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Ein spektakuläres 24 Stunden-Rennen von Le Mans ist zu Ende und zum Schluss kam der Sieger wie schon im Vorjahr aus Ingolstadt. Auch wenn der Vorsprung nach 24 Stunden weniger als 14 Sekunden betrug, kann man nun den zehnten Gesamtsieg feiern und dabei tief durchatmen, weil die beiden Piloten Allan McNish und Mike Rockenfeller ihre heftigen Abflüge allem Anschein ohne schwere Verletzungen überstanden haben.

In der GTE-Klasse konnte sich die Chevrolet Corvette am Ende relativ souverän durchsetzen und den Ferrari 458 von AF Corse auf den zweiten Rang verweisen. BMW Motorsport konnte von den guten Startpositionen nur bedingt profitieren, obwohl man auch im Rennen die schnellsten Rundenzeiten der eigenen Kategorie fahren konnte. Trotz diverser Reifenwechsel landeten Joey Hand, Andy Priaulx und Dirk Müller mit ihren BMW M3 GT am Ende auf Position drei.

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Nach den guten Zeiten in Training und Qualifying sowie der Pole Position in der GTE-Kategorie hatte man bei BMW Motorsport eigentlich ein gutes Gefühl, auch wenn man stets vor den Unwägbarkeiten eines 24 Stunden-Rennens warnte. Im Rennen gab es aber schon nach kurzer Zeit erste Probleme, die für einen gewissen Abstand der beiden BMW M3 GT zur Spitze sorgten.

Die Nacht verlief aus Sicht von BMW ohne größere Zwischenfälle, aber auch die wichtigsten Wettbewerber hatten keine Probleme. Der M3 mit der Startnummer 55 hatte in der Nacht gleich zwei außerplanmäßige Reifenwechsel zu beklagen, was eine schnellere Aufholjagd verhinderte. Momentan sitzen Dirk Müller und Augusto Farfus am Steuer der beiden BMW M3 GT, die – ohne Berücksichtigung der unterschiedlichen Boxenstopp-Fenster – auf den Rängen vier und sechs der GTE-Klasse fahren.

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Nach etwas mehr als sieben von 24 Stunden an der Sarthe strahlen die Mienen in der Box von BMW Motorsport wenig Freude aus. Gleich zu Beginn verlor das Fahrzeug mit der Startnummer 55 durch einen Reifenschaden viel Zeit und auch mit den Boxenstopps während der Safety Car Phase im Anschluss an einen heftigen Crash von Allan McNish hatte man kein Glück. Immerhin konnte das zweite Fahrzeug mit der Nummer 56 eine starke Performance zeigen, bis es nach rund sieben Stunden kleinere Probleme mit dem Motor und Fehlzündungen gab.

Zwar dauerte der Zusatz-Boxenstopp “nur” rund sieben Minuten, aber natürlich sind in dieser Zeit alle Gegner vorbeigezogen. Momentan liegen die beiden M3 GT auf den Positionen sieben und zehn, an der Spitze liegen die beiden Chevrolet Corvette mit knapp zwei Runden Vorsprung.

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Wie schon nach dem freien Training und dem ersten Abschnitt des Qualifyings steht auch nach Abschluss der Qualifikation ein BMW M3 GT an der Spitze der Zeitentabelle. Der Brasilianer Augusto Farfus war es, dem mit einer Zeit von 3:57,592 Minuten die schnellste Zeit aller Fahrzeuge in der GTE-Klasse gelang. Er konnte dabei etwas mehr als vier Zehntelsekunden zwischen sich und den zwischenzeitlich führenden Ferrari 458 Italia bringen, der sich zwischen die beiden Werks-M3 schieben konnte.

Andy Priaulx bescherte seiner Crew unfreiwillig einige Arbeit für die nächsten Stunden, denn auf rutschiger Strecke verlor er die Kontrolle über seinen M3 GT und krachte frontal in die von einem Reifenstapel geschütze Mauer in der Ford-Schikane. Das Qualifying war für das Auto mit der Startnummer 56 damit erledigt, womit es beim dritten Startplatz für das am Samstag beginnende Rennen blieb.

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Nach der Doppelführung im ersten freien Training konnte BMW Motorsport die starke Leistung auch im ersten von drei Qualifying-Abschnitten bestätigen und erneut die schnellste Rundenzeit in der GTE-Klasse abliefern. Verantwortlich dafür war der mehrfache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx, der den weltberühmten Kurs an der Sarthe in nur 3:58,426 Minuten umrundete. Auf dem zweiten Rang landete Giancarlo Fisichella im Ferrari 458 Italia vor Jörg Müller im zweiten BMW M3 GT.

Ebenfalls eine starke Leistung zeigten die beiden Werks-Corvette, die auf den Positionen vier und fünf landeten. Noch nicht richtig in Schwung sind die Porsche 911 RSR gekommen, aber wie bei jedem Langstreckenrennen spielt die Performance im Qualifying auch in Le Mans nur eine untergeordnete Rolle.

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An der Sarthe hat die Arbeit längst begonnen: Beim heutigen freien Training konnten die Teams letzte Feinarbeit an ihren Fahrzeugen erledigen und sich auch für das dreiteilige Qualifying warmfahren, dessen erster Teil derzeit stattfindet. Auch wenn das Qualifying und die schnellsten Rundenzeiten bei einem Rennen über 24 Stunden stets nur eingeschränkte Bedeutung genießen, ist es doch erfreulich, wenn es beim Training wie am Schnürchen läuft.

Im Fall von BMW Motorsport heißt das: Die beiden von Schnitzer eingesetzten BMW M3 GT lagen im freien Training auf den Positionen 1 und 2 der GTE-Klasse. Den marginal besseren Eindruck hinterließen dabei Augusto Farfus, Jörg Müller und Dirk Werner im Auto mit der Startnummer 55.

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