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Follow this categoryAuch 2013 haben die bayerischen Motoren-Werke ihre automobilen Wurzeln in Thüringen nicht vergessen: Die ersten Autos von BMW rollten in Eisenach vom Band, nachdem BMW die Fahrzeugfabrik Eisenach im Jahr 1928 übernommen hatte. In München wurden erst nach dem zweiten Weltkrieg erstmals Autos von BMW gefertigt, nachdem das Werk Eisenach durch die Teilung Deutschlands verloren gegangen war.
Kurz nach der Wende wird in München die Rückkehr nach Eisenach beschlossen, um am traditionsreichen Standort mit der Produktion von Presswerkzeugen zu beginnen. Heute sind rund 230 Mitarbeiter in Eisenach mit Werkzeugbau und Teilefertigung für BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad befasst.

Im Jahr 1973 war das BMW Werk Dingolfing brandneu und aus heutiger Sicht von überschaubarer Größe: 350 Einheiten der auf der IAA 1972 vorgestellten BMW 5er-Reihe E12 verließen damals täglich das Band, ausgelegt war das Werk für eine Produktion von bis zu 400 Fahrzeugen pro Tag. Seitdem ist viel Zeit vergangen und viel Geld geflossen, weshalb heute insgesamt über 1.500 Fahrzeuge täglich gebaut werden können – zwei Drittel davon entstammen der 5er-Reihe.
Bei derartigen Zahlen überrascht es nicht, dass von Zeit zu Zeit Jubiläen anliegen und gestern war es wieder so weit: In Form eines BMW 530d xDrive verließ der sechsmillionste BMW 5er das Werk Dingolfing!
Mit dem Start des Countryman im Jahr 2010 hat die Produktion der Marke MINI das britische Mutterland zwar erneut verlassen, noch immer werden aber fünf der aktuell sieben Baureihen im Werk Oxford gebaut. Die auf Europa und vor allem England konzentrierte MINI-Produktion wird allerdings schon bald wieder der Vergangenheit angehören, denn wie schon im Fall des Classic Mini soll die Produktion zukünftig wieder dem Markt folgen und möglichst nah am Kunden erfolgen.
Speziell auf den Märkten Amerikas und Asiens konnte die Kleinwagen-Marke der BMW Group zuletzt stark zulegen, weshalb in diesen Tagen die lokale Montage von MINI-Automobilen mit Hilfe von Bausätzen aus Europa vorbereitet wird.
Während die Erlkönige des BMW 1er GT fleißig ihre Runden in Lappland drehen, werden in der Heimat die Hausaufgaben für die Produktion der Serienversion des BMW Active Tourer Concept erledigt: Das Werk Leipzig wurde für rund 70 Millionen Euro um eine zweite Pressenstraße erweitert, die vor wenigen Tagen ihre Arbeit aufgenommen hat und bis zum Ende des Jahres rund 100 neue Arbeitsplätze schaffen soll.
Die fünfstufige Highspeed-Servo-Presslinie gilt als modernste und schnellste Anlage ihrer Art und kann bei einer Gesamtpresskraft von 9.100 Tonnen 17 Hübe pro Minute realisieren – Rekordtempo für höher- und hochfeste Stähle! Bis Mitte nächsten Jahres wird eine dritte Pressenstraße sowie eine Einarbeitungspresse folgen, außerdem erhält Leipzig eine zweite Coilanlage.
Die Produktion eines Autos ist heute im Vergleich mit früheren Zeiten nicht mehr besonders zeitaufwändig, aber trotz viel Automatisierung und der Lieferung aller Teile nach dem just in sequence-Prinzip dürfte es den meisten Menschen langweilig werden, wenn sie ein Video der kompletten Fertigung aus der Perspektive des Autos in voller Länge ansehen müssten.
