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Follow this categoryDie Situation von BMW Motorsport vor dem Finale der DTM 2012 ist kurios: Hätte man vor der Saison gesagt, dass die Neulinge im letzten Rennen um den Titel kämpfen würden, hätten die meisten Beobachter das als Träumerei abgetan und selbst einen zweiten Platz in der Fahrerwertung als großen Erfolg gesehen – aber wenn man nun im Saisonfinale knapp geschlagen wird, dürfte große Enttäuschung an die Stelle der eigentlich angebrachten Freude über eine insgesamt sehr erfolgreiche Saison treten.
Entsprechend diplomatisch gibt sich auch BMW Motorsport-Direktor Jens Marquardt im Interview, denn obwohl sich Bruno Spengler in den ersten neun Rennen eine hervorragende Ausgangsposition für das Rennen am Hockenheimring erarbeitet hat und lediglich drei Punkte hinter dem Führenden Gary Paffett liegt, können schon Kleinigkeiten für eine Entscheidung zu Gunsten des Mercedes-Piloten sorgen.
Die DTM 2012 bleibt spannend bis zum letzten Rennen: In Valencia konnte keiner der um den Titel kämpfenden Fahrer ganz nach vorn fahren, aber BMW-Pilot Bruno Spengler sicherte sich auf dem sechsten Rang acht Punkte und konnte den Rückstand auf Gary Paffett vor dem Saison-Finale in Hockenheim auf drei Punkte verkürzen. Mit anderen Worten: Spengler kann sich in rund drei Wochen die DTM-Krone aus eigener Kraft aufsetzen! Obwohl Gary Paffett mit seinem kleinen Vorsprung nach wie vor die bessere Ausgangsposition besitzt, spricht die Tendenz der letzten Rennen klar für den Kanadier im BMW M3 DTM.
Auch abseits der Titelfrage gab es für BMW Grund zum Feiern, denn der sympathische Brasilianer Augusto Farfus – dem wir in der letzten Woche noch beim Chauffieren seiner Frau über die Nordschleife zusehen konnten – ließ in Valencia auf seine Pole Position auch gleich seinen ersten Sieg in der DTM folgen. Mit Jamie Green auf dem zehnten Rang schaffte es nur ein einziger Mercedes-Pilot in die Top 10, die auf den vorderen Rängen von Audi dominiert wurde. Neben Farfus und Spengler schafften es aber auch Andy Priaulx und Dirk Werner auf den Plätzen acht und neun unter die besten zehn. Joey Hand und Martin Tomczyk sahen die Zielflagge nicht.
Die DTM-Saison 2012 neigt sich ihrem Ende entgegen und obwohl BMW mit deutlich weniger aktueller DTM-Erfahrung als die Gegner von Audi und Mercedes an den Start gehen musste, hat Bruno Spengler vom Team Schnitzer noch alle Chancen auf den Fahrertitel. Beim Rennen in Oschersleben konnte der Kanadier seinen Rückstand auf den Mercedes-Piloten Gary Paffett von 18 auf 11 Punkte verkürzen und hat sich so vor den letzten beiden Rennen der Saison alle Türen offengehalten.
Bevor es am 21. Oktober in Hockenheim zum Finale kommt, besteht am 30. September im spanischen Valencia die Chance, die Ausgangslage weiter zu verbessern – oder alle Hoffnungen auf den Titel vorzeitig begraben zu müssen.
Nach acht von zehn Rennen der Saison 2012 besitzt Bruno Spengler etwas überraschend noch echte Chancen auf den Titel in der DTM. Während es in der Fahrerwertung also deutlich besser als vor der Saison erwartet läuft, leidet BMW Motorsport in der Herstellerwertung unter einem selbst verschuldeten Nachteil: Audi und Mercedes starten bei jedem Rennen mit acht Fahrzeugen, BMW hingegen bringt nur sechs M3 DTM an den Start.
Unter den üblichen Zwischenfällen im Rennen leiden die Münchner daher stärker als ihre Gegner, bei denen in der Regel mehr Fahrzeuge die Zielflagge sehen und daher auch Punkte sammeln können. Für die neue Saison 2013 hat BMW nun Nägel mit Köpfen gemacht und bringt neben dem BMW Team Schnitzer, dem BMW Team RBM und dem BMW Team RMG das neu formierte BMW Team MTEK an den Start.
