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WTCC: Punkte fürs Werksteam, Triumph bei den Privatfahrern

  • Abgelegt: 21.11.2010
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Beim Saisonfinale der WTCC in Macau konnte BMW im üblichen Chaos weder einen Sieg noch eine Podiums-Platzierung erkämpfen. Auch in der Fahrerwertung waren insofern keine Sprünge möglich, stattdessen ist Andy Priaulx sogar noch auf den vierten Platz abgerutscht. Augusto Farfus kam am Ende auf den siebenten Platz. In der Konstrukteurswertung bleibt es beim dritten Platz für BMW – hinter dem Weltmeister Chevrolet und Seat.

Im ersten Lauf war Priaulx in einen der zahlreichen Unfälle verwickelt und kam nicht ins Ziel, konnte aber im zweiten Lauf von zahlreichen Ausfällen durch einen Massencrash profitieren und vom Ende des Feldes auf den siebenten Platz fahren. Farfus belegte im ersten Rennen den sechsten Platz und kam in Lauf zwei auf den fünften Rang. Eine Aussage über einen Verbleib in der Saison 2011 gab es erwartunsgemäß noch nicht, damit ist erst auf der Jahresabschlussfeier im Dezember zu rechnen.

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Im zweiten Teil des gestern unterbrochenen Qualifyings konnten die beiden BMW-Piloten Augusto Farfus und Andy Priaulx nur bedingt in Fahrt kommen und belegten am Ende nur die Positionen sechs und acht.

Zwar ist auf dem engen Stadtkurs von Macau (dem Ort in China schlechthin in Sachen Spielbanken mit den Spielen, die auch jedes gute online Casino anbietet) prinzipiell alles möglich, aber ein Erfolg im ersten Lauf ist dadurch auf jeden Fall deutlich unwahrscheinlicher geworden. Überholen ist ohne Unfall ähnlich schwierig wie in Monaco und insofern kommt der ersten engen Kurve wie in jedem Jahr große Bedeutung zu, was einem Roulette Spiel ähneln kann. Dass das gesamte Feld hier morgen problemlos durchkommt, ist beinahe auszuschließen.

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Das Qualifying für die beiden letzten Läufe der Tourenwagen-WM war beziehungsweise ist ähnlich chaotisch wie die Entscheidungen der FIA, wenn es um die Zulassung für verschiedene Fahrzeuge geht. Auch wenn die Entscheidungen in den wichtigsten Wettbewerben – lediglich in der Privatfahrer-Wertung sind noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen – schon gefallen sind, fahren die Piloten offenbar am absoluten Limit und gelegentlich auch etwas schneller.

Nach zahlreichen Crashs, unter anderem von BMW-Pilot Andy Priaulx auf dem dritten Rang der Fahrerwertung, und mit Blick auf die zunehmende Dunkelheit musste das in zwei Phasen unterteilte Qualifying nun unterbrochen werden – Bereits die erste Phase hatte dank zahlreicher roter Flaggen mehr als zwei Stunden in Anspruch genommen. Bei noch zwei verbleibenden Minuten vom ersten Qualifying-Abschnitt ist immerhin sicher, dass beide BMW-Piloten im Top 10-Qualifying stehen und sich eine gute Ausgangsposition für den dersten Lauf sichern können.

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Gestern Abend war offiziell, was seit vergangenem Freitag ohnehin fast jeder wusste: Die FIA hat die Entscheidung ihrer eigenen Stewards im japanischen Okayama rückgängig gemacht und die Zulassung der beiden BMW 320si GBS mit sequenziellem Getriebe zurückgenommen. Somit waren Augusto Farfus und Andy Priaulx in Okayama formal mit einem nicht regelkonformen Fahrzeug unterwegs, weshalb ihnen alle Punkte aus den beiden WM-Läufen abgenommen wurden.

Selbst von der theoretischen Chance auf den Titel für Andy Priaulx ist somit nichts mehr übrig und Chevrolet-Pilot Yvan Muller hat den Titel sicher, falls er nicht in Folge grober Unsportlichkeiten mit Punktabzügen aus Macau abreist, was praktisch auszuschließen ist. Entsprechend enttäuscht zeigt man sich bei BMW Motorsport, denn den beiden WM-Läufen in Macau fehlt damit erstmals in der WTCC-Geschichte der spezielle Reiz der Meisterschaftsentscheidung. Die Vorzeichen für ein weiteres Werks-Engagement von BMW in der WTCC sind durch die Entscheidung der FIA in Paris jedenfalls nicht besser geworden, eine endgültige Aussage wird BMW Motorsport aber vermutlich erst auf der Jahresabschlussfeier im Dezember treffen.

