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Follow this categoryIn den Köpfen vieler Fahrer und Fans dürften die Eindrücke vom 24 Stunden-Rennen auf der Nordschleife noch nicht komplett verarbeitet sein, aber das Team Schnitzer arbeitet schon seit Tagen am nächsten Einsatz: Den Podiumsplatzierungen in Le Mans und auf dem Nürburgring möchte man am kommenden Wochenende im italienischen Imola gleich die nächste Top-Platzierung folgen lassen und somit weitere Zähler für den Intercontinental Le Mans Cup ILMC sammeln.
In der LM GTE Herstellerwertung liegt BMW dank des Doppelsiegs in Sebring sowie den Podiumsplatzierungen in Spa Francorchamps und Le Mans an der Spitze, in der Teamwertung liegt man knapp hinter AF Corse auf dem zweiten Rang. Wie schon am Nürburgring wird Andy Priaulx auch in Imola pausieren, er wird von Dirk Werner vertreten.
Die Eifel hat ihrem Ruf auch in diesem Jahr alle Ehre gemacht und den Teams und Fahrern beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einigen Wetterumschwüngen stetig neue Aufgaben gestellt. Die anspruchsvolle Strecke nagt zudem an jedem Bauteil der Fahrzeuge, weshalb technische Probleme während einer 24-stündigen Vollgas-Fahrt bei fast keinem Auto ausbleiben.
Die alte Regel, nach der Zuverlässigkeit bei einem Langstreckenrennen wichtiger sein kann als der reine Speed, musste dann auch das Team Farnbacher Racing schmerzlich erfahren: Hätte der Ferrari gehalten, wäre er wohl kaum zu stoppen gewesen, aber die beim Reparaturstopp verlorene Zeit ließ sich nicht wieder aufholen. In den folgenden Videos zum Langstreckenrennen sehen wir besagten Farnbacher-Ferrari eine Runde lang vor dem BMW M3 GT mit der Startnummer 1, der am Ende auf dem zweiten Rang hinter dem Manthey-Porsche landen sollte.
Wie immer seit 2004 fahren die Sieger des 24 Stunden-Rennens auf der Nürburgring Nordschleife auch in diesem Jahr entweder einen von Manthey aufgebauten Porsche oder einen BMW von Schnitzer Motorsport. Im Jahr 2011 hatte die Mannschaft von Olaf Manthey letztlich das bessere Ende für sich und konnte die Vorjahressieger im BMW M3 GT auf den zweiten Rang verweisen, der ebenfalls ein großer Grund zur Freude ist.
Nach 24 Stunden Motorsport auf höchstem Niveau lagen die beiden schnellsten Autos noch immer innerhalb einer Runde: Nur 4:23 Minuten trennten die Mannschaft um Augusto Farfus, Jörg Müller, Uwe Alzen und Pedro Lamy letztlich von den siegreichen Porsche-Piloten Marc Lieb, Lucas Luhr, Timo Bernhard und Romain Dumas, was mit Blick auf die dreiminütige Zeitstrafe nach einem Unfall in der 24. Runde beinahe unglaublich ist. Beide Fahrzeuge absolvierten mit 156 Runden mehr Umläufe als jemals zuvor bei einem 24 Stunden-Rennen gefahren werden konnten.
Auch vier Stunden vor dem Ende hat sich an der absoluten Spitze wenig getan: In Führung liegt der Manthey-Porsche, der das Tempo souverän diktiert und ohne technische Probleme oder einen Unfall nicht mehr einzuholen sein dürfte. Der BMW M3 GT mit der Startnummer 1 folgt auf dem zweiten Rang vor dem ersten Mercedes SLS AMG GT3 von Heico Motorsport.
Der zweite BMW M3 GT liegt seit einiger Zeit auf dem 16. Rang und nähert sich langsam den Top 10, unter normalen Umständen dürfte der Rückstand von etwa vier Runden innerhalb von nur vier Stunden aber nicht aufzuholen sein. Am Steuer des M3 GT mit der Nummer 1 sitzt derzeit Uwe Alzen, der im Vorjahr den Sieg nach Hause fahren konnte und aktuell einen Rückstand von etwas weniger als fünf Minuten auf den führenden Porsche hat.
Knapp 14 von 24 Stunden sind absolviert und für das Team von BMW Motorsport liegt eine Anfung auf dem Podium – und mit etwas Glück vielleicht sogar mehr – noch immer in Reichweite. Der BMW M3 GT mit der Startnummer 1 und den Fahrern Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy liegt trotz einer strittigen Drei-Minuten-Strafe derzeit auf dem zweiten Gesamtrang, den Platz an der Sonne belegt momentan der Manthey-Porsche.
