Posts Tagged BMW Project i

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Trotz hoher Preise werden Elektrofahrzeuge nach Ansicht von Dr. Norbert Reithofer, dem Vorsitzenden des Vorstands der BMW AG, zumindest in ihrer ersten Generation nicht profitabel sein. Im Fall von BMW heißt das: Das Megacity Vehicle, das im Jahr 2013 auf den Markt kommen wird, dürfte für sich betrachtet ein Minus-Geschäft sein. Andererseits soll das Image von BMW durch das MCV gesteigert werden, denn wenn alles nach Plan läuft, dürfte das MCV zu den besten Elektrofahrzeugen der nächsten Jahre gehören.

Dazu wird vor allem sein niedriges Gewicht beitragen, denn dank seiner Fahrgastzelle aus Carbon soll das MCV nicht mehr Gewicht als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor auf die Waage bringen. Trotz der gewichtsintensiven Elektro- und Batterietechnik dürfte das MCV also sehr spaßig zu fahren sein und damit die Kernkompetenz von BMW zum Ausdruck bringen: Freude am Fahren.

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Neue englischsprachige Webseite rund um Project i online

  • Abgelegt: 27.09.2010
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Mit einer englischsprachigen Webseite rund um Project i zündet BMW die nächste Stufe auf dem Weg zum Megacity Vehicle, das ab dem Jahr 2013 in Leipzig vom Band rollen wird. Unter Project i entwickelt BMW die Grundlagen für die Mobilität der Zukunft und sammelt Erfahrungen im Umgang mit Elektromobilität. Mit dem MINI E hat BMW bereits über 600 Testfahrzeuge auf den Straßen der Welt, um den Alltag mit Elektroautomobilen zu erkunden. Mit dem BMW ActiveE auf Basis des BMW 1er Coupés (E82) wird ab 2011 eine weitere Testflotte auf den Weg geschickt.

Außerdem könnten auch die Elektroroller MINI Scooter E zum Gewinnen von Erfahrungen und letztlich zur Verringerung der menschlichen Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beitragen. Auf der Webseite werden die Ideen und Ziele von Project i vorgestellt und es würde uns nicht überraschen, wenn es die Seite künftig auch in deutscher Sprache geben würde. Einen Überblick in deutscher Sprache könnt ihr aber auch unserem Interview mit Projektleiter Ulrich Kranz entnehmen.

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Es ist allgemein anerkannt, dass Kleinwagen in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle spielen werden. Obergrenzen für CO2-Ausstoß und Schadstoff-Emissionen sowie eventuelle Strafsteuern werden es immer schwieriger machen, große Fahrzeuge zu massenkompatiblen Preisen anzubieten. Die logische Konsequenz ist die, dass der Anteil kleinerer Autos am Gesamtmarkt wachsen wird und natürlich will auch die BMW Group hier ein möglichst breites Angebot bereitstellen.

Gegenüber der Welt bestätigte Norbert Reithofer nun, dass man bei der BMW Group bereits in fünf Jahren mit einem Anteil von bis zu 40 Prozent für die Klein- und Kompaktwagen rechnet. Sämtliche Modelle der Mittel- und Oberklasse kämen damit zusammen nur noch auf 60 Prozent Marktanteil. Im ersten Halbjahr 2010 machten der MINI (109.301 Einheiten) und die 1er-Reihe (103.819) zusammen knapp über 30 Prozent der Verkäufe der BMW Group (696.026) aus.

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Nach einem Jahr des Sammelns praktischer Erfahrungen mit dem MINI E in Deutschland ist es Zeit für ein Zwischenfazit. Insgesamt kamen rund 100 Fahrer im Raum München und in anderen Großstädten in den Genuss, mit 15 verschiedenen MINI E den Alltag zu bewältigen. Die dafür benötigte Energie wurde von E.ON Strom zur Verfügung gestellt und stammt aus bayerischer Wasserkraft, die quasi unbegrenzt zur Verfügung steht.

Die Reichweite lag dabei bei 150 bis 180 Kilometern und zeigte sich damit als völlig ausreichend für mehrere Tage Nutzung am Stück. Das Laden der Fahrzeuge erfolgte in der Regel eher nebenbei, während man bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gezielt zum Nachtanken fährt. Tatsache ist, dass die meisten Nutzer ihr Fahrzeug entweder zu Hause oder am Arbeitsplatz für mehrere Stunden ungenutzt lassen, was für einen langsamen Ladevorgang in fünf bis sechs Stunden ausreichend ist.

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Neues Rendering zum BMW Megacity Vehicle für 2013

  • Abgelegt: 10.08.2010
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Seit den Innovationstagen im Juni sind eine ganze Reihe von Details zum Megacity Vehicle der BMW Group, das ab 2013 im Werk Leipzig gebaut werden wird, bekannt. Auch die ersten Skizzen zum Design des MCV wurden seinerzeit veröffentlicht und natürlich gab es schon kurz danach erste Entwürfe zum endgültigen Design des Elektrofahrzeugs. Nun gibt es einen weiteren Photoshop-Entwurf zum Thema MCV, den Andrei Arvarvarii für TopSpeed.com erstellt hat.

