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Follow this categorySchon im laufenden Jahr wird Audi nach eigenem Ermessen der erfolgreichste Premiumhersteller Europas sein und mehr Fahrzeuge verkaufen als die beiden Konkurrenten BMW und Mercedes. Dabei nimmt man in Ingolstadt offenbar einen kleinen Trick zu Hilfe und zählt die Verkäufe von MINI und Smart nicht zu den Verkaufszahlen der Konkurrenz hinzu.
Besonders mit der Vorstellung des Audi A1 könnte diese Vorgehensweise sehr praktisch für Audi werden, denn dann bietet man ein vermutlich volumenstarkes Modell in einem Segment an, das zwar seit vielen Jahren von den Konkurrenten bedient wird, allerdings nicht unter deren jeweiligen Kernmarken.
Auch im Mai musste BMW wie erwartet einen Absatzrückgang in Kauf nehmen und konnte die Zahlen aus dem Vorjahr nicht halten.
Weltweit konnten im Mai 109.042 Fahrzeuge der drei Konzernmarken BMW, MINI und Rolls Royce abgesetzt werden, was einem Rückgang von 18,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
In den ersten fünf Monaten insgesamt konnten 487.906 Einheiten abgesetzt werden, was einem Rückgang von 21,1% entspricht. Der Mai-Verlust war also immerhin niedriger als der Jahresdurchschnitt.
Bundesweit konnten 27.013 Fahrzeuge verkauft werden, was einem leichten Minus von 6,7% entspricht.
In einem äußerst lesenswerten und ausführlichen Interview mit der FAZ gibt BMW-Chef Norbert Reithofer derzeit Auskunft über die Zukunft der BMW Group.
Besonders wichtig ist für ihn die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der BMW Group, was Kapitalverflechtungen mit Daimler ausschließt. Außerdem dürfe das Image der drei starken Marken BMW, MINI und Rolls Royce nicht unter eventuellen Kooperationen leiden.
Dennoch finden weiterhin Gespräche mit Mercedes-Benz statt, die eben nur die oben angesprochen Punkte nicht negativ beeinflussen dürfen. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit kommt mit dem BMW 755ih noch in diesem Jahr auf die Straße.
Lange Zeit sah es so aus, als ob es nur noch eine Frage des Zeitpunkts wäre, zu dem die BMW Group und Mercedes-Benz eine umfangreiche Kooperation beider Konzerne bekanntgeben würden.
Nach Informationen des Tagesspiegels muss man diese Frage aber jetzt unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Nicht mehr der Zeitpunkt der Verkündung ist demnach die Frage, sondern eher schon, ob es überhaupt zu einer umfangreicheren Zusammenarbeit kommt.
Der bereits vor einigen Monaten gestartete gemeinsame Einkauf verschiedener Teile, die für die Markenidentität keine Rolle spielen, wird sicherlich nicht gestoppt und eventuell auch weiterhin ausgebaut.
Der Automarkt in Deutschland entwickelte sich auch im April positiv und konnte sich vor allem dank der Abwrackprämie gegenüber dem Vorjahresmonat um 19 Prozent auf rund 380.000 Fahrzeuge steigern.
Von der Abwrackprämie profitierten aber vordergründig die Anbieter von Kleinwagen mit relativ niedrigen Grundpreisen. Die Premium-Hersteller konnten ihre Vorjahreszahlen durch die Bank nicht erreichen.
Das kleinste Minus hat dabei wieder einmal die VW-Tochter Audi zu verkraften. Die dort abgesetzten 22.000 Autos entsprechen einem Minus von nur elf Prozent.
Am härtesten getroffen wurde Mercedes-Benz mit einem Rückgang von über 35% auf 23.300 Einheiten. Die rund 22% Verlust von BMW liegen also in etwa in der Mitte. Sie basieren auf insgesamt 23.900 verkauften Fahrzeugen, was die BMW Group zum erfolgreichsten Premium-Anbieter auf dem deutschen Markt macht.
Auch auf dem US-Markt führten BMW und MINI im April die Verkaufsranglisten der Premiummarken mit geringem Vorsprung an.
Es ist schon erstaunlich, wenn ein großer deutscher Hersteller sich entscheidet, von nun an keine Konkurrenz mehr zu den beliebten Coupés der Premium-Mittelklasse anzubieten.
Sollen Audi A5 und BMW 3er Coupé plötzlich diese Marktanteile unter sich ausmachen? Will Mercedes auf diesem Markt nur zugucken?
Glaubt man der neuen Stuttgarter Nomenklatur handelt es sich beim Mercedes-Benz E-Klasse Coupé ja in der Tat um einen Ableger der E-Klasse, vergleichbar mit dem BMW 6er, der ja als Coupé-Ableger der 5er-Reihe verstanden werden will.

Das renommierte US-Institut Millward Brown hat auch im Jahr 2009 wieder eine Liste der 100 wertvollsten Marken herausgegeben. Dabei geht es ausschließlich um den Wert der Marke, nicht um den Wert des Unternehmens.
In diesem Ranking hat BMW bereits im Jahr 2008 mit Platz 17 und als beste deutsche Marke sehr gut abgeschnitten. Dieser Erfolg konnte nun wiederholt werden, auch wenn man – wie alle Automobilhersteller in Folge der Krise – seinen Platz nicht halten konnte.
Der diesmal erreichte 18. Gesamtplatz ist aber noch immer die beste Platzierung einer deutschen Marke, außerdem hat man weniger Plätze verloren als andere Automobilhersteller.

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Mercedes-Benz und die BMW Group auf einigen Gebieten zusammenarbeiten wollen und auf manchen Gebieten auch heute schon kooperieren.
Jetzt deutet sich an, dass eine solche Kooperation der beiden Premiummarken auch die Finanzsparten umfassen könnte. Diese sind vor allem für Finanzierungs- und Leasing-Geschäfte enorm wichtig und heute bei keinem großen Hersteller mehr wegzudenken.
Wie die Auto, Motor und Sport berichtet, seien einige Verträge schon seit Monaten unterschriftsreif. Man warte allerdings noch ab, bis alle Verträge fertig sind, um dann gleich ein ganzes Paket beschließen zu können.
Die Ansichten von BMW-Chef Norbert Reithofer zur aktuellen Situation von BMW lassen sich derzeit schön zusammengefasst in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung nachlesen.
Die derzeit etwas weniger unter der Krise leidende Konkurrenz aus Ingolstadt sieht Reithofer vor allem in Folge der Modellzyklen im Vorteil. Dieser Vorteil würde durch neue Modelle bei BMW in den Jahren 2010 bis 2012 ausgemerzt, außerdem sei man auch so weltweit noch deutlich vor der Konkurrenz.
Auch für die fernere Zukunft sieht Reithofer gut aufgestellt, denn ‘Premium’ werde sich in Zukunft viel mehr über Nachhaltigkeit als über die PS-Zahl definieren. Dank Efficient Dynamics ist das gradezu die Paradedisziplin von BMW.
Bei weiteren Kooperationen mit anderen Herstellern steht für BMW auch weiterhin die Unverwechselbarkeit der Marke im Vordergrund, was den Umfang von Kooperationen naturgemäß einschränkt. Das gilt sowohl für BMW als auch für MINI und steht über dem Ziel minimaler Einkaufspreise.
Das komplette Interview kann man hier nachlesen.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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