Aus 18 mach 11: Bruno Spengler hat seinen Rückstand auf Gary Paffett (Mercedes) durch einen Sieg im 8. Lauf der DTM-Saison 2012 in Oschersleben weiter verkürzt. Nachdem der Kanadier schon im Qualifying nicht zu schlagen war, führte nun auch im Rennen kein Weg an seinem mattschwarzen BMW M3 DTM vorbei.
Das gute Ergebnis für BMW komplettierten Dirk Werner und Augusto Farfus auf den Rängen vier und fünf. Trotz des vorzeitigen Renn-Endes für Martin Tomczyk und Andy Priaulx konnte BMW Motorsport so mehr Punkte sammeln als in jedem anderen Rennen seit der Rückkehr zu Beginn der Saison.
Das 7. Rennen der DTM Saison 2012 im niederländischen Zandvoort bot reichlich Spannung und Unterhaltung! Bereits beim Start begann es, als Scheider seinen Audi abwürgt und nach hinten durchgereicht wurde. Vietoris dreht Markenkollege Wickens um und Molina crasht seinen Audi. Das zwang die Rennleitung zur ersten Safetycar-Phase. Relativ unbeachtet durch das Chaos fuhr Spengler von 18 auf 11 vor. Tomcyk fährt auf Platz 8.
Nach Aufhebung der Safetycar Phase wird Paffet von Green attackiert und überholt. In der 6. Runde verabschiedet sich erneut eine Haube bei Timo Scheider, die zwischenzeitlich bereits gewechselt werden mußte. Durch die vielen Carbonteile der sich auflösenden Haube bei Start/Ziel mußte das Safety Car erneut auf die Strecke und führte das Feld durch die Boxengasse.
Als BMW im Jahr 2011 die Rückkehr in die DTM verkündete, dürften nur sehr wenige Beobachter mit einem derart reibungslosen Comeback-Verlauf gerechnet haben, wie er in den letzten Monaten zu beobachten war. Schon im ersten Qualifying konnte Dirk Werner das Potenzial des BMW M3 DTM unter Beweis stellen, im zweiten Rennen gelang Bruno Spengler dann sogar der erste Sieg – was mit Blick auf den Erfahrungsvorsprung von Audi und Mercedes definitiv nicht zu erwarten war.
Auch wenn man sich in den folgenden Rennen etwas schwer beim Einsammeln jener Punkte tat, die der Performance des Fahrzeugs entsprochen hätten, konnten insbesondere die DTM-erfahrenen Neuzugänge Bruno Spengler und Martin Tomczyk immer wieder Duftmarken setzen. Nach mittlerweile sechs Rennen und zwei Siegen befindet sich Spengler nun in einer Position, die vielleicht sogar noch einen Angriff auf den Titel erlaubt. Im Doppel-Interview von BMW Motorsport zieht der aktuell Gesamt-Zweite gemeinsam mit seinem Teamchef Charly Lamm ein Zwischenfazit:
Ein besseres Drehbuch hätte man in München kaum schreiben können: Während man am Nürburgring den 40. Geburtstag der BMW M GmbH feiert, ist Bruno Spengler im BMW M3 DTM nicht zu schlagen und sichert den Münchnern nach der Pole Position auch den Sieg zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte 2012. Für den BMW M3 DTM ist es bereits der zweite Sieg in seiner Debütsaison!
Auf dem dritten Rang komplettierte Martin Tomczyk ein rundum gelungenes Wochenende für BMW Motorsport, das mit der schnellsten Rennrunde durch Bruno Spengler das Tüpfelchen auf dem i erhielt. In der Fahrerwertung rückte Spengler auf den zweiten Rang vor, hat aber noch immer 20 Punkte Rückstand auf Mercedes-Pilot Gary Paffett.
Nach dem Show-Event im Olympiastadion München, bei dem es für Fahrer und Teams nicht um Punkte ging, startet BMW am Nürburgring in die zweite Hälfte der DTM-Saison 2012. In den ersten fünf Rennen der Saison konnten die drei Teams mit ihren sechs Fahrern durchaus Akzente setzen und einige Punkte sammeln, wobei die DTM-erfahrenen Neuzugänge Bruno Spengler und Martin Tomczyk eindeutig erfolgreicher waren als die zuvor nicht in der DTM aktiven Piloten von BMW Motorsport.
In der Fahrerwertung liegen Spengler und Tomczyk auf den Rängen drei und vier, die ersten beiden Plätze werden aber mit relativ großem Abstand von den Mercedes-Piloten Gary Paffett und Jamie Green gehalten. In der Herstellerwertung liegt BMW mit 145 Punkten knapp hinter Audi (149) und deutlich hinter Mercedes (211).
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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