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Follow this categoryInteressante Neuigkeiten aus den USA: Offenbar sind die Verkaufszahlen dort so “mittelmäßig”, dass man sich zur Bereitstellung massiver Kaufanreize gezwungen sieht. Trotz der Ankündigung, dass Gewinn vor Absatz gehe, gibt es dort nämlich nun folgendes Angebot:
Wer in den USA ein Fahrzeug über BMW Financial Services finanziert, bekommt die ersten beiden Raten mit einem Gesamtwert von bis zu $ 1.500 von BMW bezahlt. Auch wenn das Angebot nicht für alle Modelle gilt bleibt festzuhalten, dass BMW in den USA offenbar hohe Rabatte gewähren muss, um weiterhin attraktiv zu sein und genügend Fahrzeuge verkaufen zu können.
Oder handelt es sich hier nur um ein scheinbares Entgegenkommen, dass durch niedrigere Rabatte beim Fahrzeugpreis wieder ausgeglichen wird? Auch das ist möglich, lässt sich aber von hier aus nur schlecht beurteilen.
Schlechte Nachrichten aus England – BMW muss offenbar 850 Stellen bei MINI streichen. Diese Meldung kommt angesichts der zuletzt guten Zahlen von MINI durchaus überraschend.
Auch wenn der Januar die Marke MINI erstmals seit langer Zeit mit größeren Verlusten als die Kernmarke BMW auswieß, bleibt festzuhalten, dass in den Monaten davor MINI stets die Marke war, die die Gesamtverluste der BMW Group in Grenzen hielt. Dennoch verzeichnete MINI auch in diesen Monaten häufig ein Minus, nur eben kein so großes wie die Kernmarke.
Gestern noch eine Vermutung, heute Gewissheit: BMW verdoppelt – zumindest bei teilnehmenden Händlern – die Abwrackprämie der Bundesregierung auf insgesamt 5.000€, wenn man bis zum 30. April 2009 den Vertrag für einen Neu- oder Vorführwagen der 1er- oder 3er-Reihe unterschreibt.
Die von der Bundesregierung ebenfalls geförderten Jahreswagen werden bei BMW nicht explizit genannt und sind somit vermutlich auch nicht in die Aktion eingeschlossen. Außerdem ist wörtlich von “Kauf” die Rede, sodass die Frage gestellt werden muss, ob Leasing-Fahrzeuge ebenfalls eingeschlossen sind oder wirklich nur “Kauf” gemeint ist.
Besser als erwartet ist das Ergebnis der BMW Group im Gesamtjahr 2008 ausgefallen. Trotz eines Umsatzrückgangs von rund fünf Prozent, der im Wesentlichen dem Absatzrückgang entspricht, hat das Unternehmen ein “deutlich positives Konzernergebnis” erreicht.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern schreibt BMW also weiterhin schwarze Zahlen, was zumindest an der Börse als sehr positiv aufgenommen und mit einem positiven Effekt auf den Aktienkurs honoriert wurde.
Zumindest vom russischen Automobilmarkt gibt es noch positive Nachrichten zu vermelden. Im Jahr 2008 erzielte die BMW Group dort mit 19.236 Einheiten einen Absatzrekord. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dieser Wert einer Steigerung um 31%.
Neben China und Indien ist Russland einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für BMW, seit 1999 wurde der Absatz verachtzehnfacht! Für das Jahr 2009 wird trotz der aktuellen Lage der erstmalige Verkauf von mehr als 20.000 Einheiten angestrebt.
Der Gesamtmarkt in den USA befindet sich auch einem 27-Jahres-Tief. Ähnlich wie auf den europäischen Märkten ist von der generellen Schwäche natürlich auch BMW betroffen.
Auf dem wichtigsten Einzelmarkt der BMW Group musste BMW ein Minus 15,5% verkraften. Verglichen mit den anderen deutschen Premiummarken steht man damit aber noch relativ gut da.
Das neue Jahr hat für BMW wenig vielversprechend begonnen. In praktisch allen europäischen Märkten mussten drastische Absatzrückgänge in Kauf genommen werden, während die Premium-Konkurrenz in der Regel weniger litt oder sogar zulegen konnte.
Wie Handelsblatt.at berichtet, brach zum Beispiel der italienische Markt um fast ein Drittel ein. Während BMW mit -25,6% zwar weniger als der Gesamtmarkt schrumpfte, konnte Audi sogar um 10% zulegen und sich mit deutlichem Abstand an die Spitze der drei deutschen Premiummarken setzen.
Trotz der Finanzkrise laufen einige Produkte weiterhin sehr gut. Dazu gehören vor allem teure Edelmarken wie Rolls Royce, aber auch die BMW M GmbH ist von der Krise bisher eher weniger betroffen.
Gegenüber dem Jahr 2007 gelang der M GmbH eine Steigerung des Fahrzeugabsatzes um beinahe unglaubliche 50% auf 24.186 Einheiten. Auch in der zweiten Jahreshälfte war kein signifikanter Rückgang der Verkaufszahlen feststellbar.
Die BMW Group ist der erfolgreichste Anbieter von Premium-Fahrzeugen in der Schweiz. Zu den 16.289 Einheiten der Kernmarke BMW gesellen sich weitere 3.923 Einheiten der Marke MINI. Damit konnten beide Marken ihre Verkaufs- zahlen aus dem Jahr 2007 überbieten. Während sich MINI um stattliche 12,4% steigern konnte, gelang BMW “nur” eine leichte Steigerung um 273 Einheiten, die in Anbetracht des Marktumfelds aber dennoch beachtlich ist.
Beachtlich ist auch der Anteil an Allradfahrzeugen. Modelle mit xDrive machen immerhin 40,2% der verkauften BMW-Modelle aus. Dieser Wert liegt noch deutlich über den 24,3% für den schweizer Gesamtmarkt. Großen Anteil daran haben natürlich die Modelle X3, X5 und X6, die ihre Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahr um 8,2% steigern konnten.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
- der_ardt:
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