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Follow this categoryNachdem man im Training noch in der absoluten Spitzengruppe mitfahren konnte, konnte der von Schnitzer Motorsport eingesetzte BMW M3 GT2 bei der Qualifikation für die 1000 Kilometer von Silverstone keinen guten Startplatz einfahren. Auf der britischen Traditionsstrecke starten Jörg Müller und Dirk Werner beim morgigen Rennen nur vom zehnten Platz und werden es entsprechend schwer haben, eine gute Platzierung zu erreichen.
Das Rennen ist Bestandteil des Intercontinental Le Mans Cup und wird morgen um 12:55 Uhr unserer Zeit gestartet. Zu absolvieren sind 170 Runden und somit knapp über 1.000 Kilometer. Bei einer Rundenzeit von etwas mehr als zwei Minuten ist das Rennen zwar deutlich kürzer als die Langstreckenklassiker am Nürburgring oder in Spa Franchorchamps, aber dennoch dürfte die Zuverlässigkeit letztlich der Schlüssel zum Erfolg sein.
Auch im Anschluss an die Langstreckenrennen der Saison 2010 auf dem Nürburgring, in Le Mans und in Spa Franchorchamps wird der BMW M3 GT2 natürlich nicht in der Garage verstauben, sondern weiterhin für schnelle Rundenzeiten sorgen. Das bewährte Einsatzteam von Schnitzer Motorsport wird den 500 PS starken Rennwagen künftig im Intercontinental Le Mans Cup an den Start bringen.
Los geht es am kommenden Wochenende über 1.000 Kilometer auf der Traditionsstrecke von Silverstone und pilotiert wird das Fahrzeug von Jörg Müller und Dirk Werner. Die weiteren Läufe finden am 1. und 2. Oktober beim Petit Le Mans in Road Atlanta sowie am 5. bis 7. November im chinesischen Zhuhai statt, wobei die Veranstaltung in den USA vom Rahal Letterman Racing Team betreut wird. Bei allen drei Veranstaltungen können Punkte für die ILMC-Wertung gesammelt werden.
Der BMW M3 GT2 hat in verschiedenen Varianten an den drei großen Langstreckenklassikern Europas teilgenommen und dabei beinahe zwei Siege eingefahren. Während am Nürburgring das Glück auf der Seite von BMW stand, man von technischen Problemen bei der Konkurrenz profitierte und so das Rennen gewinnen konnte, obwohl man dank der Balance of Performance-Einstufung definitiv nicht das schnellste Auto im Feld hatte, wendete sich das Glück bei den folgenden Rennen von BMW ab.
In Le Mans war die Geschwindigkeit des umfangreich überarbeiteten BMW M3 GT2 LM ebenfalls nicht auf dem Niveau der Spitze, weshalb sich das 17. BMW Art Car von Jeff Koons nur bedingt in Szene setzen konnte. Dazu kamen noch Rennzwischenfälle, die ein gutes Abschneiden endgültig unmöglich machten. Bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sprach eigentlich alles für BMW und Startnummer 79 führte das Rennen bis 40 Minuten vor Schluss souverän an – doch dann machte ein Spurstangenbruch einen Strich durch die Rechnung und sorgte für einen Porsche-Doppelsieg, während für BMW Motorsport “nur” die Positionen drei und vier blieben.

Dr. Mario Theissen und Art Car-Designer Jeff Koons bei den 24 Stunden von Le Mans
Noch vor dem Qualifying hat sich Teamchef Charly Lamm im Interview von BMW Motorsport einigen Fragen gestellt und ist dabei auf die Besonderheit der Strecke im belgischen Spa-Francorchamps eingegangen. Dabei kehrt die mittlerweile äußerst erfahrene Einsatzmannschaft von Schnitzer Motorsport an den Ort ihres ersten Langstreckenrennens zurück – das man mit einem BMW 635 CSi auch gleich gewinnen konnte.
Nach dem Qualifying steht mittlerweile fest, dass die beiden BMW M3 GT2 zumindest auf eine Runde zu den schnellsten Fahrzeugen im Feld gehören. Ob die Startplätze 2 und 6 auch im Rennen für Erfolge gut sind, wird sich erst im Lauf des Wochenendes zeigen. Sicher ist, dass es bei 24 Stunden-Rennen wichtigere Dinge als gute Startpositionen gibt, denn am Ende hängt alles an der Konstanz und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge. Dass man selbst mit einer Vierfach-Pole noch nichts gewonnen hat, mussten zuletzt die Audi-Einsatzteams beim 24 Stunden-Rennen am Nürburgring erfahren.
Nach den beiden Langstreckenklassikern auf dem Nürburgring und in Le Mans steht an diesem Wochenende mit den 24 Stunden von Spa-Francorchamps ein weiteres Highlight auf dem Programm von BMW Motorsport. Wie schon auf der Nordschleife und an der Sarthe kommen auch auf der belgischen Traditionsrennstrecke zwei BMW M3 GT2 zum Einsatz, die von der Schnitzer-Truppe rund um Charly Lamm betreut werden. Charly Lamm und seine Mannschaft besitzen bereits jede Menge Erfahrung in Spa und konnten in den Jahren 1985, 1986, 1988, 1990 und 1995 bereits fünf Siege für BMW einfahren. Insgesamt hat BMW bisher 21 Mal bei einem 24 Stunden-Rennen in Spa triumphiert.
