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Posts Tagged BMW 760Li F02
Follow this categoryZwölf Zylinder stehen bei Auto-Fans und -Liebhabern auf der ganzen Welt für höchste Motorenbau-Kunst und auch für eine sehr exklusive Umgebung, denn V12-Triebwerke kommen nur in ausgewählten Modellen mit besonders hohem Anspruch zum Einsatz. Bei BMW blickt man bereits auf mehr als 25 Jahre V12 in der 7er-Reihe zurück und lässt auf die US-amerikanische 25 Years Anniversary Edition nun auch in Japan ein Sondermodell namens “BMW 7er V12 Biturbo” folgen, mit dem das Spitzen-Triebwerk gebührend gefeiert wird.
So weisen V12 Biturbo-Schriftzüge am Heck und auf den Einstiegsleisten auf die exklusive Motorisierung hin, außerdem sind alle vier Kopfstützen mit einem unübersehbaren V12-Logo bestickt.

V12 – Ein Kürzel, das für mehr als nur eine Bauweise von Motoren steht: Für viele Menschen aus aller Welt stellen große Limousinen mit zwölf Zylindern unter ihren langen Motorhauben nicht weniger als die Krönung des Automobilbaus dar. Majestätisch und dem Rest der automobilen Welt souverän überlegen geht von den Aushängeschildern der Oberklasse-Baureihen ein ganz besonderer Reiz aus.
Das gilt heute noch immer, aber inzwischen hat man sich an das Angebot von V12-Limousinen längst wieder gewöhnt. Noch viel stärker als heute war demzufolge die Anziehungskraft des BMW 750iL E32, denn mit diesem Topmodell krönte BMW im Juni 1987 nicht nur die zweite Generation der 7er-Reihe – die Münchner beendeten auch eine rund fünfzigjährige Durststrecke, in der es keine deutsche Limousine mit V12-Triebwerk gab und legten damit den Grundstein dafür, dass man heute zwischen mehreren deutschen Oberklasse-Modellen mit Zwölfzylinder wählen kann.
Im Jahr 1987 kam mit dem BMW 750iL E32 das erste deutsche Nachkriegs-Auto mit V12-Motor auf den Markt, was nicht nur in Stuttgart für ungläubiges Staunen sorgte. Die gleichermaßen etablierte wie erfolgsverwöhnte Mercedes S-Klasse hatte plötzlich Nachholbedarf und konnte zumindest bei der Anzahl der Brennkammern nicht mit dem Rivalen aus München mithalten, was hektisches Treiben in Stuttgart auslöste und die dortigen Ingenieure zum Handeln zwang.
In den USA ist dieses Jubiläum nun Anlass für ein streng auf 15 Exemplare limitiertes Sondermodell, das auf den Namen “BMW 760Li V-12 25 Years Anniversary Edition” hört und auf der Langversion des aktuellen BMW 7er Facelift basiert.
Sucht man nach dem Modell der BMW AG mit dem zur Zeit höchsten Grundpreis und lässt dabei die für gewöhnliche Kunden nicht bestellbaren Sonder- und Sicherheitsfahrzeuge mit Panzerung oder für den Rettungseinsatz außer acht, landet man zwangsläufig beim BMW 760Li 2012. Mit einem Grundpreis von 147.900 Euro stellt die 7er Langversion mit V12-Biturbo nicht nur alle anderen AG-Modelle in den Schatten, auch ein BMW M6 Cabrio und sogar die Langversion eines BMW Alpina B7 Biturbo Allrad halten einen gewissen Respektabstand zum V12 ein.
Aber der 760Li zahlt auch zurück: Mit beeindruckender Laufruhe, enormen Kraftreserven in wirklich jeder Lebenslage – bereits ab 1.500 Umdrehungen pro Minute gleitet der V12-7er auf einem Drehmoment-Plateau von 750 Newtonmetern – und natürlich Exklusivität: In keinem anderen aktuellen BMW-Modell arbeitet ein Motor mit zwölf Brennkammern, stattdessen finden sich ohne Mühe Gemeinsamkeiten zum Rolls-Royce Ghost, der praktisch denselben Motor unter der Haube trägt.
Nach unseren Live-Bildern aus der BMW Welt geht es weiter mit Fotos zum BMW 7er Facelift 2012: Im Rahmen der MotoGP am Sachsenring fand auch die BMW M Summer Lounge rund um die aktuellen Safety Cars von BMW (BMW M6 & Co.) statt, wobei es einen weniger sportlichen, aber dennoch leistungsstarken und zudem äußerst edlen Ehrengast gab.
