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Follow this categoryFür alle Fans der BMW Art Cars im Allgemeinen und des 17. Art Cars im Speziellen ergibt sich im März eine interessante Möglichkeit zur Kontaktaufnahme: Der von Jeff Koons gestaltete BMW M3 GT2 wird vom 18. bis 27. März 2011 auf der Kunstmesse TEFAF im holländischen Maastricht zu sehen sein und begründete eine dreijährige Partnerschaft zwischen der TEFAF und der BMW Group in den Niederlanden.
Das spektakuläre Design des Art Cars, das im vergangenen Jahr am Langstreckenklassiker in Le Mans teilgenommen hat, soll die Geschwindigkeit des Motorsports und die explosive Kraft des Motors verdeutlichen und verleiht dem Fahrzeug selbst im Stand eine gewisse Dynamik.
Nach dem mäßig erfolgreichen Auftritt in der Saison 2010 möchte BMW Motorsport es im Jahr 2011 besser machen und dem Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) seinen Stempel aufdrücken. Wie 2010 wird BMW sich in Nordamerika vom Team Rahal Letterman Racing vertreten lassen, das auch für die Einsätze in der American Le Mans Series verantwortlich ist und sich dort 2010 den Team- und Herstellertitel sichern konnte. Bei den vier Veranstaltungen in Europa sowie dem Gastauftritt in China wird das Team Schnitzer die Fahrzeuge betreuen.
Ins Lenkrad werden dabei insgesamt sieben Piloten greifen, darunter neben Bill Auberlen und Joey Hand auch die Werkspiloten Andy Priaulx, Augusto Farfus, Jörg Müller, Dirk Müller und Dirk Werner.
Die Saison 2010 ist für BMW Motorsport mit Sicherheit nicht optimal verlaufen, aber dennoch gab es einige Male Grund zur Freude. Während man in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC zunächst nicht mithalten konnte, kämpfte sich Andy Priaulx bis zum Saisonende mit nicht weniger als sechs Siegen wieder auf den zweiten Platz der Fahrerwertung, um dann durch eine der zahlreichen fragwürdigen FIA-Entscheidungen der letzten Jahre um alle Siegchancen gebracht zu werden.
Deutlich besser lief es in der American Le Mans Series, wo das Team Rahal Letterman mit seinen beiden BMW M3 GT2 den Team-Titel sichern konnte. Weitere Höhepunkte waren der glückliche Sieg bei den 24 Stunden am Nürburgring, der Beinahe-Triumph in Spa-Francorchamps sowie der aus sportlicher Sicht enttäuschende, aber optisch sehenswerte Auftritt des 17. BMW Art Car von Jeff Koons in Le Mans.
Auf der Motorsport-Party zum Jahresabschluss 2010 hat BMW wie angekündigt das Programm für die Saison 2011 vorgestellt und große Überraschungen sind dabei ausgeblieben: Der Fokus wird 2011 auf der Vorbereitung für das DTM-Comeback zur Saison 2012 liegen, außerdem setzt BMW wie in der aktuellen Saison den BMW M3 GT2 in diversen Langstreckenrennen ein. Die FIA WTCC hat es wie erwartet geschafft, nicht länger zum Programm von BMW Motorsport zu gehören und wird ab 2011 keinen Werkseinsatz von BMW erleben.
Stattdessen stellt BMW den 320 TC für Privatteams zur Verfügung. Dieser wird von einem neuen Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum und Turbolader angetrieben und entspricht damit dem neuen Reglement für die Saison 2011. Der Motor mit rund 300 PS kommt auch im MINI Countryman WRC zum Einsatz und soll den Privatteams den Kampf um Spitzenplätze ermöglichen, aber wenn das Werk die Entwicklung am Fahrzeug weitestgehend einstellt, darf dieses Potential zumindest bezweifelt werden.
Wenn man völliges Neuland betritt, ist es in der Regel schwer, auf Anhieb erfolgreich zu sein. Dem BMW Team Schnitzer ist dieses Kunststück nun aber im chinesischen Zhuhai gelungen, wobei man fairerweise ergänzen muss, dass Zhuhai auch für andere Teams weitestgehend unbekanntes Terrain war. Offenbar war man aber am Besten in der Lage, sich auf der Strecke zurechtzufinden und konnte nach dem guten Qualifying mit der dritten Position heute noch einmal nachlegen. Einige Gegner hatten allerdings auch mit Zwischenfällen zu kämpfen und konnten daher nicht ihr volles Potential zeigen.
Das 1000-Kilometer-Rennen in Zhuhai stellte auch das Finale des Intercontinental Le Mans Cup 2010 dar und ein Sieg beim Saisonabschluss bleibt oft besonders lange in Erinnerung. Auf den zweiten Platz hinter Dirk Werner und Jörg Müller im BMW M3 GT2 kamen Marc Lieb und Richard Lietz im Porsche 911.