Wir wissen allerdings, dass das MCV unter einer Sub-Marke von BMW erscheinen soll, weshalb es auch die charakteristischen Merkmale des BMW Designs tragen dürfte. Selbstverständlich wird es sich dabei um eine stark weiterentwickelte Variante handeln, denn auch das Design des MCV soll zum Ausdruck bringen, dass dieses Fahrzeug kein gewöhnlicher Stadtflitzer ist. Dennoch erwarten wir irgendeine Form von Nieren, die das Auto als BMW erkennbar machen – auch wenn es eigentlich keinen Bedarf für nennenswerte Lufteinlässe an der Front gibt.

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In den letzten Tagen konnte man an mehreren Stellen lesen, dass BMW für das Jahr 2013 die Produktion eines Supersportlers beschlossen hätte. Wir können diese Gerüchte an dieser Stelle weder bestätigen noch dementieren, wollen aber zumindest den aktuellen Kenntnisstand zusammentragen.

Die Informationen stammen ursprünglich aus der AutoBild, die sich auf Quellen innerhalb der BMW AG beruft. Unter dem Projektnamen 442 soll demnach verdeutlicht werden, was sich aus dem Prinzip des Megacity Vehicle alles machen lässt. Wie wir schon vor einiger Zeit berichtet haben, besteht das MCV aus zwei Modulen: Neben dem Drive-Modul, in dem alle für das Fahren relevanten Bauteile untergebracht sind, gibt es noch das Life-Modul, das aus Fahrgastzelle und Karosserie besteht. Dieses Prinzip soll auch den 442 auszeichnen. Während das MCV rein elektrisch angetrieben werden soll, soll der Supersportler auf einem Hybrid-Konzept basieren und sowohl über einen Elektro- als auch über einen Verbrennungsmotor verfügen.

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Das Megacity Vehicle von BMW wird ab dem Jahr 2013 das erste Großserienfahrzeug sein, das zu großen Teilen aus dem besonders leichten Werkstoff Carbon besteht. Während die Fasern im neuen US-Werk in Moses Lake entstehen werden, weil man sie dort mit Energie aus Wasserkraft produzieren kann, erfolgt die Weiterverarbeitung an den deutschen Standorten Wackersdorf und Landshut.

Im Innovationspark Wackersdorf wurden gestern die Anlagen für die Produktion von Carbonfasergelegen in Betrieb genommen, die dort unter der Regie von SGL Automotive Carbon Fibers – einem Joint Venture von BMW und SGL Carbon – arbeiten werden. Die textilen Gelege aus Carbonfasern werden dann in Landshut zu Leichtbau-Karosseriekomponenten aus Carbon weiterverarbeitet. Zum Ausbau der dafür benötigten Produktionsanlagen erfolgte ebenfalls gestern der erste Spatenstich im Werk Landshut. Die fertigen Teile werden dann im Werk Leipzig zum Megacity Vehicle montiert.

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Erste Renderings auf Basis der Skizze zum Megacity Vehicle

  • Abgelegt: 19.07.2010
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Es war nur eine Frage der Zeit, bis erste Renderings die offizielle Skizze zum Design des BMW Megacity Vehicle (MCV) aufgreifen und in einen seriennahen Entwurf umwandeln. Schulte Design hat nun für MotorAuthority einen ersten gelungenen Versuch unternommen und die Formensprache der Skizze in ein mögliches Serienfahrzeug umgewandelt.

Auffällig sind die kleinen Luftöffnungen in der Front, die wir beim MCV mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich antreffen werden. Da das Fahrzeug keinen Verbrennungsmotor besitzt und die Kühlung des Elektromotors im Heck über Öffnungen an der Fahrzeugunterseite realisiert werden kann, sind an der Front praktisch keine Öffnungen nötig. Dadurch wird das Megacity Vehicle auch über einen hervorragenden cW-Wert verfügen, der weiter zur hohen Reichweite des Fahrzeugs beitragen wird.

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Über das für 2013 angekündigte Megacity Vehicle von BMW ist in den letzten Monaten viel diskutiert worden und eine der Fragen, die immer wieder zu hören ist, dreht sich rund um die Problematik von Unfällen. Da die Fahrgastzelle des MCV praktisch vollständig aus Carbon bestehen wird, mussten auch bei der Planung des Crashverhaltens ungewohnte Wege beschritten werden.

Die wichtigste Änderung gegenüber “normalen” Autos von heute stellt die Teilung des Fahrzeugs in die Module “Life” und “Drive” dar. Dabei handelt es sich gewissermaßen um eine Abkehr vom Prinzip der selbsttragenden Karosserie, denn Fahrgestell und Karosserie sind wie bei frühen Automobilen getrennt.

Dieser Schritt bietet eine ganze Reihe von Vorteilen: Zunächst lässt sich die Bodengruppe, also das Drive-Modul, auch mit anderen Karosserien verbinden und die Adaption verschiedener Fahrzeugkonzepte ist somit besonders einfach. Außerdem bleibt das aus Carbon bestehende Life-Modul bei normalen Unfällen an Front oder Heck weitestgehend unbeschädigt und trägt nur bei Seitenaufprällen oder extrem schweren Unfällen Schäden davon.

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