musste Robert Kubica mit einem Motorschaden aufgeben.
Nick Heidfeld profitierte allerdings davon, dass er mit randvollem Tank gestartet war und entsprechend lange mit seinem ersten Boxenstopp warten konnte. So konnte er warten, bis es schließlich anfing zu regnen, während die meisten anderen nun erneut in die Box mussten, um sich Regenreifen zu holen.
Dadurch wurde Nick Heidfeld auf Platz zwei nach vorne gespült, den er auch bis zum Rennabbruch verteidigen konnte. Dieser erfolgte, weil der immer stärker werdende Regen ein halbwegs sicheres Fahren unmöglich machte.
Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings noch keine 75% der Renndistanz gefahren, weshalb es nur die halbe Punktzahl für alle Fahrer gibt. Nick Heidfeld erhält also nur 4 Punkte statt der eigentlich für den zweiten Platz üblichen 8 Punkte.
Das Qualifying zum morgigen Grand Prix von Malaysia haben die beiden BMW Sauber F1-Piloten Robert Kubica auf den Plätzen acht und elf abgeschlossen, dank zweier Strafen gegen andere Piloten startet man aber von den Plätzen 6 und 10.
Robert Kubica konnte sich erneut etwas besser qualifizieren als sein Teamkollege Nick Heidfeld, der über Probleme beim Aufwärmen der Reifen klagte. So verpasste er den dritten Qualifying-Durchgang um 0,063 Sekunden und fuhr rund zwei Zehntelsekunden langsamer als Kubica.
Beim Start wird es morgen interessant zu sehen, ob KERS auf der langen Start-Ziel-Graden einen Vorteil für Heidfeld bringt, immerhin sind 7 der 9 vor ihm startenden Fahrzeuge ohne KERS unterwegs. Start ist um 11.00 Uhr unserer Zeit. Für zusätzliche Spannung sorgt der Wetterbericht, Regen ist nämlich alles andere als unwahrscheinlich…
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