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Follow this categoryAuf den ersten Blick wirkt der BMW ActiveE beinahe wie ein ganz normales BMW 1er Coupé, aber wie so oft machen auch hier die Details den Unterschied und veranlassen Kenner zu genauerem Hinsehen. Neben der auffälligen Beklebung fällt vor allem die stark konturierte Motorhaube ins Auge, die Platz für die teilweise im Motorraum untergebrachten Lithium-Ionen-Batterien schafft.
Am Heck fällt bei genauerem Hinsehen der geänderte Heckschürzeneinsatz ohne Aussparungen für Endrohre auf, denn dafür besteht mangels Verbrennungsmotor keinerlei Bedarf. Wir hatten vor wenigen Tagen die Gelegenheit, uns im Münchner Umland selbst einen Eindruck vom ActiveE zu machen und wollen unsere Eindrücke vom Elektro-1er nicht für uns behalten.
Auch wenn die Presse schon vor ein paar Wochen (fast) alle Details zu den beiden Studien BMW i3 Concept und BMW i8 Concept erfahren hat, stellen die beiden Weltpremieren natürlich einen Schwerpunkt des Messeauftritts der BMW Group auf der diesjährigen IAA dar.
Auch BMW TV widmet sich mit einem ausführlichen Beitrag den beiden innovativen Modellen, die ab 2013 in Leipzig gebaut werden und allen Nutzern das lokal emissionsfreie Fahren ermöglichen werden. Neben den Modellen der Submarke BMW i spielen auch der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Elektro-Scooter BMW Concept e eine Rolle im rund siebenminütigen Beitrag, der einen brauchbaren Überblick über die Neuheiten von BMW bietet.
Neben den zahlreichen Premieren auf vier Rädern hat BMW auch ein spezielles Zweirad zur IAA mitgebracht, das ebenfalls einen Ausblick auf die urbane Mobilität der nahen Zukunft liefern soll. Beim BMW Concept e handelt es sich um einen Elektro-Scooter für die Großstadt, der auch zu Stoßzeiten mühelose und lokal emissionsfreie Fortbewegung erlauben soll.
Beim Design hat BMW versucht, die typische Formensprache von BMW Motorrad mit Komponenten zu verbinden, die den modernen Elektroantrieb und das nachhaltige Gesamtkonzept auch optisch erkennbar machen. Die Farben Light White und das grünlich wirkende Electric Yellow spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung und finden bei allen Verkleidungsteilen Verwendung, während Komponenten in dunkleren Farben die Technik des Scooters betonen sollen.
Schon in absehbarer Zeit wird die BMW Group für den chinesischen Markt eine völlig neue Marke gründen. Wie Finanzvorstand Friedrich Eichiner der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte, sei diese Lösung das Ergebnis intensiver Gespräche mit der chinesischen Regierung. Letztere fordert seit längerem von ausländischen Herstellern, dass sich diese am Aufbau einer chinesischen Automobilindustrie beteiligen, wenn sie weiter auf dem wichtigsten asiatischen Markt aktiv sein wollen.
Zwar gibt es keine entsprechende Gesetzgebung, die das Gründen einer chinesischen Marke verbindlich vorschreibt, aber das Unterhalten einer einigermaßen freundschaftlichen Beziehung zur Regierung in Peking erscheint zumindest äußerst ratsam. Für die rein chinesische Marke wird BMW mit seinem chinesischen Partner Brilliance kooperieren, gemeinsam soll in den nächsten Jahren ein sogenanntes New Energy Vehicle mit rein elektrischem Antrieb auf die Räder gestellt werden.
Rund um den Preis des BMW i3 gab es in den letzten Monaten viele Spekulationen, aber genaue Preisangaben waren den Verantwortlichen in München bisher nicht zu entlocken. Das Handelsblatt hat das Eis nun gebrochen und dem Vorsitzenden des Vorstands der BMW AG, Dr. Norbert Reithofer, immerhin eine einigermaßen brauchbare Größenordnung entlockt.
Laut dieser Aussage wird der BMW i3 preislich unterhalb der 5er-Reihe positioniert sein und vermutlich kann man aus dieser Aussage auch ableiten, dass sich der i3 leicht oberhalb der 3er-Reihe bewegen wird. Mit Blick auf die hochmoderne Technik und die Carbon-Fahrgastzelle des rein elektrisch betriebenen Viersitzers dürfte dieser Preis niedriger liegen, als viele Beobachter befürchtet haben.
