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Follow this categoryAm Heck des BMW i8 Spyder Concept auf der Peking Auto Show 2012 prangt erstmals das Logo “eDrive”, das laut einer Meldung aus München künftig bei allen BMW-Modellen mit Plug-In-Hybrid- oder Elektro-Antriebsstrang Verwendung finden wird – kurz gesagt also bei allen Fahrzeugen, die an der Steckdose (oder per Induktion) geladen werden können oder müssen.
Vordergründig wird das Logo also an den Autos der Submarke BMW i zu finden sein, den Anfang werden 2013 das Elektroauto BMW i3 und der 2014 startende Plug-In-Hybrid BMW i8 machen. Mit eDrive will BMW ein ähnlich etabliertes und von vielen Menschen sofort verstandenes Logo schaffen, wie es beispielsweise im Fall des Allradantriebs xDrive oder in verstärkter Form bei der Audi-Marke quattro gelungen ist.
Seine Tauglichkeit als Stadtauto hat der MINI E bereits in vielen Tests auf der ganzen Welt unter Beweis gestellt und dabei auch bewiesen, dass die Reichweite von rund 160 Kilometern bei den allermeisten Menschen für eine Nutzung an mehreren Tagen in Folge genügt.
Nun möchte die BMW Group in einem gemeinsam mit der TU München durchgeführten weiteren Versuch herausfinden, ob sich die limitierte Reichweite zwischen den zeitintensiven Ladevorgängen signifikant auf das Fahrverhalten auswirkt. Konkret: Fahren die Fahrer von Elektroautos zurückhaltender, weil sie den nächsten Ladevorgang hinauszögern möchten?
Einer der Schlüssel auf dem Weg zur Verbreitung der Elektromobilität ist ohne Frage die Verbesserung der Batterietechnik, denn im Moment sind die Energiespeicher für die Elektromotoren noch immer verhältnismäßig groß, teuer und vor allem auch schwer. Bessere Batterien können daher für viele Kunden ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung sein, denn hiervon profitieren Preis, Ladezeiten, Reichweite und unter Umständen auch die Verträglichkeit von Temperaturschwankungen.
BMW hat nun dem Memorandum of Understanding vom Dezember 2011 Taten folgen lassen und einen Vertrag mit der Toyota Motor Corporation unterzeichnet, in dem ein gemeinsames Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Batterietechnik beschlossen wurde.
Die BMW Group hat gestern 30 Exemplare des BMW ActiveE mit Elektroantrieb an Flottenkunden und private Nutzer übergeben, um in der Hauptstadt weitere Erfahrungen mit dem Einsatz von Elektroautos im Alltag zu sammeln. Für den Betrieb der öffentlichten Infrastruktur ist Vattenfall verantwortlich, die Technik für private Ladestationen stammt von Siemens.
In den nächsten Monaten sollen vom BMW ActiveE, der genau wie die späteren Großserien-Elektroautos BMW i3 und BMW i8 im Werk Leipzig gebaut wird, weltweit über 1.000 Einheiten auf die Straße geschickt werden. Ähnlich wie mit dem MINI E erhofft man sich dadurch weitere Hinweis zum realen Nutzungsverhalten der Zielgruppe und natürlich die Möglichkeit, Kinderkrankheiten zu entdecken und zu beheben.
In einem kurzen Interview mit dem Handelsblatt, das offenbar noch vor Verkündung der Kooperation mit Toyota geführt wurde, hat sich BMW-Vorstand Ian Robertson dazu geäußert, wie die BMW Group den Veränderungen auf dem Automobilmarkt der näheren Zukunft begegnen möchte.
Im Fokus stehen dabei vor allem Hybrid-Fahrzeuge, bei denen ein Elektromotor den Verbrennungsmotor unterstützt und immer dann eingreift, wenn der Otto- oder Dieselmotor mit schlechtem Wirkungsgrad arbeiten müsste. Robertson vermutet, dass der Anteil von Hybrid-Fahrzeugen unter den Neuwagen in zehn Jahren in der Größenordnung von 50 Prozent liegen wird, für reine Elektroautos erwartet er um 2020 nur einen Marktanteil von drei bis fünf Prozent.
