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Follow this categoryDa ist er nun, der erste und damit einzige Kleinwagen im Premiumsegment – zumindest laut Aussagen eines gewissen Herstellers aus Ingolstadt. Warum der MINI, der nach übereinstimmender Wahrnehmung aller sonstigen Hersteller das Segment der Premiumkleinwagen seit 2001 definiert, eben kein Premiumangebot ist, hat Rupert Stadler kürzlich gegenüber Welt.de auf den Punkt gebracht: “Bei uns gibt es kein Hartplastik.” Eine gewagte Aussage für eine Marke, die mit dem A1 ein Fahrzeug auf den Markt bringt, das sich die wesentlichen technischen Elemente mit den Konzernbrüdern VW Polo und Seat Ibiza teilt und auch im Innenraum unverkennbar ein Kleinwagen ist.
Nun ist der Einsatz von Hartplastik unserer Meinung nach keine Schande, denn warum sollte man in Regionen, die der Nutzer des Fahrzeugs im Alltag nicht berührt, teure Soft-Touch-Oberflächen verbauen, wenn man das dafür nötige Geld an anderen Stellen sinnvoller nutzen könnte? Wenn Herr Stadler sich schon so weit aus dem Fenster lehnt, müssen wir die auf der Leipziger AMI ausgestellten Exemplare des Audi A1 aber doch genauer unter die Lupe nehmen.
Schon vor ein paar Tagen haben wir darüber berichtet, dass es auch von BMW zukünftig ein Auto mit Frontantrieb geben könnte. Bevor es zu Verwirrung kommt, wollen wir gleich vorwegnehmen, dass es sich dabei nicht um die 1er- und 3er-Reihe handelt – zumindest nicht bei der nächsten Generation F20 beziehungsweise F30. Am Rande des Genfer Automobilsalons hat der Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer gegenüber der britischen AutoCar nun quasi offiziell bestätigt, dass es auch unter der Marke BMW einen Kleinwagen in der Kategorie des MINI geben wird.
Genau wie alle anderen Fahrzeuge in dieser Klasse soll auch dieser BMW, der auf den Namen City hören könnte, über Frontantrieb verfügen. Die Konstruktion eines Hecktrieblers macht bei der gegebenen Fahrzeuggröße keinen Sinn, weil Längseinbau des Motors und Kardanwelle zu viel Platz benötigen würden. Ähnlich wie der MINI wird also auch dieser BMW unterhalb der 1er-Reihe über einen quer eingebauten Motor und keine angetriebenen Hinterräder verfügen.
Wie die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Entwicklungschef Dr. Klaus Draeger berichtet, plant man bei der BMW Group derzeit einen weiteren Ausbau der Marke MINI. Die derzeit favorisierte fünfte Karosserievariante ist offenbar ein Klein- oder Familienbus, man könnte auch von einem MINI-Van sprechen. Die Marke würde damit weiter signifikant wachsen und ihren Namensursprung immer weiter verlassen. Offenbar hat man aber kein Interesse daran, einen vermeintlich unsportlichen Van unter dem Dach der Marke BMW auf den Markt zu bringen.
Für eine weitere Ausweitung der Modellpalette sprechen natürlich auch die zu erwartenden höheren Stückzahlen, denn je mehr Gleichteile man verwenden kann, um so niedriger werden letztlich die Produktionskosten je Fahrzeug. Da es bisher zwischen BMW und MINI nur geringe Überschneidungen gibt, wären weitere Fahrzeuge unter dem Dach der Marke MINI durchaus interessant.
Zum Jahr 2010 hat sich MINI einen völlig neuen Markenclaim ausgedacht, der global eingesetzt werden soll und wie gewohnt kurz und bündig ist: BE MINI! Diese Aufforderung soll weltweit und produktübergreifend eingesetzt werden und zum Ausdruck bringen, dass MINI mehr ist als nur ein Fahrzeughersteller – MINI ist eine Marke, die ein extrovertiertes und spontanes Lebensgefühl zum Ausdruck bringen will.
Der typische MINI-Fahrer ist demnach optimistisch, selbstbewusst, individuell, energiegeladen und unerschrocken – ob wirklich jeder MINI-Fahrer diese Anforderungsliste jederzeit erfüllt, darf freilich bezweifelt werden. Im Zentrum der Werbekampagne stehen das typische Go Kart-Feeling des wendigen Flitzers und der damit verbundene Fahrspaß, andererseits werden aber auch rationale Aspekte wie der Verbrauch, der geringe Wertverlust oder der relativ günstige Einstiegspreis thematisiert.
