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Follow this categoryMit internen Schreiben ist es in Zeiten des Internets so eine Sache, denn immer wieder kommen die Inhalte derartiger Schreiben dann doch an die Öffentlichkeit. Von Fall zu Fall mag das für die Beteiligten unangenehm sein, beispielsweise wenn man bei BMW über das Vorschreiben einer Kleiderordnung für die eigenen Mitarbeiter nachdenkt, in manchen Fällen dürfte das größere Interesse der Öffentlichkeit an angeblich internen Aussagen aber durchaus einkalkuliert sein.
Eher in die letztgenannte Kategorie dürfte ein Schreiben an die Mercedes-Belegschaft von Dr. Dieter Zetsche zählen, das Automotive News Europe und der Automobilwoche vorliegt. Zwar räumt Zetsche darin die Tatsache ein, dass die namentlich nicht genannten Wettbewerber Audi und BMW momentan stärker und profitabler wachsen als Daimler, dabei handle es sich aber lediglich um eine Momentaufnahme, die man nicht überbewerten solle.
Das in Mannheim ansässige Center of Automotive Management (CAM) wird in wenigen Tagen eine Studie mit dem Titel Automotive Performance 2011 veröffentlichen, schon jetzt sind aber einige Aussagen hierzu an die Öffentlichkeit gelangt. Analysiert werden hierbei neben den Finanzen und der Innovationskraft auch der Markterfolg der wichtigsten Automobilbauer, um so einen möglichst präzisen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen erstellen zu können.
Wie schon in einigen anderen Studien wird auch im Bericht des CAM die beeindruckende Performance der koreanischen Marke Hyundai hervorgehoben, die auf dem Volumenmarkt immer weitere Anteile gewinnt und längst zu den wichtigsten Herstellern aus dem asiatischen Raum zählt. Langfristig möchte Hyundai sogar die absolute Spitze in Sachen Verkaufszahlen, um die sich derzeit Volkswagen und Toyota streiten, angreifen und somit zur absoluten Weltspitze aufschließen.
Von einer Modellgeneration zur nächsten verschwinden derzeit immer mehr frei saugende V8-Motoren aus den Preislisten der Autohersteller, Downsizing und Aufladung haben die Konstrukteure fest im Griff. Bei BMW gibt es mittlerweile nur noch im BMW M3 einen Achtzylinder mit der altmodisch wirkenden Form des Verbrennungsmotors.
Das S65 genannte Triebwerk wurde vor über vier Jahren jedoch mit feinsten Techniklösungen bedacht: variable Nockenwellensteuerung, Drosselklappen für jeden Zylinder, Zündkerzen mit Ionenstromtechnologie, Fächerkrümmer-Abgasanlage, Luftsammler mit großem Volumen, Energiestrommanagement zur intelligenten Aufladung der Batterie und zwei Ölpumpen. Das Resultat kann sich mit einer Literleistung von mehr als 100 PS je Liter Hubraum und einem unglaublichen Drehvermögen bis auf weit über 8000 Umdrehungen pro Minute setzt auch heute noch Maßstäbe.
Vor etwas mehr als einem Jahr berichteten wir in Form mehrerer Artikel ausführlich über das damals neue Energie- und umwelttechnische Versuchszentrum (EVZ) der BMW Group, das sich in unmittelbarer Nähe des FIZ im Münchner Norden befindet und über einen Höhenprüfstand, einen Kälteprüfstand und einen Umweltwindkanal verfügt. Mit Hilfe der hochmodernen Anlage können die Ingenieure der BMW Group sowohl extreme Hitze und Kälte als auch Umwelteinflüsse wie Regen oder Schnee simulieren und die Fahrzeuge somit ideal auf derartige Bedingungen vorbereiten. Im Vergleich zu Tests in freier Natur bietet die Anlage außerdem den Vorteil, dass die Versuchsergebnisse reproduzierbar und absolut vergleichbar sind.
Die Vorteile, die das EVZ für die BMW Group mit sich bringt, will man nun offenbar auch in Stuttgart nicht länger tatenlos bestaunen und hat heute zwei neue Klimawindkanäle vorgestellt, die nach zwei Jahren Bauzeit in Betrieb genommen wurden.
Seit diesem Jahr bietet Mercedes den E63 AMG nicht mehr mit einem Saugmotor an. Ersetzt wurde der frei atmende V8 mit 6,2 Litern Hubraum durch einen neuen Motor mit “nur” 5.461 Kubikzentimetern, der von zwei Turboladern unter Druck gesetzt wird. Weniger Hubraum und Turbo statt Sauger, dieses Rezept hat man auch in Garching angewendet und so kommt es, dass sich die beiden aktuell stärksten Limousinen der oberen Mittelklasse beim Konzept so nahe stehen wie niemals zuvor.
Beide Modelle wollen Sportlichkeit bieten, ohne dabei zu viele Abstriche beim Komfort zu verlangen. Beide übertragen ihre Leistung von über 500 PS ausschließlich mit Hilfe der Hinterräder, bei beiden liegt schon sehr früh enorm viel Drehmoment an. Im Fall des BMW heißt das, dass schon bei 1.500 U/min gewaltige 680 Newtonmeter anliegen. Noch etwas stärker ist der E 63 AMG aufgestellt, der ab 1.750 U/min 700 Newtonmeter bietet. Für den Sprint auf 100 km/h gibt BMW 4,4 Sekunden an, Mercedes spricht von 4,3 Sekunden.
