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Follow this categoryBesser als erwartet verlief das erste Qualifying für den BMW M3 GT2 auf chinesischem Grund. Wie wir berichtet hatten, kannten weder das Auto noch das Team oder die Fahrer irgendeine Strecke im Reich der Mitte und natürlich war auch der Zhuhai International Circuit absolutes Neuland. Die Testfahrten konnten aber offenbar gut genutzt werden und Jörg Müller gelang es, sein Fahrzeug auf den dritten Startplatz zu stellen. Morgen geht er ab 5 Uhr europäischer Zeit zusamment mit Dirk Werner an den Start. Für den BMW M3 GT2 stellt der dritte Startplatz das bisher beste Qualifying-Ergebnis dar.
Auf die Pole Position schaffte es Gianmaria Bruni im Ferrari und hatte dabei wie alle anderen mit einer feuchten Strecke zu kämpfen, die langsam abtrocknete. Es kam also darauf an, zum richtigen Zeitpunkt auf die Strecke zu gehen und die für diesen Moment passende Bereifung am Auto zu haben. Jörg Müller gelang das Kunststück mit geschnittenen Slicks rund zehn Sekunde vor dem Ende der Session über die Ziellinie zu fahren.
Der BMW M3 GT2 war schon in einigen Ländern unterwegs, darunter die USA, Deutschland, Frankreich, Belgien und Japan. Nun kommt mit China ein weiterer wichtiger Automobilmarkt hinzu, denn beim Saisonfinale des Intercontinental Le Mans Cup 2010 geht es auf den Zhuhai Internationcal Circuit im Süden Chinas – im Übrigen nicht weit entfernt von der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau, wo demnächst das Finale der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC über die Bühne gehen wird.
Beim 1000-Kilometer-Rennen im Rahmen des ILMC werden Jörg Müller und Dirk Werner für BMW an den Start gehen, geleitet wird der Einsatz vom Schnitzer-Team. Dabei betreten alle Beteiligten im wahrsten Sinne des Wortes Neuland, denn nicht nur das Auto kennt Land & Leute nicht, auch die Fahrer und das Team Schnitzer sind bisher in China keine Rennen gefahren. Um so wichtiger dürfte die Test-Session am Donnerstag werden, denn hier müssen einige Erfahrungen gesammelt werden.
Auf völlig nasser Strecke in Okayama konnte BMW-Pilot Andy Priaulx seine hervorragende Ausgangsposition nicht nutzen, stattdessen dürfte Chevrolet-Pilot Yvan Muller der Titel nun kaum noch zu nehmen sein. Während Priaulx im ersten Lauf den zweiten Platz hinter Robert Huff belegte, konnte er sich kaum von Muller absetzen, der auf dem dritten Platz landete. Augusto Farfus holte auf dem vierten Platz einige Zähler und auch Privatfahrer Colin Turkington auf dem sechsten Rang komplettierten ein eigentlich gutes BMW-Ergebnis, über das man sich aber nur bedingt freuen konnte.
Blieb die Hoffnung auf einen starken zweiten Lauf, aber hier kam alles noch schlimmer: Zunächst verhinderte ein Start hinter dem Safety Car, dass die BMW ihren Vorteil beim stehenden Start ausspielen konnten. Schon in der Anfangsphase verlor Andy Priaulx dann beim Anbremsen einer Kurve die Kontrolle über seinen BMW 320si WTCC – wohl eine Folge eines Ausfalls der Servolenkung, was das Abfangen des Drehers praktisch unmöglich machte – und landete im Kiesbett. Auch der dritte Titelkandidat, Gabriele Tarquini im Seat Leon TDI, landete ein paar Runden später in Führung liegend im Reifenstapel. Auch wenn Augusto Farfus den zweiten Lauf vor Colin Turkington gewinnen konnte, sind die WM-Chancen für Priaulx nun beinahe auf Null gesunken.