Besser als erwartet verlief das erste Qualifying für den BMW M3 GT2 auf chinesischem Grund. Wie wir berichtet hatten, kannten weder das Auto noch das Team oder die Fahrer irgendeine Strecke im Reich der Mitte und natürlich war auch der Zhuhai International Circuit absolutes Neuland. Die Testfahrten konnten aber offenbar gut genutzt werden und Jörg Müller gelang es, sein Fahrzeug auf den dritten Startplatz zu stellen. Morgen geht er ab 5 Uhr europäischer Zeit zusamment mit Dirk Werner an den Start. Für den BMW M3 GT2 stellt der dritte Startplatz das bisher beste Qualifying-Ergebnis dar.
Auf die Pole Position schaffte es Gianmaria Bruni im Ferrari und hatte dabei wie alle anderen mit einer feuchten Strecke zu kämpfen, die langsam abtrocknete. Es kam also darauf an, zum richtigen Zeitpunkt auf die Strecke zu gehen und die für diesen Moment passende Bereifung am Auto zu haben. Jörg Müller gelang das Kunststück mit geschnittenen Slicks rund zehn Sekunde vor dem Ende der Session über die Ziellinie zu fahren.
Der BMW M3 GT2 war schon in einigen Ländern unterwegs, darunter die USA, Deutschland, Frankreich, Belgien und Japan. Nun kommt mit China ein weiterer wichtiger Automobilmarkt hinzu, denn beim Saisonfinale des Intercontinental Le Mans Cup 2010 geht es auf den Zhuhai Internationcal Circuit im Süden Chinas – im Übrigen nicht weit entfernt von der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau, wo demnächst das Finale der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC über die Bühne gehen wird.
Beim 1000-Kilometer-Rennen im Rahmen des ILMC werden Jörg Müller und Dirk Werner für BMW an den Start gehen, geleitet wird der Einsatz vom Schnitzer-Team. Dabei betreten alle Beteiligten im wahrsten Sinne des Wortes Neuland, denn nicht nur das Auto kennt Land & Leute nicht, auch die Fahrer und das Team Schnitzer sind bisher in China keine Rennen gefahren. Um so wichtiger dürfte die Test-Session am Donnerstag werden, denn hier müssen einige Erfahrungen gesammelt werden.
In der zweiten Saison mit dem BMW M3 GT2 konnte das US-Team Rahal Letterman den ersten Titel feiern: Dank hoher Konstanz, zahlreicher Podiumsplatzierungen und der nötigen Portion Glück konnte man sich beim letzten Lauf der ALMS in Road Atlanta die Titel in der Team- und der Konstrukteurswertung sichern.
Dabei profitierte man davon, dass der führende Ferrari wenige Kurven vor dem Ziel mit leerem Tank ausrollte und daher keine Punkte sammeln konnte – somit gewann Rahal Letterman mit der Winzigkeit von einem Punkt Vorsprung, denn Dirk Werner, Bill Auberlen und Tommy Milner kamen auf dem vierten Platz ins Ziel. Der zweite BMW M3 mit Andy Priaulx, Dirk Müller und Joey Hand kam nach Problemen in der Startphase des Rennens auf dem 13. Rang ins Ziel.
Höhen und Tiefen liegen im Motorsport oft nah beeinander und nach dem bitteren Finale bei den 24 Stunden von Spa Franchorchamps musste die Truppe von Charly Lamm auch in Silverstone eine schwierige Schlussphase verkraften. Nach dem mäßigen Qualifying und dem zehnten Startplatz konnte sich Dirk Werner bis auf den fünften Platz in der GT2-Klasse vorkämpfen und Jörg Müller konnte sogar noch zwei weitere Plätze gutmachen.
Dann gab es aber erneut einen Zwischenfall, der das Resultat verhagelte: Beim Herunterschalten blockierten die Hinterräder, weshalb Jörg Müller die Kontrolle über den Rennwagen verlor und sich ins Kiesbett drehte. Weiter ging es dann auf dem zehnten Platz und im Anschluss folgte noch eine Durchfahrtsstrafe wegen unerlaubten Verlassens der Rennstrecke. Dennoch konnte Dirk Werner noch zwei Positionen gewinnen und einen den Umständen entsprechend guten achten Platz herausfahren. Auch wenn das Ergebnis also zu Wünschen übrig lässt, macht die gute Performance Hoffnung für die beiden folgenden Rennen des Intercontinental Le Mans Cup.
- cisi: der neue M3 wird anders sein. Die performance auf der strecke wird sicher bessere werden, wie immer. Ob er die...
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