Posts Tagged BMW Formel 1

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Feiert BMW ein Comeback in der Formel 1? Glaubt man der Theorie, dass in jedem Gerücht zumindest ein Fünkchen Wahrheit steckt, wird in München zumindest ernsthaft über eine Rückkehr als Motoren-Lieferant nachgedacht. Der ehemalige Teamchef und weiterhin gut vernetzte Gian Carlo Minardi will jedenfalls bei Testfahrten und Rennen bekannte Gesichter erspäht haben, die einst in Diensten von BMW Motorsport standen und nun angeblich noch interessierten Teams Ausschau halten.

Stimmen die Infos von Minardi, gibt es im Mai ein klärendes Gespräch in München – und eine Entscheidung darüber, ob man schon 2015 als Motorenbauer in die Königsklasse des Motorsports zurückkehrt.

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Das Herz eines BMW ist sein Motor – das steht nicht nur im Namen der Bayerischen Motorenwerke, das lässt sich auch heute noch erfahren. Untrennbar mit BMW-Motoren verbunden ist der Name Paul Rosche, der bei Kennern bis heute höchstes Ansehen genießt. Von 1957 bis 1999 arbeitete Rosche für BMW, heute feiert “Nocken-Paule” seinen 80. Geburtstag.

Besonders nachhaltig in Erinnerung geblieben ist der unter der Führung von Paul Rosche entwickelte Turbo-Motor, mit dem BMW Brabham-Pilot Nelson Piquet im Jahr 1983 Formel 1-Weltmeister wurde – bis heute die einzige Formel 1-Weltmeisterschaft, die mit einem BMW-Motor errungen wurde.

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Wenn der härteste Rivale um den Titel einen Traumstart hinlegt und man selbst nur wenige Sekunden nach dem Start auf dem letzten Platz geführt wird und zudem in einem beschädigten Auto sitzt, darf man keine Angst vor Herausforderungen haben. Sebastian Vettel zeigte im Red Bull, dass man auch unter schwierigsten Bedingungen Erfolge feiern kann und er schon jetzt zu den ganz Großen seines Sports gehört.

Auch in München hat man dem nun jüngsten Dreifach-Weltmeister der Formel 1-Geschichte die Daumen gedrückt, denn seine Ausbildung zum Rennfahrer genoss Vettel genau wie seine ersten Runden in der Königsklasse des Motorsports am Lenkrad von BMW-Boliden.

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Vor wenigen Stunden hat Sebastian Vettel seinen zweiten Titel in der Formel 1 eingefahren und auch BMW Motorsport möchte in der langen Liste der Gratulanten nicht fehlen. Vettel ist damit der jüngste Doppelweltmeister aller Zeiten und momentan sieht es nicht so aus, als ob der zweite sein letzter Titel in der Königsklasse des Motorsports bleiben würde.

Da Sebastian Vettel einen Großteil seiner Ausbildung im Rahmen der Formel BMW genossen hat und bis heute eine gute Beziehung zu BMW Motorsport pflegt, gibt es auch ein offizielles Statement vom aktuellen BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. Sein besonderes Talent ist Interessierten spätestens 2004 aufgefallen, als er unglaubliche 18 von 20 Rennen der Formel BMW gewinnen konnte. 2006 feierte Vettel sein Debüt in der Formel 1 als Freitagsfahrer am Steuer eines Boliden des BMW Sauber F1 Teams, 2007 folgten der erste Renneinsatz in Indianapolis und auch die ersten WM-Punkte.

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Ungarn: Wieder keine Punkte für BMW Sauber

  • Abgelegt: 26.07.2009
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Auch an diesem Wochenende gab es für die Fans und Freunde des BMW Sauber F1 Teams nichts zu feiern. Wie schon am letzten Wochenende waren Nick Heidfeld und Robert Kubica zwar relativ nah an den Punkterängen dran, ernsthafte Punkt-Chancen bestanden aber trotzdem nie. Damit blieb das Team zum dritten Mal in Folge ohne Punkte.

Am Ende reichte es nur für die Plätze elf und dreizehn, die Teamwertung sieht BMW Sauber nach wie vor auf dem drittletzten Platz. Und während Renault heute zumindest mit Alonso durchaus schnell war, ist bei BMW kaum Besserung in Sicht. In der kommenden Sommerpause darf ohnehin nur eingeschränkt weiterentwickelt werden, große Verbesserungen sind also nicht zu erwarten.

Da sich das Reglement für die kommende Saison nicht grundlegend verändern wird, wäre es durchaus ein gutes Zeichen, wenn BMW noch in dieser Saison das Ruder herumreißen könnte. Offenbar krankt das Auto unter anderem daran, dass die Reifen nur selten in ihrem optimalen Temperaturfenster arbeiten, weil der BMW zu schonend mit den Reifen umgeht.