Ideale Vorraussetzungen für die beiden Läufe der Tourenwagen-WM im japanischen WTCC haben Andy Priaulx und Augusto Farfus heute im Qualifying herausgearbeitet. Die erste Startreihe wird morgen komplett von BMW dargestellt, was beim fliegenden Start hoffentlich den entscheidenden Vorteil darstellt. Somit kann Andy Priaulx bestimmen, bei welcher Geschwindigkeit er den Start einleitet und ihn somit optimal auf die Getriebeabstufung seines Fahrzeugs anpassen. Farfus ist dann hoffentlich in der Lage, ihn in den ersten Kurven abzuschirmen und so vor einem frühen Unfall zu bewahren.
Dem Getriebe könnte auch beim Qualifying eine wichtige Rolle zugekommen sein, denn das BMW-Werksteam RBM von Bart Mampaey hat für die letzten beiden Läufe auf ein sequenzielles Getriebe gewechselt. Gegenüber der klassischen H-Schaltung bietet dieses nun Vorteile, weil der BMW 320si WTCC mit Handschaltung ein höheres Mindestgewicht für das Ende der Saison herausgefahren hat als das bisher nicht vom Werksteam gefahrene Modell mit sequentiellem Getriebe. Somit ergibt sich ein Gewichtsvorteil von 30 Kilogramm und bessere Ganganschlüsse, was unterm Strich ein deutliches Plus darstellt.
Beim vorletzten Rennen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC geht es für alle Fahrer, die jetzt noch über reale Titelchancen verfügen, vor allem darum, sich eine ideale Ausgangsposition für das Saisonfinale auf dem Stadtkurs von Macau zu sichern. BMW-Pilot Andy Priaulx hat derzeit 25 Punkte Rückstand auf den Gesamtführenden Chevrolet-Piloten Yvan Muller und liegt damit an zweiter Stelle der Fahrerwertung. Berechtigte Hoffnungen auf den Titel kann sich außerdem noch Gabriele Tarquini im Seat Leon TDI machen, der vier Punkte hinter Priaulx liegt.
Bei noch vier ausstehenden Läufen kann jeder Fahrer theoretisch noch 100 Punkte holen, aber davon ist freilich nicht auszugehen. Stattdessen kommt es darauf an, bei allen vier Läufen ins Ziel zu kommen und nach Möglichkeit mindestens zwei der vier Rennen zu gewinnen. Kommt dann noch ein Ausfall bei den Wettbewerbern hinzu, ist für alle drei genannten Fahrer noch alles möglich. In der Konstrukteurswertung liegt BMW mit 491 Punkten auf dem dritten Rang hinter Seat (524) und Chevrolet (569), wobei den Amerikanern der Titel kaum noch zu nehmen sein dürfte. Hierbei muss man freilich berücksichtigen, dass BMW lediglich mit zwei Fahrzeugen an den Start geht und somit naturgemäß weniger Punkte holen konnte als die quantitativ stärker aufgestellten Gegner.
Auf der offiziellen Internetseite von BMW Motorsport findet sich derzeit ein interessantes Interview mit Roberto Ravaglia, der die DTM im Jahr 1989 auf einem BMW M3 gewinnen konnte. Im Jahr 2012 und damit 23 Jahre nach dem letzten Titel wird der BMW M3 in die Rennserie zurückkehren und soll von Anfang an konkurrenzfähig sein. Grundlage dafür ist ein neues Reglement, denn dadurch sind auch die etablierten Marken Audi und Mercedes gezwungen, ein neues Fahrzeug zu entwickeln. Dennoch dürfte BMW als Neueinsteiger in einigen DTM-spezifischen Fragen noch Aufholbedarf haben, wenn es 2012 erstmals wieder um DTM-Punkte gehen wird.
Einer der entscheidenden Faktoren für die Rückkehr von BMW ist die Möglichkeit, den M3 nach DTM-Spezifikation auch in anderen Rennserien einsetzen oder zumindest auf anderen Märkten präsentieren zu können. Hierzu wird unter anderem ein neuer Vertrag des DTM-Rechteinhabers ITR beitragen, der der DTM im Jahr 2013 zu einem Gastspiel in Nordamerika verhelfen wird. Neben Amerika und Europa wird aber auch Asien den neuen BMW M3 erleben, der laut Roberto Ravaglia nach wie vor ein ganz spezielles Fahrzeug für jeden Tourenwagen-Piloten darstellt.