Seit heute gibt es offizielle Infos zur neuen Mercedes M-Klasse, auch wenn Zahlen und Bilder schon seit einigen Tagen im Internet kursieren. Nun wollen aber auch wir nicht länger schweigen und den neuen Hauptgegner des BMW X5 in Wort & Bild vorstellen. Als großen Aufhänger zur Premiere hat man in Stuttgart das Thema Effizienz gewählt, denn im Vergleich zum nicht unbedingt knausrigen Vorgänger konnte der Verbrauch um durchschnittlich 25 Prozent gesenkt werden.
Verantwortlich dafür sind moderne Motoren, zahlreiche Maßnahmen aus dem BlueEfficiency-Programm und auch die gute Aerodynamik: Mit einem cW-Wert von 0,32 bietet die neue M-Klasse den besten Wert ihrer Fahrzeugklasse. Um vom niedrigen Verbrauch nicht nur im Geldbeutel profitieren zu können, bietet Mercedes gegen Aufpreis eine Vergrößerung des Tankvolumens von serienmäßigen 70 auf dann 93 Liter, was zu einer deutlich größeren Reichweite beiträgt. Im Fall des sparsamsten Modells sollen dann bis zu 1.500 Kilometer mit einer Tankfüllung absolviert werden können.
Seit Jahrzehnten spricht BMW mit einem sportlichen und dynamischen Image und dem Versprechen von der Freude am Fahren Kunden aller Altersgruppen an, was anderen Marken nicht immer leicht gefallen ist. Speziell Mercedes hat sich ein Image aufgebaut, das primär von den Aspekten Sicherheit, Luxus und Eleganz geprägt ist, Sportlichkeit und Jugendlichkeit verbinden aber relativ wenige Menschen mit der Traditionsmarke aus Stuttgart.
Zumindest in den USA hat man nun offen zugegeben, künftig eine ähnliche Strategie wie die Wettbewerber BMW und Audi fahren und mit kommenden Modellen gezielt jüngere Kunden ansprechen zu wollen. Gemeint ist damit insbesondere die neue Generation der A-Klasse, die bereits in Form eines Concept Cars vorgestellt wurde und ähnlich wie der BMW 1er viel Wert auf Dynamik legt. Genau wie bisher vertraut zwar auch die neue A-Klasse auf Frontantrieb, sie soll sich aber dennoch spürbar dynamischer bewegen und damit der optischen Ankündigung Taten folgen lassen.
In den vergangenen Monaten und Jahren musste man sich in Stuttgart viel Kritik anhören, weil man unter den Premiumherstellern scheinbar die geringste Reduzierung der CO2-Emissionen vorzuweisen hatte. Mittlerweile hat man offenbar verstanden und legt nun einen besonders ehrgeizigen Plan vor: Im vor zwei Tagen auf der Hauptversammlung vorgestellten Nachhaltigkeitsprogramm 2010 bis 2020 wird Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil des internen strategischen Zielsystems verankert und ein ambitioniertes Ziel für das Jahr 2016 vorgelegt.
Bis dahin soll der Flottenverbrauch so weit gesenkt werden, dass durchschnittlich nur noch 125 Gramm CO2 pro Kilometer emittiert werden, womit man sich vermutlich direkt an die Spitze der Premiumhersteller setzen würde. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir, dass die BMW Group gegenüber dem Rivalen aus Stuttgart laut einem Bericht von Morgan Stanley einen Investitionsvorsprung von ungefähr zwei Milliarden Euro im Bereich der Spritspartechniken besitzt, aber allem Anschein nach möchte man bei Mercedes jetzt viel Geld in die Hand nehmen, um diese Sachlage zu ändern.
Bisher richtete sich die Mercedes A-Klasse eher an einer etwas ältere Kundschaft, die eine hohe Sitzposition und viel Variabilität zu schätzen wusste. Mittlerweile hat man sich in Stuttgart vom Erfolg der BMW 1er-Reihe inspirieren lassen und legt die neue Generation der A-Klasse wie seit Monaten angekündigt deutlich sportlicher aus, um mit dem Einstiegsmodell auch junge Kunden besser erreichen zu können und somit endlich eine Trendwende bei den weltweiten Verkaufszahlen einzuleiten.
Auf der Shanghai Auto Show 2011 zeigt Mercedes nun die Studie eines dreitürigen Kompaktklasse-Fahrzeugs, das uns einen Ausblick auf die neue A-Klasse liefern soll. Insgesamt vermittelt das Fahrzeug noch einen sehr serienfernen Eindruck, aber die grundlegenden Züge dürften es dennoch in die Serie schaffen und die A-Klasse zu einem echten Wettbewerber für den neuen BMW 1er F20 machen. Letzterer wird im Herbst zu den Händlern kommen und sobald es im Juni erste offizielle Bilder gibt, werden wir auch einen Bildvergleich mit dem Concept A-Class anbieten.
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