Keine Punkte für BMW Sauber beim Heimspiel am Nürburgring

  • Abgelegt: 12.07.2009
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Die Formel 1-Saison 2009 wird für BMW eine, die man ganz schnell vergessen werden möchte. Auch beim Heimspiel am Nürburgring gab es trotz neuer Aerodynamik und überarbeitetem Doppeldiffusor keine Punkte für Nick Heidfeld und Robert Kubica.

Wie eng das Feld zusammen liegt, zeigt die Tatsache, dass mit Lewis Hamilton nur der Fahrer auf dem letzten Platz überrundet wurde. Nick Heidfeld auf Platz zehn fehlten nur rund 3,5 Sekunden zum achten Platz, bei Robert Kubica auf Rang vierzehn fehlten weniger als 11 Sekunden. Auch in den Stimmen des Teams wird deutlich, das man heute mit etwas Glück durchaus einen Punkt hätte holen können – was aber nicht der Anspruch sein sollte.

Dennoch steht man mit nur acht Punkten in der Teamwertung nach wie vor an einer Stelle, an der man sich vor der Saison nicht einmal ansatzweise vermutet hat. Im Großen und Ganzen bleibt nur noch die Hoffnung, dass man wenigstens Erkenntnisse für das Jahr 2010 sammeln kann, während die anderen die vorderen Plätze unter sich ausfahren.

Formel 1: Keine Punkte für BMW in Silverstone

  • Abgelegt: 21.06.2009
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Wie nach dem Qualifying schon zu erwarten war, hat das BMW Sauber F1 Team keine Rolle beim Kampf um den Sieg spielen können.

Von den Startplätzen 12 und 15 konnten weder Robert Kubica noch Nick Heidfeld in die Nähe der Punkteränge fahren und liefen am Ende auf den Plätzen 13 und 15 ins Ziel ein.

An der Spitze gab es einen Doppelsieg für das Team Red Bull mit dem besseren Ende für Sebastian Vettel, der seinen Teamkollegen Mark Webber auf Platz zwei verweisen konnte.

Für das nächste Rennen am Nürburgring hat BMW ein größeres Aerodynamikpaket angekündigt, das dann vielleicht wieder für ein paar WM-Punkte reicht. Vom vor der Saison erhofften Kampf um den WM-Titel ist man aber meilenweit entfernt.

BMW Sauber F1 verabschiedet sich von KERS

  • Abgelegt: 21.06.2009
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Vor der Saison wurde das Kinetic Energy Recovery System (KERS) als Schlüssel zum WM-Titel für BMW Sauber angesehen und sollte dafür sorgen, dass Nick Heidfeld und Robert Kubica regelmäßig um Siege mitfahren können.

Inzwischen hat sich gezeigt, dass das System wegen des zusätzlichen Gewichts bei weitem nicht ausschließlich positiv gesehen werden kann und auf das gesamte Rennen betrachtet oftmals kaum Vorteile bringt.

Außer Ferrari fährt daher im Moment auch kein Team mehr mit dem in dieser Saison erstmals eingesetzten System. Und auch der Vorreiter und Verfechter der Technologie BMW hat sich nun endgültig für den Rest der Saison gegen den Einsatz von KERS entschieden.

Offiziell ist die geänderte Aerodynamik die Ursache, denn die nun an die Bedürfnisse des Doppeldiffusors angepasste Form des Fahrzeugs lässt keinen Platz mehr für die Batterien und sonstigen technischen Bauteile.

In Serienmodellen könnte KERS dagegen im Jahr 2011 seine Wiederauferstehung erleben – als Hybrid-Technik im BMW M5 F10. Dort könnte der Leistungsschub auf Knopfdruck mal wieder ein Alleinstellungsmerkmal eines BMW M5 darstellen.

FOTA-Teams sagen Servus – Formel 1 am Ende?

  • Abgelegt: 19.06.2009
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Mit einem Paukenschlag endet der Konflikt zwischen FIA und der unabhängigen Team-Vereinigung FOTA, der immerhin acht der zehn aktuellen Formel 1-Teams angehören.

Offenbar sah man sich auf Seiten der FOTA nicht in der Lage, die von der FIA geforderte kompromisslose Einschreibung zur nächstjährigen Saison zu leisten und hat stattdessen beschlossen, eine eigene Rennserie auf den Weg zu bringen.

Diese Piratenserie soll schon im nächsten Jahr erstmals stattfinden und wird mit den Teams Ferrari, McLaren Mercedes, BMW Sauber, Toyota, Renault, Brawn, Red Bull und Toro Rosso durchaus prominent besetzt sein – jedenfalls deutlich prominenter als die Formel 1, die 2010 ohne diese Teams auskommen muss.

Es ist aber theoretisch auch denkbar, dass diese Entscheidung nur als letzter Stein der FOTA-Drohkulisse verstanden werden sollte und die FIA so zu weiteren Kompromissen gezwungen werden soll. Wie sich die Dinge entwicklen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Im Moment scheint es jedenfalls durchaus realistisch, dass wir 2010 eine Formel 1 ohne die großen Werksteams sehen werden, in der von den derzeit aktiven Teams nur noch Williams und Force India am Start sein werden.

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