Innerhalb der BMW Group kommt die Technik von BMW Efficient Dynamics nicht nur bei Fahrzeugen der Marke BMW zum Einsatz, unter dem Namen MINImalism profitieren auch die Modelle der Marke MINI von Bremsenergierückgewinnung, Schaltpunktanzeige & Co.
Der MINI-Kalender 2010 steht nun ganz im Zeichen des Minimalismus und MINI konnte einige Künstler dazu bringen, sich ihre eigenen Gedanken zum Thema zu machen. Herausgekommen sind 12 interessante Motive, die mit erstaunlich einfachen Mitteln MINI symbolisieren und damit zum Ausdruck bringen, wie wenig manchmal nötig ist, um viel zu erreichen.
MINI ist bekannt für seine zuweilen eher spaßigen Aktionen, die mehr der Unterhaltung als irgendeinem anderen Zweck verpflichtet zu sein scheinen. Und da nun auch in den USA eine Art Abwrackprämien-Aktion gestartet wurde, hat MINI auch schon einen passenden Aufkleber für künftige MINI-Fahrer entworfen.
Der darauf zu lesende Schriftzug “My other car was demolished by the Government” (Mein anderes Auto wurde von der Regierung zerstört) spielt auf einen älteren Aufkleber ähnlicher Machart an. Auf diesem war seinerzeit “My other car is a MINI” zu lesen und er war gewissermaßen als Entschuldigung für das langweilige Alltagsauto auf selbigem anzubringen.
Eine ähnliche Aktion für den deutschen Markt, auf dem MINI ebenfalls von der Abwrackprämie profitiert hat, ist uns nicht bekannt.
(Bild: MINI via BMWblog.com)
Noch immer ist unklar, wie das kleine Sports Activity Vehicle von MINI heißen wird. Während das Concept Car schlicht als Crossover bezeichnet wurde, geistern seitdem die Varianten Crossman und Countryman durch die Presse. Auch wir wissen leider noch nicht, wie das Fahrzeug endgültig benannt werden wird, eine Lösung mit -man am Ende macht Angesichts des Clubman aber durchaus Sinn.
Deutlich klarer kristallisiert sich derzeit die Optik des Fahrzeugs heraus. Denn die neuesten Spyshots von Worldcarfans.com zeigen uns schon relativ viele Details. Trotz der Tarnung lässt sich vor allem das Front-Design gut erkennen. Hier fallen besonders die breiten und deutlich weniger runden Scheinwerfer ins Auge.
Viele Konzerne beneiden die BMW Group seit Jahren um die kleine Marke MINI – und das nicht ohne Grund. Denn MINI hat es offenbar geschafft, einen Kleinwagen als Premiumprodukt in die Köpfe der Menschen zu bringen und daher auch Premiumpreise verlangen zu können.
Der Kult um die Marke, die ein jugendliches und dynamisches Image verkörpert, ist für BMW ein Glücksfall. Besonders in Großstädten kann man eine stetig wachsende “Population” der kleinen Flitzer beobachten, die von ihren Besitzern wegen ihrer Optik und ihrer Fahrdynamik geliebt werden. Über das zumindest beim klassischen Hatchback beschränkte Platzangebot im Fond und im Kofferraum wird da gerne hinweggesehen.
Es überrascht nicht, dass auch die VW-Tochter Audi ein Stück von diesem Kuchen haben möchte. Darum macht sie bereits seit Jahren darauf aufmerksam, irgendwann einmal einen Audi A1 auf den Markt bringen zu wollen, um dem MINI Konkurrenz zu bieten. In diesem Herbst soll die Produktion nun tatsächlich beginnen.
Schon vor vielen Wochen haben wir erstmals über den MINI Speedster berichtet. Wie unsere Quellen annehmen, werden wir noch im Lauf dieses Sommers erste Spyshots von Prototypen des Fahrzeugs zu sehen bekommen. Was wir dann sehen werden, ist ein auf dem MINI Cabrio R57 basierender Roadster mit verbreiterter Spur, der sich aber abgesehen davon viele Teile mit dem normalen Cabrio teilt.
Während wir die Produktion des Speedster als gegeben betrachten können – Marktstart könnte im Jahr 2011 sein – gibt es nun noch weitere Neuigkeiten. Die neue Plattform mit breiterer Spur und entsprechend noch mehr Querdynamik könnte nämlich auch für ein Coupé genutzt werden. Die Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen.
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