Sehr erfreulich ist auch der starke Auftritt des BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 15 von Schubert Motorsport, der sich in der absoluten Spitzengruppe halten kann. Weniger gut sieht es für den zweiten M3 GT mit der Nummer 7 aus, der nach einer langen Reparaturpause zu Beginn des Rennens ans Ende des Feldes auf den 186. Platz zurückgefallen war und mittlerweile wieder auf dem 24. Gesamtrang liegt. Falls der Rest des Rennens problemlos verlaufen sollte, ist eine Top 10-Platzierung vermutlich noch im Bereich des Möglichen, aber hier liegt noch ein langer Weg vor dem Auto der drei Dirks.
Anders als geplant und erhofft verlief der erste Teil des Qualifyings zum 24 Stunden-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife für das Team von BMW Motorsport, aber im zweiten Teil konnte dann doch noch eine gute Performance gezeigt werden. An der absoluten Spitze gab es keine Veränderung mehr und somit eine faustdicke Überraschung: Auch wenn man dem Farnbacher-Ferrari viel zugetraut hat, dürften doch wenige an eine Pole Position für den Zweitplatzieren des letzten Jahres geglaubt haben.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen zwei Mercedes SLS AMG GT3, aber dahinter starten schon die beiden von Schnitzer eingesetzten BMW M3 GT. Den beiden M3 GT gelang dabei beinahe eine exakt identische Rundenzeit: Die Startnummer 7 von Dirk Müller, Dirk Werner und Dirk Adorf benötigte 8:27.430 Minuten, die Startnummer 1 von Jörg Müller, Augusto Farfus und Uwe Alzen benötigte keine halbe Sekunde länger.
Wenn am Samstag um 16:00 Uhr das 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gestartet wird, werden über 200.000 Zuschauer live vor Ort sein und den Klassiker in der Grünen Hölle aus nächster Nähe verfolgen. Für viele Motorsport-Fans ist das Rennen eines der ganz großen Highlights im Verlauf des Jahres und derartige Events verdienen natürlich eine überdurchschnittlich gute Berichterstattung.
Unter dem Titel 24hours – ONE TEAM. ONE TARGET. entwickeln Tim und Nick Hahne bereits seit einigen Wochen eine Reportage über das Team von BMW Motorsport beim diesjährigen 24 Stunden-Rennen, die ab September auf DVD und Bluray erhältlich sein soll und sich somit auf manchem Wunschzettel finden dürfte. Tiefe Einblicke in den Aufbau des Fahrzeugs und die Stimmungen während des Rennens sowie eine hervorragende Bildqualität sprechen für das Projekt, an dessen Ende 90 Minuten Motorsport-Konzentrat stehen dürften.
Nur wenige Tage nach dem dritten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans steht für BMW Motorsport schon das nächste große Highlight auf dem Programm: Am kommenden Wochenende (23.-26. Juni) findet der Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle auf der Nordschleife des Nürburgrings statt und BimmerToday wird direkt vor Ort sein, um über alle Neuigkeiten zu informieren.
Neben dem Rennen, bei dem neben den beiden von Schnitzer eingesetzten Werks-M3 auch zahllose privat eingesetzte BMWs an den Start gehen, gibt es in Form des M Festivals ein weiteres Highlight für alle Freunde der Marke BMW. Dort wird BMW den neuen M5 und die M3 GTS Limousine präsentieren und natürlich wird es bei uns alle Infos und zahlreiche Bilder geben.
Den richtigen Reifen kommt im Motorsport schon immer eine ganz besondere Bedeutung zu, denn nur wenn hier für alle denkbaren Bedingungen das richtige Material zur Verfügung steht, hat man eine Aussicht auf Erfolg. Im Motorsport setzt BMW auf die Unterstützung von Dunlop und wenn wir vom 23. bis 26. Juni vom Nürburgring berichten werden, wird das Abschneiden der beiden von Schnitzer eingesetzten BMW M3 GT auch von diesem oft unberücksichtigten Faktor beeinflusst.
Um ein optimales Fahrverhalten zu erreichen, hat man sich an der Vorderachse für Reifen der Dimension 300/660 R18 entschieden. An der angetriebenen Hinterachse kommt die Dimension 310/710 R18 zum Einsatz, um die rund 500 PS des V8-Triebwerks mit 3.999 Kubikzentimetern Hubraum auf den Asphalt zu bringen.
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