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Follow this categoryErst vor wenigen Tagen haben wir über den umfangreichen Ausbau des BMW Werks in Spartanburg berichtet, denn dieses muss künftig neben BMW X5 und BMW X6 auch den neuen BMW X3 produzieren können. Offenbar gehen die Pläne von BMW aber noch weiter und man überlegt derzeit auch, die 3er-Reihe für den US-Markt direkt vor Ort zu bauen.
Ein solcher Schritt wäre wohl als Reaktion auf den Beschluss von Mercedes zu verstehen, die C-Klasse künftig in Alabama zu fertigen. Während bei Mercedes rund 1.800 Stellen im Werk Sindelfingen von dieser Entscheidung betroffen waren, möchte BMW einen Stellenabbau in den deutschen Werken vermeiden. Neben den Stuttgartern will auch Volkswagen Teile der Produktion nach Nordamerika verlagern und plant dafür ein völlig neues Werk in Tennessee.
Anlässlich der Erweiterung des Standorts Spartanburg in South Carolina / USA hat BMW auch ein rund fünfminütiges Video veröffentlicht, das uns die Geschichte des Werks im Schnelldurchlauf zeigt. Angefangen vom Beschluss zum Bau des Werkes am 22. Juni 1992 – damals noch unter der Führung Eberhard von Kuenheims – über die ersten Fahrzeuge bis hin zur heutigen Größe bietet das Video zu allen wichtigen Etappen bewegte Bilder.
Bereits am 30. September 1992 folgte der erste Spatenstich und ermöglichte, dass weniger als zwei Jahre später der erste BMW aus US-Produktion vom Band rollen konnte. Damit ist Spartanburg bis heute das am schnellsten gebaute Werk in der Automobilindustrie, denn an keinem anderen Standort verging weniger Zeit zwischen Grundsteinlegung und erstem produzierten Fahrzeug. Beim Erstlingswerk handelte es sich übrigens um einen weißen BMW 318i der Generation E36. Der Vierzylinder wurde genau wie der BMW 318is auch in Europa gebaut und fand in Nordamerika nicht besonders viele Freunde.
Die Leichtmetallgießerei des BMW Werks Landshut hat sich eine weitere Auszeichnung verdient: Bei den Automotive Lean Production Awards 2010 konnte der Standort die Kategorie “Exzellentes Gesamtsystem” gewinnen, in der “das über alle Bereiche und Ebenen auf den wertschöpfenden Produktionsmitarbeiter ausgerichtete Produktionssystem” bewertet wird.
Die Lean Awards werden vom Branchenmagazin “Automobil Produktion” und der Unternehmensberatung Agamus Consult in fünf Kategorien vergeben, in diesem Jahr bewarben sich 60 Zulieferer und OEMs um die begehrten Auszeichnungen.
In Landshut sind aktuell rund 1.300 Mitarbeiter beschäftigt und fertigen pro Jahr rund 2,7 Millionen Guss-Komponenten aus Aluminium und Magnesium, angefangen von Zylinderköpfen über Kurbelgehäuse und Karosseriestrukturteile bis hin zu Fahrwerkskomponenten.
Der isländische Vulkan mit dem schwierigen Namen hat nun auch die Nachrichten rund um BMW erreicht, denn die derzeit vordergründig am Boden befindlichen Flugzeuge können naturgemäß auch keine Teile transportieren, die in den Werken der BMW Group benötigt werden. Nachdem man zunächst wenige Tage ohne Nachschub ausgekommen ist, stoppten heute die Bänder in Dingolfing. Da auch weiterhin mit eingeschränktem Verkehr im Luftraum über Europa zu rechnen ist, werden am Mittwoch und Donnerstag auch die Werke in Regensburg und München eine Pause einlegen.
Insgesamt liegt damit schon jetzt die Fertigstellung von rund 7.000 Fahrzeugen auf Eis. Auf dem Luftweg werden vor allem Elektronikbauteile transportiert. Auch im US-Werk Spartanburg musste die Produktion verlangsamt werden, denn die Achtgang-Automatikgetriebe für BMW X5 und BMW X6 können derzeit nicht nach South Carolina gebracht werden.
Wann die Produktion wieder planmäßig laufen wird, hängt vor allem von den weiteren Ereignissen auf Island sowie von den damit einhergehenden Einschränkungen für den Luftverkehr ab. Eine Prognose, wann sich die Transportzeiten wieder normalisiert haben werden, ist derzeit nicht seriös möglich.
