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Follow this categoryAuf der heutigen Hauptversammlung 2013 hat die BMW Group ihre Ziele für das laufende Jahr ausdrücklich und in vollem Umfang bestätigt. Trotz des stellenweise schwierigen Umfelds will der derzeit erfolgreichste Premium-Autobauer der Welt auch 2013 neue Rekorde feiern und das vor fünf Monaten beendete beste Jahr der Unternehmensgeschichte erneut überbieten.
Während beim Absatz auf Group-Ebene ein neuer Rekord angestrebt wird, soll sich das Ergebnis “nur” auf dem Niveau des erfolgreichen Vorjahres bewegen. Sowohl für 2013 als auch für die folgenden Jahre strebt die BMW Group eine EBIT-Marge im Bereich von 8 bis 10 Prozent an, wobei unvorhersehbare Änderungen der Rahmenbedingungen wirtschaftlicher und politischer Art natürlich eine Rolle spielen können.
Mit dem zweitbesten Auftakt-Quartal ihrer Geschichte ist die BMW Group in das Jahr 2013 gestartet: Zwar lagen Umsatz, Ergebnis und Überschuss leicht unter den Rekordwerten aus dem Vorjahr, sie befinden sich aber weiterhin auf ausgesprochen hohem Niveau. Ursächlich für den leichten Rückgang sind laut BMW hohe Investitionen in Zukunftstechnologien und das schwierige Marktumfeld in Europa.
Während der Absatz um 5,3 Prozent auf den neuen Rekord von 448.200 Einheiten gesteigert werden konnte, schrumpfte der Umsatz um 4,1 Prozent auf 17,546 Milliarden Euro. Der Konzern-Überschuss ging um 3,0 Prozent auf 1,312 Milliarden Euro zurück.
Im Rahmen des Rückblicks auf das erfolgreiche Jahr 2012 hat sich die BMW Group auch zu den Zielen für 2013 geäußert und sich dabei vorsichtig optimistisch gezeigt. Nach den Rekordjahren 2011 und 2012 soll 2013 in Sachen Absatz das dritte Rekordjahr in Folge werden – auch dank neuer Produkte wie dem BMW 3er GT, dem MINI Paceman oder dem Rolls-Royce Wraith.
Norbert Reithofer verkündete außerdem, dass für das Elektro-Stadtauto BMW i3 bereits mehrere hundert Vorbestellungen eingegangen sind. Der Verkauf des i3 startet zwar erst im letzten Quartal und wird insofern nicht wesentlich zum Absatz-Ziel 2013 beitragen, die Vorbestellungen werden in München aber als positives Signal gewertet.
Das Jahr 2012 war für die BMW Group nicht nur in Sachen Absatz sehr erfolgreich: Auch beim Umsatz und beim Geschäftsergebnis wurden 2012 neue Bestwerte aufgestellt und das erfolgreiche Jahr 2011 nochmals überboten. Während der Absatz um 10,6 Prozent auf 1.845.186 Einheiten gesteigert wurde, stieg der Umsatz um 11,7 Prozent auf 76,85 Milliarden Euro.
Das Ergebnis vor Steuern kletterte um 5,9 Prozent auf 7,82 Milliarden Euro, das EBIT legte um 2,0 Prozent auf 7.624 Millionen Euro zu. Die EBIT-Marge lag 2012 bei 10,9 Prozent und somit 0,9 Prozent unter dem Level des Jahres 2011.
Nachdem die BMW Group schon vor einigen Wochen die Verkaufszahlen des Jahres 2012 präsentiert hatte und somit auch ganz offiziell das zweite Rekordjahr in Folge feiern durfte, folgen nun die Zahlen zum Finanz-Ergebnis. Der Konzernumsatz konnte um 11,7 Prozent auf 76,8 Milliarden Euro gesteigert werden, was einen um 4,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro gestiegenen Konzernüberschuss ermöglicht hat. Die EBIT-Marge im Automobilsegment liegt bei sehr guten 10,9 Prozent.