Besser eignet sich da schon ein beschleunigtes Video, denn so lässt sich die Produktion auf ein rund vier Minuten langes Zeitraffer-Video verkürzen. In dieser Zeit sehen wir gewissermaßen aus der Ich-Perspektive des Autos, wie eine “alte” BMW 3er Limousine (E90 LCI) im Werk montiert wird.
Als erste Autobauer sind die BMW Group und der VW-Konzern der im Frühjahr 2012 gegründeten RA Rohstoffallianz GmbH beigetreten. Die in der Allianz vertretenen deutschen Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam die Versorgung mit allen für die Produktion benötigten Rohstoffen sicherzustellen und so die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland langfristig zu sichern.
Dabei stehen Rohstoffe wie “seltene Erden” sowie Spezialmetalle wie Lithium, Kobalt oder Wolfram im Fokus, weil sie sich nach heutigem Stand nicht durch andere Rohstoffe ersetzen lassen und eine mangelhafte Verfügbarkeit entsprechend große Probleme mit sich bringen würde. Neben BMW und Volkswagen sind unter anderem auch Bayer, Bosch und ThyssenKrupp in dem relativ jungen, aber durchaus einflussreichen Wirtschafts-Netzwerk aktiv.
Um der hohen Nachfrage nach dem BMW 3er F30 gerecht werden zu können, muss im Werk München 2013 mehr als üblich gearbeitet werden: Wie der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Manfred Schoch gegenüber der Wirtschaftswoche sagte, sollen in insgesamt zwölf Sonderschichten im ersten Halbjahr 2013 6.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden, als bei normaler Werksauslastung möglich wären.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 konnte BMW weltweit 207.365 Einheiten der 3er Limousine verkaufen – eine Steigerung um 15,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum, obwohl zu Beginn des Jahres noch das Auslaufmodell E90 vom Band lief.
Die Nachfrage nach den Autos der BMW Group wird im Jahr 2012 einen neuen Höhepunkt erleben, aber auch für die kommenden Jahre geht man in München von einem gesunden und auf zahlreiche Märkte verteilten Wachstum aus. Um der stetig steigenden Nachfrage folgen und die regionale Gesetzgebung bestmöglich berücksichtigen zu können, baut die BMW Group ihr Produktionsnetzwerk in den letzten Jahren konsequent aus.
Den nächsten Schritt geht man in sehr naher Zukunft auf dem südamerikanischen Kontinent: Bereits im Jahr 2014 sollen die ersten Autos das nun beschlossene Werk in der brasilianischen Region Joinville verlassen. Bis dahin werden über 200 Millionen Euro investiert und mehr als 1000 Arbeitsplätze in Brasilien entstehen.
Seit dem 17. November 1986 verlassen Autos von BMW das Werk in Regensburg und mittlerweile ist der Standort in der Oberpfalz längst nicht mehr aus dem Produktionsnetzwerk der BMW Group wegzudenken. Aktuell werden von den knapp 9.000 Beschäftigten mehr als 250.000 Autos pro Jahr gebaut, um Kunden in aller Welt Freude am Fahren zu bescheren. Vom Band laufen der neue 1er Fünftürer (F20), diverse Varianten der 3er-Reihe und der BMW Z4 Roadster, der genau wie das BMW 3er Cabrio und das 3er Coupé ausschließlich in Regensburg gebaut wird.
Am gestrigen Mittwoch lief mit einem weißen BMW 116d EfficientDynamics Edition das fünfmillionste Fahrzeug in Regensburg vom Band, was für Werkleiter Dr. Andreas Wendt aber nur einen Zwischenschritt darstellt. Das Jubiläumsfahrzeug wurde gestern an den KlinikClowns Bayern e.V. überreicht, der dank des Fahrzeugs zur Unterhaltung von jungen und alten Patienten im Freistaat beitragen kann.
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- Acer Deshojo: “um ein bisschen an den 911 Turbos dran zu bleiben. 3,5l gabs bei BMW ja auch schon mal.”...
- Reb: lt Homepage leider alles ohne TÜV ( Rennsport Teile )
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