Bereits einige Tage vor dem offiziellen Marktstart wurde ein BMW 760Li F02 LCI mit einigen Umfängen von BMW Individual präsentiert, um das neue Flaggschiff von BMW gebührend zu empfangen. Der Grundpreis für das V12-Topmodell in der Langversion ist mit 147.900 Euro übrigens der höchste aller aktuellen BMW-Modelle, was einige Exklusivität verspricht.
Das Münchner Luxushotel „The Charles“ bietet ab sofort noch einen weiteren Grund, genau dort und nicht in einem anderen Hotel abzusteigen: Gleich zwei BMW 760Li Individual Limousinen mit 544 PS starkem V12 Biturbo stehen künftig zur Verfügung, um die Gäste standesgemäß durch die Stadt zu chauffieren.
Der Innenraum der in Rubinschwarz lackierten Fahrzeuge verdient dabei eine intensivere Betrachtung, denn es handelt sich um eine sehr stimmungsvolle Komposition. Die Gäste können es sich auf Komfortsitzen bequem machen, umgeben von der platinfarbenen Volllederausstattung Merino Feinnarbe mit erweiterten Umfängen sowie dem farblich passenden Individual Dachhimmel aus Alcantara. Die Keder von Sitzflächen und Kopfstützen sind passend zum Logo des Hotels, das sich sowohl an den Kopfstützen als auch auf den eigens angefertigten Kissen findet, in Mugellorot ausgeführt. Schon beim Öffnen der Türen wurden die Gäste von den beleuchteten Türleisten mit dem Schriftzug „The Charles Hotel Munich“ begrüßt.
Im vergangenen November haben wir erstmals über das Breitbau-Kit von Shaston und Lumma Design berichtet, das damals exklusiv für das absolute Topmodell BMW 760Li F02 angekündigt wurde. Mittlerweile hat man die Zielgruppe bei Shaston und Lumma etwas erweitert und bietet die Teile auch für alle anderen Varianten der BMW 7er Langversion F02 an, namentlich also 730Ld, 740 Li, 750Li und 750Li xDrive.
Genau wie bei zahlreichen anderen Tunern erhält man bei Shaston und Lumma eine neue Frontschürze, einen Heckdiffusor und diverse andere Accessoires, am auffälligstens sind aber ohne Zweifel die Radlaufverbreiterungen. Letztere schaffen Platz für die 305 Millimeter breiten Reifen an der Vorderachse, hinten sollen sogar 345er Reifen die Kraft übertragen. Es versteht sich von selbst, dass auch passende Seitenschweller angeboten werden, die eine optische Verbindung zwischen den beiden deutlich ausgestellten Radhäusern herstellen.
Mit dem BMW 760Li F02 und dem Rolls-Royce Ghost bietet die BMW Group gleich zwei Modelle mit zwölf Zylindern an, die höchsten Ansprüchen genügen und vollendeten Luxus symbolisieren sollen. Technisch sind die beiden Fahrzeuge relativ eng miteinander verwandt, aber optisch ist diese Verwandtschaft praktisch nirgends zu sehen. Während sich der BMW 760i nur dezent von den anderen Modellen der 7er-Reihe unterscheidet, vermittelt der Rolls-Royce einen deutlich exklusiveren und erhabeneren Eindruck.
Beide Modelle überzeugen im Innenraum mit feinsten Materialien und bester Verarbeitungsqualität, der Charakter entspricht aber jeweils den typischen Eigenschaften der Muttermarken. Während der BMW auch als 760Li sportlich, dynamisch und technisch wirkt, verkörpert der Rolls-Royce Ghost puren Luxus, absolute Überlegenheit und eine spürbare Distanz zu gewöhnlichen Automobilen.
Ein BMW 760Li ist bereits ab Werk eine imposante Erscheinung, vor allem wenn man sich darüber im Klaren ist, was für ein Kraftwerk unter der Motorhaube schlummert. Wer die motorische Potenz auch optisch unterstreichen möchte und keinen gesteigerten Wert auf Understatement legt, kann sich nun bei Lumma Design weiterhelfen lassen. Dort hat man in Zusammenarbeit mit der Shaston AG ein Breitbau-Kit entworfen, das dem BMW 7er noch mehr Präsenz verschaffen soll.
Durch einige Carbon-Applikationen und eine aggressiv gestaltete Frontschürze soll außerdem die Sportlichkeit unterstrichen werden. Wie in der Tuner-Gilde üblich dürfen auch bei Shaston & Lumma die mit Hilfe von LEDs realisierten Tagfahrleuchten in der Frontschürze nicht fehlen, auch wenn es hier stets gemischte Kritiken gibt. Für die zusätzliche Breite sorgen Radlaufverbreiterungen an Front und Heck, die Platz für Reifen mit 345 Millimeter Breite schaffen.
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