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Zur Definition von Premium gehört für viele Autobauer und deren Kunden längst auch das Thema Effizienz, denn mehr als genug Leistung und ausreichend Komfort bekommt man heutzutage bei zahlreichen Herstellern. Ein besonders “grünes” Image hat sich in den letzten Jahren die BMW Group erarbeitet, was sie unter anderem dem prägnant benannten Programm BMW EfficientDynamics verdankt.

Wie der Name schon sagt, ist es das große Ziel dieses Maßnahmenpakets, den Kunden mehr Effizienz und entsprechend niedrige Verbräuche bei mindestens gleichbleibender Dynamik bieten zu können. Wie die Statistik des Kraftfahrtbundesamts für die 2012 neu zugelassenen Pkw zeigt, konnte die BMW Group diesen Anspruch erneut auch mit Fakten untermauern.

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Schon bisher spielten BMW 3er Coupé, Audi A5 und Mercedes E-Klasse nicht nur bei den Abmessungen in einer Liga, künftig soll dies aber durch den neuen Namen auch für Laien deutlicher werden: Ähnlich wie bei den Wettbewerbers aus Ingolstadt und Stuttgart verschafft der neue Name den zweitürigen Mittelklasse-Ablegern mehr Exklusivität und Eigenständigkeit, was letztlich auch einen höheren Preis rechtfertigen und mehr Begehrlichkeiten wecken soll.

Wie sich drei deutschen Mittelklasse-Coupés, die bei der Gesamtlänge alle zwischen 4,60 und 4,70 Meter liegen und auf den Limousinen 3er, A4 und C-Klasse basieren, im Bild-Vergleich schlagen, zeigt unsere Bilder-Serie. Zu beachten ist dabei natürlich, dass es sich beim BMW 4er Coupé noch um ein Concept Car handelt (wenn auch seriennah) und dass für das Mercedes E-Klasse Coupé im nächsten Jahr eine Modellpflege auf dem Programm steht.

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Die Ingolstädter VW-Tochter Audi sieht sich auch weiterhin auf dem aufsteigenden Ast und strotzt vor Selbstbewusstsein. Im Jahr 2011 wird Audi in Sachen Absatz die ehemalige Nummer 1 der Premiumhersteller aus Stuttgart hinter sich lassen, aber das geglückte Überholmanöver ist aus Sicht von Audi-Chef Rupert Stadler nur der Anfang.

Während sich die Audi-Nase eben erst am Mercedes vorbeigeschoben hat, will Stadler gleich voll auf dem Gas und somit auch auf der Überholspur bleiben, um die aktuelle Nummer 1 möglichst bald abzulösen. In fünf bis sechs Jahren wird Audi nach Einschätzung von Rupert Stadler am Konkurrenten aus München vorbeigezogen sein, der momentan noch einen bequemen Vorsprung von etwa 300.000 Einheiten jährlich besitzt.

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Mit dem viertürigen BMW 6er Gran Coupé tritt BMW im Sommer 2012 in einen Markt ein, den Mercedes im Jahr 2004 mit dem CLS begründet hat. Damals gab es viel Kritk von sogenannten Experten, die sich an der Bezeichnung des “viertürigen Coupés” störten und der dynamischer gezeichneten, aber auch teureren Sportlimousine auf Basis der E-Klasse keinen Erfolg zutrauten.

Ähnlich wie im Fall des BMW X6 wurde aber auch hier schnell klar, dass die Idee von Mercedes sehr gut war und heute zweifelt niemand mehr an der Relevanz viertüriger Coupés. Genau wie beim X6 war es nur eine Frage der Zeit, bis diverse Hersteller Fahrzeuge mit einem ähnlichen Konzept auf die Straße bringen: VW (Passat) CC, Audi A7 Sportback und demnächst auch das BMW 6er Gran Coupé sind Beispiele für die Interpretationen des Themas von anderen Herstellern.

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Die letzten Wochen haben eine ganze Reihe von Ankündigungen in Sachen Verkaufszahlen für die nähere und fernere Zukunft gesehen, wobei Ingolstadt und Stuttgart die Spitzenposition im Premiumsegment für sich beansprucht haben. In einem interessanten Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat BMW-Chef Dr. Norbert Reithofer nun auf die Zahlen der Wettbewerber reagiert und seinerseits verkündet, im Jahr 2020 definitiv mehr als zwei Millionen Einheiten verkaufen und somit die klare Nummer 1 unter den Premiummarken bleiben zu wollen.

Außerdem sprach Dr. Reithofer zum Preis des Hybrid-Sportlers BMW i8, zu dem wir bisher keine konkreten Angaben gehört haben. Demnach wird der innovative Sportwagen mit Carbon-Fahrgastzelle nicht für unter 100.000 Euro zu haben sein und dementsprechend exklusiv bleiben. Wie weit der i8 besagte Marke überbieten wird, bleibt weiterhin unklar.