Nach den Ankündigungen der letzten Wochen war es nur noch eine Frage der Zeit, bis BMW die Rückkehr in die Deutsche Tourenwagen Masters auch offiziell verkündet. Am heutigen Freitag war es nun so weit und Dr. Mario Theissen, seines Zeichens BMW Motorsport Direktor, verkündete im Rahmen des drittletzten DTM-Laufs 2010 in Hockenheim die Rückkehr von BMW in eine der beliebtesten Motorsport-Veranstaltungen Deutschlands. Offensichtlich konnte man nun die erhoffte Übereinkunft in Sachen Reglement erzielen, die BMW zur Voraussetzung für eine Rückkehr gemacht hatte.
Basis für das Comeback soll wie erwartet der BMW M3 sein, der bis 1994 in der Generation E30 bereits viele Erfolge in der DTM feiern konnte. In den Jahren 1987 und 1989 konnten Eric van de Pole und Roberto Ravaglia die Meisterschaft in einem M3 für sich entscheiden. In der Premierensaison 1986 konnte Volker Strycek in einem BMW 635 CSi den Titel holen. BMW hofft, diese Erfolgsgeschichte nun mit der aktuellen M3-Generation E92 fortschreiben zu können und möchte ab 2012 wieder um den Titel kämpfen – was mit Blick auf die etablierte Konkurrenz von Audi und Mercedes natürlich keine einfache Aufgabe wird.
Nächstes Jahr ab Mai zur Rallye Italien wird MINI als Vorbereitungsjahr bei sechs Meisterschaftsläufen der World Rally Championship (WRC) antreten, um dann ab 2012 die gesamte Saison zu bestreiten. Seit den 60er und 70er Jahren wird MINI damit erstmals wieder den Rallye-Motorsport aufmischen.
Als Motorsportpartner wurde das im englischen Banbury ansässige Prodrive Team gewählt. Der Rennstall wurde 1984 von David Richards und Ian Parry gegründet und kann bereits auf einige prestigeträchtige Siege zurückblicken: sechs Titel in der WRC-Meisterschaft, fünf Titel in der British Touring Car Championship (BTCC) und drei Klassensiege bei den 24 Stunden von Le Mans lassen keine Zweifel an den Kompetenzen des Teams aufkommen.
Wir haben schon vor vielen Wochen berichtet, dass der Einstieg von BMW in die DTM offenbar beschlossene Sache ist, denn anders wäre die bereits kommunizierte Entwicklung eines entsprechenden V8-Triebwerks kaum zu erklären. Offiziell gibt es von BMW aber bisher nur eine Absichtserklärung und die Aussage, dass man sich in Verhandlungen befindet.
Wie die Bild-Zeitung nun berichtet, hat diese Phase der Verhandlungen nun ein Ende gefunden und BMW wird am morgigen Freitag offiziell den DTM-Einstieg zur Saison 2012 verkünden. Damit würde die Rückkehr der Münchner wohl das dominierende Thema des drittletzten DTM-Laufs der Saison 2010 werden, denn dieser findet an diesem Wochenende in Hockenheim statt.
Sobald es morgen offizielle Infos gibt, werden wir natürlich detailliert berichten.
- Der_Namenlose: Sehe ich auch so. Es gibt zurzeit so viele Autos von BMW auf Hinterradantriebsbasis gibt (MINI...
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- dicker: das wird der hässlichste BMW aller zeiten. auf den spuren von vw santana, vw polo (5 türer) und fiat...
- Bavarian Driver: Pfui Gack! 4000€ mehr san mas wert fia a 3er Limousine, bevor i ma den Gack kaufa dad!
- iQP: Oh mit RWD könnte das ein tolles Auto werden, aber so dann doch lieber ein 2er Cupe oder eben den guten alten...
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