Bereits im Jahr 2009 hat sich die BMW Group auf den Zulieferer für jene Batterien festgelegt, die ab 2013 für die Speicherung der elektrischen Energie in BMW i3 und BMW i8 zuständig sind. Die Wahl fiel dabei auf das 2008 gegründete Joint-Venture SB LiMotive, an dem mit Samsung SDI und Bosch zwei absolute Experten in Sachen Elektronik beteiligt sind.
Der MDR meldet nun, dass SB LiMotive momentan mit der Planung eines Produktionsstandorts für Batterien im Raum Leipzig befasst sei – eine Überlegung, die mit Blick auf das BMW Werk Leipzig jede Menge Sinn macht, denn genau hier sollen die neuen Modelle BMW i3 und BMW i8 ab 2013 respektive 2014 vom Band laufen. Die Produktion der Batteriezellen in Leipzig würde auch zu einer Ankündigung auf der Homepage von SB LiMotive passen, nach der die Produktion stets in der Nähe der Kundenstandorte erfolgen soll.
Als BMW vor einigen Monaten ankündigte, dass die für 2013 respektive 2014 geplanten ersten Modelle der neuen Submarke BMW i über eine Fahrgastzelle aus Carbon verfügen werden, zweifelten viele Beobachter an der Wirtschaftlichkeit eines solchen Konzepts. Die enormen Kosten der CFK-Bauteile würden es kaum erlauben, die Modelle mit Gewinn zu verkaufen, weil anderenfalls der Preis zu hoch für den Massenmarkt wäre.
Auch der Vorstandsvorsitzende Norbert Reithofer äußerte sich im vergangenen Oktober in dieser Richtung und kündigte an, dass die erste Generation der Elektrofahrzeuge möglicherweise nicht profitabel sein würde. Bei der Vorstellung der beiden Concept Cars für die IAA 2011 waren plötzlich andere Töne zu hören: Hier hieß es nun, dass auch die Modelle von BMW i die Rendite-Vorgaben anderer Baureihen zu erfüllen hätten und demnach profitabel sein müssten.
Wenn im Jahr 2013 die ersten Kunden ihren rein elektrisch angetriebenen BMW i3 in Empfang nehmen werden, profitieren sie direkt und indirekt von zahlreichen anderen Modellen, die für die BMW Group Erfahrungen im Umgang mit alternativen Antrieben gesammelt haben. Die direkteste Verbindung lässt sich hierbei zu den jüngeren Elektro-Modellen MINI E und BMW ActiveE herstellen, denn mit Testflotten von insgesamt über 1.500 Fahrzeugen in Kundenhand konnten bereits jede Menge Erfahrungen über das tatsächliche Nutzungsverhalten im Alltag gesammelt werden, aber auch lange vor diesen Fahrzeugen hat man sich in München schon intensive Gedanken über Elektromobilität gemacht.
Die ersten Schritte machte BMW in dieser Hinsicht bereits im Jahr 1969, als man den BMW 1602 Elektro für die Olympischen Spiele in München 1972 entwickelte, der bei langsamer Fahrt eine maximale Reichweite von 60 Kilometern erreichte.
Mit Hilfe einiger Exponate hat BMW am vergangenen Freitag auch einen Blick unters Kleid von BMW i3 und BMW i8 erlaubt und natürlich haben wir diese Gelegenheit für einige Fotos genutzt. Zu sehen ist unter anderem der Antriebsstrang des BMW i3, der sich durch die große Batterie im Fahrzeugboden und den kleinen Elektromotor samt Leistungselektronik im Heck auszeichnet. Die Batterie ist so niedrig wie möglich und genau zwischen den Achsen angeordnet, was bei einem Conversion Vehicle unmöglich gewesen wäre und einen der Vorteile des Purpose Built Design darstellt.
Weitere Bilder zeigen das komplette Drive-Modul des i3, das zu großen Teilen aus Aluminium besteht und rein theoretisch auch ohne das aufgesetzte Life-Modul fahrbereit wäre. Das Life-Modul wird von der Fahrgastzelle aus Carbon geprägt, die trotz ihres niedrigen Gewichts und der fehlenden B-Säule enorm viel Sicherheit bietet.
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