Im Qualifying konnte Dirk Werner, der zusammen mit Dirk Müller und Dirk Adorf die Fahrerbesetzung von Startnummer 79 bildet, seinen M3 auf den zweiten Startplatz stellen und musste sich nur Gianmaria Bruni im Ferrari F430 GT geschlagen geben. Im Fahrzeug mit der Startnummer 78 gehen Jörg Müller, Uwe Alzen und Pedro Lamy an den Start, letzter fuhr im Qualifying die sechstschnellste Zeit.
Auch wenn das Rennen für das 17. BMW Art Car sportlich anders als erhofft verlaufen ist, hat es doch zumindest optisch eine gute Figur abgegeben. Das Fahrzeug war vom amerikanischen Künstler Jeff Koons in kurzer Zeit gestaltet worden und auch die Vorbereitung des Teams auf das 24 Stunden-Rennen fiel relativ kurz aus. Gegenüber dem Siegerfahrzeug vom Nürburgring mussten mit Blick auf das Reglement zahlreiche Details geändert werden, weshalb es dem Team schlicht an Erprobungszeit mangelte.
Im Rennen hatte das Fahrzeug mit der Startnummer 78 auch noch Pech mit einem Reifenschaden, der eine aufwändige Reparatur des Unterbodens notwendig machte. So war es Dirk Müller, Andy Priaulx und Dirk Werner nicht vergönnt, das volle Potential des Fahrzeugs zu zeigen. Im folgenden Interview verrät Jeff Koons, warum er trotz des sportlichen Misserfolgs nicht enttäuscht ist.
Es war nicht das Wochenende von BMW Motorsport: Wie immer gehören zum Erfolg bei einem 24 Stunden-Rennen eine ganze Reihe von Faktoren: Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Rennglück, konstant schnelle Rundenzeiten. Während BMW mit diesen Tugenden das 24 Stunden-Rennen am Nürburgring gewinnen konnte, lief es an diesem Wochenende absolut nicht nach Plan: Schon kurz nach Rennstart erlitt das Art Car mit der Nummer 79 einen Reifenschaden, der eine zeitraubende Reparatur bedingte und das Rennen ruinierte – noch bevor ein technischer Defekt das endgültige Aus brachte.
Für das zweite Auto sah es zwischenzeitlich deutlich besser aus, denn Augusto Farfus, Jörg Müller und Uwe Alzen hatten sich bis auf den vierten Platz ihrer Klasse gekämpft. Technische Probleme bedeuteten aber auch hier das Ende für alle Podiumshoffnungen, denn nach einem aufwändigen Wechsel der Antriebswelle blieb nur noch der sechste Platz in der GT2-Klasse für BMW Motorsport. Auch wenn vor dem Rennen niemand ernsthaft mit einem Sieg rechnen konnte, ist das Ergebnis mit Blick auf den Rennverlauf doch enttäuschend. Ohne technische Probleme wäre wohl eine Podiumsplatzierung möglich gewesen, aber Konjunktive spielen im Rennsport seit jeher keine große Rolle.
Die großen Dramen der Nacht spielten sich in der Spitzengruppe ab, wo Peugeot seine souveräne Führung abgeben musste und am Ende vermutlich mit leeren Händen dastehen wird, obwohl man klar schneller als die Ingolstädter unterwegs war. Wir wollen den Blick aber auf das verbliebene Fahrzeug von BMW Motorsport richten, für das die Nacht relativ unspektakulär über die Bühne ging. Uwe Alzen hatte gegen 4:30 Uhr einen Dreher mit leichtem Kontakt im Anschluss, die Reparaturzeit von rund 20 Minuten war aber überschaubar.
Momentan liegt der BMW M3 GT2 LM mit der Startnummer 78 auf der sechsten Position in seiner Klasse und müsste diese Position auch halten können, wenn die Technik keinen Strich durch die Rechnung macht. Sowohl zur Corvette auf Position 5 als auch zum Porsche auf Position 7 hat Alzen momentan mehrere Runden Abstand.
Viel früher als erhofft endete das Rennen in Le Mans für den BMW M3 GT2 LM mit der Startnummer 79, der von Andy Priaulx, Dirk Werner und Dirk Müller pilotiert wurde. Ursache für den Ausfall, der den traurigen Höhepunkt eines verkorksten Rennens darstellt, ist eventuell ein Problem mit der Benzinpumpe gewesen, denn obwohl das Fahrzeug noch genügend Kraftstoff im Tank hatte, rollte es mit dem mehrfachen Tourenwagen-Weltmeister Priaulx am Steuer ohne Benzin aus. Wenn man etwas positives daran sehen will, dann blieb das Art Car immerhin weitestgehend unversehrt, auch wenn ein Reifenschaden zu Rennbeginn einigen Schaden an Unterboden und Getriebe verursacht hatte.
Der zweite MBW M3 GT2 LM wird von Augusto Farfus, Uwe Alzen und Jörg Müller pilotiert und liegt momentan auf dem siebten Platz in der GT2-Klasse. Die Stimmen zum vorzeitigen Ende für das Art Car von Jeff Koons gibt es natürlich hier bei uns:
- cisi: der neue M3 wird anders sein. Die performance auf der strecke wird sicher bessere werden, wie immer. Ob er die...
- cisi: der neue M3 wird anders sein. Die performance auf der strecke wird sicher bessere werden, wie immer. Ob er die...
- cisi: der neue M3 wird anders sein. Die performance auf der strecke wird sicher bessere werden, wie immer. Ob er die...
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