Im letzten Jahr feierte man im Süden der USA 15 Jahre Produktion im Werk Spartanburg, nun gibt es schon wieder Grund zum Feiern: Vor wenigen Tagen lief in South Carolina ein BMW vom Band, der die Gesamtproduktionszahlen des Werks für den Export in den sechsstelligen Bereich übergehen ließ. Insgesamt wurden in Spartanburg bereits weit über 1,5 Millionen Fahrzeuge montiert.
In dem hochmodernen Werk hat BMW bisher die Geländewagen BMW X5 und BMW X6 gebaut, außerdem kam auch die erste Generation von BMW Z4 Roadster und Coupe (E85, E86) aus Spartanburg. Während der neue Z4 (E89) in Regensburg montiert wird, erhält Spartanburg schon bald in Form des neuen BMW X3 F25 ein weiteres Modell, das genau wie X5 und X6 exklusiv in Spartanburg vom Band rollen wird. Mit dem BMW X6 ActiveHybrid wird in den USA übrigens auch einer der ersten Hybride von BMW gebaut, dazu kommen mit BMW X5 M und BMW X6 M zwei weitere sehr spezielle Fahrzeuge.
Die Gießerei in Landshut war bei uns schon mehrfach Thema, denn dort wird mit Maßnahmen wie der Reinigung von Kunststoffteilen vor der Lackierung mit CO2-Schnee dafür gesorgt, dass es sich um eine praktisch emissionsfreie Gießerei handelt. Damit trägt das Werk dazu bei, dass nicht nur der Schadstoffausstoß der fertigen Fahrzeuge niedrig ist, sondern auch während der Produktion der Fahrzeuge möglichst wenig Schadstoffe produziert werden.
Kernstück sind die Sandkerne, die beim Gießen zum Einsatz kommen und zu rund 90 Prozent recyclet werden können. Insgesamt werden im Werk Landshut täglich rund 120 Tonnen Sand verarbeitet. Nun gibt es noch einmal ein interessantes Video, das auch in brillianter HD-Qualität verfügbar ist und uns einige Arbeitsabläufe im hochmodernen Produktionsstandort zeigt.
Im Lauf des heutigen Tages wird im britischen Hams Hall ein Jubiläum gefeiert: Mit einem 2,0 Liter Reihenvierzylinder für BMW steigt die Zahl der im dortigen Motorenwerk produzierten Triebwerke auf 2.000.000! Das in North Warwickshire gelegene Werke produziert seit 2001 Motoren für BMW und MINI, die dann in anderen Werken in die Fahrzeuge eingesetzt werden.
Der 143 PS leistende Jubiläumsmotor wird später eine für England bestimmte BMW 318i Limousine (E90 LCI) antreiben, wozu er zunächst nach Regensburg transportiert wird, wo die Hochzeit mit dem Fahrzeug stattfinden wird.
Eine besonders nachhaltige und ressourcenschonende Reinigungstechnik kommt im Produktionsbereich Exterieur erstmalig im BMW Werk Landshut zum Einsatz. Snowcleaning nennt sich das Verfahren, bei dem Kunststoffkomponenten vor der Lackierung mit CO2-Schnee gereinigt werden und mit dessen Hilfe der jährliche Wasserverbrauch des Werks um 4.000 Kubikmeter (!) gesenkt werden kann.
Pro Arbeitstag werden in Landshut etwa 12.000 Kunststoffteile wie Stoßfänge, Seitenschweller und Spoiler gefertigt, die im Anschluss noch lackiert werden müssen. Pro Jahr kommen so ca. 12 Millionen Teile zusammen, die vor der Lackierung von Staubpartikeln, Ölrückständen und Schmutz befreit werden müssen, um Lackeinschlüsse zu vermeiden und somit eine optimale Lackqualität gewährleisten zu können.
Rund 300 Millionen Euro wird die BMW Group in den nächsten Jahren in den Standort Regensburg stecken, der bereits in den letzten Jahren für 84 Millionen Euro um eine zusätzliche Coil- und Pressanlage erweitert wurde, die gestern in Betrieb genommen werden konnte.
Von den nun beschlossenen Veränderungen sollen vor allem der Karosseriebau und die Montage profitieren, dazu werden diverse Gebäude erweitert und neue Roboter-, Montage- und Prüfstandsanlagen geschaffen.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
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- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
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