In der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche findet sich ein sehr ausführlicher Beitrag rund um die “Milliardenwette” BMW i. Unter dem Titel “Alles auf eine Faser” wird beschrieben, wie hoch die von der BMW Group eingegangenen Risiken sind und welches Potenzial sich im Fall eines Erfolgs bieten würde.
Die Autoren sind sich sicher, dass BMW in Sachen Carbon schon heute einen Vorsprung von zwei bis fünf Jahren auf die Konkurrenz hat, wenn die industrielle Massenfertigung von Carbon gelingt – woran in München offenbar niemand zweifelt, anderenfalls hätte man kaum die enormen Investitionen an den teilweise völlig neuen Standorten Moses Lake, Wackersdorf und Leipzig getätigt.
‘Rund um die Zahlen 3 und 8 ist noch genügend Platz für weitere Modelle’ – solche und ähnliche Aussagen waren bereits zur Vorstellung der neuen Submarke BMW i im Februar 2011 zu hören, als auch das Megacity Vehicle BMW i3 und der Hybrid-Sportler BMW i8 vorgestellt wurden. Klar ist, dass unter dem Dach der auf Nachhaltigkeit und Effizienz getrimmten Submarke auch gewöhnliche Limousinen auf den Markt kommen sollen, die dank konsequentem Leichtbau und innovativer Antriebstechnik deutlich sparsamer als die Modelle aus dem normalen BMW-Programm ausfallen werden.
Einen ersten Hinweis auf die offenbar schon jetzt im Hintergrund stattfindende Arbeit in dieser Richtung liefern nun neue Spyshots bei CarScoop, die auf den ersten Blick einen gewöhnlichen BMW 7er ActiveHybrid zu zeigen scheinen.
Schon im Anschluss an das Vorschau-Event auf die beiden Concept Cars für die IAA 2011 konnten unsere Leser ein ausführliches Video zum Aufbau von BMW i3 und BMW i8 sehen, das wir bei der Veranstaltung aufgenommen haben und in dem die Unterschiede zwischen dem klassischen Aufbau eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor, dem Aufbau eines für Elektroantrieb umgerüsteten Conversion Vehicle und dem Aufbau der ursprünglich für Elektroantrieb entwickelten Modelle (Purpose Built Design) von BMW i deutlich werden.
Nun hat BMW zwei weitere kurze Videos vorgestellt, die im Zusammenhang mit dem Auftritt der beiden Studien auf der Tokyo Motor Show 2011 veröffentlicht wurden und die die Technik des BMW i3 thematisieren.
Die Reichweite von Elektroautos ist zumindest zum Zeitpunkt ihrer Markteinführung deutlich stärker limitiert als dies bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor der Fall ist. Schuld daran sind vor allem die schweren und großen Batterien, von denen nur eine begrenzte Menge im Auto untergebracht werden kann. Auf Langstreckenfahrten wird die eingeschränkte Reichweite zum praktisch unlösbaren Problem, weil die Ladezeiten zu lang sind, um bei einem Zwischenstopp auf der Autobahn wieder geladen werden zu können.
BMW ist genau wie viele andere Firmen damit befasst, die Ladezeiten signifikant zu reduzieren und den Einsatz von Elektrofahrzeugen auf Langstrecken somit zumindest möglich zu machen. Ein neues Ladesystem soll den Kunden das Laden der Batterien erleichtern und verschiedene Stecker für Wechsel- oder Gleichstrom überflüssig machen. Während zu Hause mit gewöhnlichem Wechselstrom geladen werden kann, können öffentlich zugängliche “Tanksäulen” mit Gleichstrom im Fall der Fälle für eine schnelle Aufladung genutzt werden.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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