Der Erfolg der BMW Group im Jahr 2012 soll sich auch für die Aktionäre auszahlen, denn mit 2,50 Euro pro Stammaktie wird der Hauptversammlung am 14. Mai eine höhere Dividende als jemals zuvor vorgeschlagen.
Im Rahmen der Detroit Auto Show 2013 haben sich zwei Vorstandsmitglieder der BMW Group auch zu den Chancen der nächsten Monate geäußert und dabei einen grundsätzlich positiven Ausblick gewagt. Ian Robertson verkündete auf der NAIAS das Ziel, das Rekordjahr 2012 beim Absatz erneut zu überbieten und der schwierigen Bedingungen in Europa zum Trotz eine neue Bestmarke zu setzen. Dabei helfen sollen auch neue Modelle wie das BMW 4er Coupé, das in Detroit als seriennahe Studie zu sehen ist.
Noch einen Schritt weiter ging Entwicklungsvorstand Dr. Herbert Diess, der im Gespräch mit dem Deutschen Anleger Fernsehen auch ein stärkeres Wachstum im Vergleich mit den Wettbewerbern ankündigte.
Nach den Zahlen der letzten Wochen und Monate war die heutige Meldung keine Überraschung mehr: Die BMW Group hat im Jahr 2012 sämtliche Absatzrekorde der Firmengeschichte gebrochen und mehr Autos der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce als jemals zuvor in einem Kalenderjahr verkauft. Aber nicht nur für die BMW Group, auch für alle drei Einzelmarken war 2012 ein neues Rekord-Jahr.
Insgesamt wurde der Absatz 2012 um 10,6 Prozent auf 1.845.186 Einheiten gesteigert, wobei der größte Anteil auf die Kernmarke BMW entfällt: 1.540.085 Neuwagen wurden 2012 mit einer Doppelniere an der Front verkauft, 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Moderater fallen die Steigerungen bei MINI und Rolls-Royce aus, mit 301.526 und 3.575 verkauften Fahrzeugen liegen die beiden Marken um 5,8 beziehungsweise 1,0 Prozent über den Rekord-Werten aus dem Vorjahr.
Wenn mit dem BMW i3 Ende 2013 der erste in Großserie gebaute BMW mit einer komplett aus Carbon gefertigten Fahrgastzelle in den Handel kommt, betritt BMW i ganz bewusst Neuland. Einen ähnlichen Schritt ist der amerikanische Flugzeugbauer Boeing gegangen, als er das neue Modell Boeing 787 Dreamliner konzipierte: Es handelt sich um das erste Großraumflugzeug mit einem zu wesentlichen Teilen aus Carbon gefertigten Rumpf.
Bei Boing ist in diesem Zusammenhang längst nicht alles nach Plan gelaufen, mittlerweile scheint man die bei jeder Flugzeug-Entwicklung auftretenden Probleme aber in den Griff bekommen zu haben. Wie gestern bekannt wurde, wollen die beiden Carbon-Pioniere Boeing und BMW i ihr Know-How künftig gemeinsam nutzen, Erfahrungen austauschen und neue Wege im Umgang mit dem leichten Werkstoff erkunden.
Trotz der anhaltend schwierigen Situation in Europa konnte die BMW Group ihren weltweiten Absatz auch im Oktober 2012 deutlich steigern und insgesamt 157.618 Fahrzeuge der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce verkaufen – 13,2 Prozent mehr als im Vorjahr und mehr als in jedem anderen Oktober der Firmengeschichte. Das Wachstum basiert vor allem auf der Kernmarke BMW, die sich um 15,4 Prozent auf 132.832 Einheiten steigern konnte.
Auch für die ersten zehn Monate des Jahres 2012 kann die BMW Group mit 1.493.153 verkauften Fahrzeugen einen neuen Rekordwert melden, im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung um immerhin 8,8 Prozent.
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