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Unmittelbar vor der IAA 2011 vergeht fast kein Tag, an dem nicht entweder Mercedes oder Audi für die nähere oder etwas weiter entfernte Zukunft die Übernahme der Spitze des Premiumsegments ankündigen. Nachdem Dr. Dieter Zetsche vor wenigen Tagen gesagt hatte, dass Mercedes im Jahr 2011 mehr als 1,35 Millionen Fahrzeuge absetzen und im Jahr 2015 die Marke von 1,5 Millionen Einheiten knacken wolle, hat er nun gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erstmals ein Datum für die seit längerem angestrebte Rückeroberung des Spitzenplatzes genannt.

Geht es nach Zetsche, soll Mercedes spätestens im Jahr 2020 an BMW vorbeigezogen sein und auch weiterhin vor Audi stehen: “In jenem Jahr werden wird mehr Autos verkaufen als jeder andere Premium-Hersteller.” Möglich werden soll das mit Hilfe der Strategie Mercedes-Benz 2020, die Mercedes nicht nur beim Absatz an die Spitze bringen soll, sondern auch in Sachen Produktqualität, Markenimage und Profitabilität. Zetsche nutzte das Gespräch auch, um die erst vor wenigen Tagen erhöhten Prognosen für die nähere Zukunft erneut anzuheben: Nun sollen bereits 2014 mehr als 1,5 Millionen Mercedes verkauft werden, im Jahr 2015 möchte man sogar die Marke von 1,6 Millionen hinter sich lassen.

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Update: Mittlerweile gibt es vermutlich ein offizielles Dementi von Audi im Donaukurier, online findet sich diese Nachricht allerdings noch nicht.

Erst vor ein paar Tagen haben wir über die erhöhten Absatzziele von Mercedes und Audi berichtet, die derzeit um den zweiten Platz unter den Premiummarken kämpfen und ihre Verkaufszahlen in den nächsten Jahren deutlich steigern wollen. Offiziell war dabei die Rede von etwas mehr als 1,2 Millionen Einheiten im laufenden Jahr 2011 und das Erreichen der Marke von 1,5 Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr 2014.

Intern scheint man in Ingolstadt aber noch deutlich ambitioniertere Ziele zu verfolgen: Wie die als äußerst seriös einzuschätzende Automotive News Europe, eine Schwesterzeitung der Automobilwoche, berichtet, wurden die 200 wichtigsten Lieferanten der VW-Tochter bereits am 20. Juli darüber informiert, dass Audi für das Jahr 2012 einen Absatz von 1,6 Millionen Einheiten anstrebt und 2013 sogar 1,7 Millionen Autos verkaufen möchte.

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Seit einigen Jahren steht die BMW Group an der Spitze des weltweiten Premium-Automobilmarkts, aber es versteht sich von selbst, dass die Wettbewerber diese Situation möglichst zeitnah zu ihren Gunsten verändern wollen. Immer wieder waren in den letzten Jahren entsprechende Ankündigungen zu hören, aber die aktuellen Verkaufszahlen dürften weder in Stuttgart noch in Ingolstadt Begeisterungsstürme auslösen: In den ersten sieben Monaten des Jahres 2011 konnte die BMW Group ihren Vorsprung auf die Wettbewerber weiter ausbauen, von einer Trendwende ist momentan noch nichts zu sehen.

Bei Audi rechnet man unmittelbar nach der jüngsten Anhebung der Absatzprognose mit etwas mehr als 1,2 Millionen Fahrzeugen im laufenden Jahr 2011, die Marke von 1,5 Millionen Einheiten soll nun bereits 2014 geknackt werden – damit bliebe Audi zwar selbst 2014 noch hinter den Zahlen der BMW Group von 2011, der Kampf um den zweiten Platz unter den Premiumherstellern tobt aber weiter auf hohem Niveau.

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Mit internen Schreiben ist es in Zeiten des Internets so eine Sache, denn immer wieder kommen die Inhalte derartiger Schreiben dann doch an die Öffentlichkeit. Von Fall zu Fall mag das für die Beteiligten unangenehm sein, beispielsweise wenn man bei BMW über das Vorschreiben einer Kleiderordnung für die eigenen Mitarbeiter nachdenkt, in manchen Fällen dürfte das größere Interesse der Öffentlichkeit an angeblich internen Aussagen aber durchaus einkalkuliert sein.

Eher in die letztgenannte Kategorie dürfte ein Schreiben an die Mercedes-Belegschaft von Dr. Dieter Zetsche zählen, das Automotive News Europe und der Automobilwoche vorliegt. Zwar räumt Zetsche darin die Tatsache ein, dass die namentlich nicht genannten Wettbewerber Audi und BMW momentan stärker und profitabler wachsen als Daimler, dabei handle es sich aber lediglich um eine Momentaufnahme, die man nicht überbewerten solle.

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