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BMW Motorsport gratuliert Sebastian Vettel zum WM-Titel

  • Abgelegt: 14.11.2010
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Mit Sebastian Vettel ist heute zwar ein Red Bull-Pilot Weltmeister geworden und BMW selbst ist nicht mehr aktiv in der Formel 1 vertreten, aber immerhin kann sich BMW Motorsport ein wenig über den Titel des Heppenheimers freuen. Grund dazu besteht deshalb, weil die Bindung von Sebastian Vettel an BMW auch heute noch relativ eng ist, weil er praktisch seine komplette Ausbildung bei BMW genossen hat.

Anlässlich des Titels für Vettel hat BMW auch eine Pressemitteilung herausgegeben, um ihm herzlich zu gratulieren – und natürlich auch, um auf seine Wurzeln aufmerksam zu machen. Diese liegen in der Formel BMW, in der er erstmals 2003 an den Start ging und auf Anhieb den zweiten Rang belegte. 2004 gewann er 18 von 20 Läufen und mit deutlichem Vorsprung den Titel. Im Jahr 2005 stieg er in die Formel 3 Euro Serie auf und sammelte in der Saison 2006 erste Erfahrungen in der Formel 1 als Freitagstestfahrer für das BMW Sauber F1 Team.

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WTCC: Andy Priaulx kann nicht mehr Weltmeister werden

  • Abgelegt: 13.11.2010
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Noch wurde die Nachricht nicht offiziell verkündet, aber es gibt einige Gerüchte, nach denen der Motorsportrat der FIA die Punkte für die BMW-Piloten Augusto Farfus und Andy Priaulx aus den Rennen in Okayama gestrichen und somit die Fahrerwertung am Grünen Tisch entschieden hat. Demnach ist Yvan Muller völlig unabhängig vom Rennergebnis beim Saisonfinale in Macau der neue Tourenwagen-Weltmeister, denn ohne die Punkte aus Okayama kann Priaulx unter keinen Umständen mehr an dem Franzosen vorbeiziehen.

Grund für die nachträgliche Disqualifikation der BMW-Piloten ist der Einsatz eines sequenziellen Sechsgang-Getriebes, das nach Ansicht der Kommissare vor Ort homologiert war, was das Berufungsgericht der FIA nun offenbar anders gesehen hat. BMW durch den erstmaligen Einsatz des sequenziellen Getriebes einen Gewichtsvorteil genossen, weil die im Lauf der Saison gesammelten Gewichtsstrafen lediglich für das Fahrzeug mit manuellem Getriebe galten.

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Auf M-Power.com findet sich aktuell ein interessantes Interview mit BMW Motorsport Direktor Dr. Mario Theissen, das wir euch hier ebenfalls in voller Länge zur Verfügung stellen wollen. Es geht dabei um die Rückkehr in die DTM sowie die Zukunft im Tourenwagen- und Langstreckensport. Echte Neuigkeiten hält das Interview für Motorsport-interessierte zwar nicht bereit, aber da nicht alle Leser dieser Seite auch regelmäßig Motorsport-News lesen, bietet das Interview unserer Meinung nach eine gute Zusammenfassung.

MPW: Wie weit sind die Vorbereitungen bei BMW schon vorangeschritten?
MT: Die Konstruktion von Fahrzeug und Antrieb hat begonnen, der Aufbau erster Testträger ist für das 2. Quartal 2011 vorgesehen. Danach beginnt der Testbetrieb. Parallel wird derzeit die Struktur von BMW Motorsport an die neuen Anforderungen angepasst.

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ILMC: Schnitzer gewinnt in Zhuhai!

  • Abgelegt: 7.11.2010
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Wenn man völliges Neuland betritt, ist es in der Regel schwer, auf Anhieb erfolgreich zu sein. Dem BMW Team Schnitzer ist dieses Kunststück nun aber im chinesischen Zhuhai gelungen, wobei man fairerweise ergänzen muss, dass Zhuhai auch für andere Teams weitestgehend unbekanntes Terrain war. Offenbar war man aber am Besten in der Lage, sich auf der Strecke zurechtzufinden und konnte nach dem guten Qualifying mit der dritten Position heute noch einmal nachlegen. Einige Gegner hatten allerdings auch mit Zwischenfällen zu kämpfen und konnten daher nicht ihr volles Potential zeigen.

Das 1000-Kilometer-Rennen in Zhuhai stellte auch das Finale des Intercontinental Le Mans Cup 2010 dar und ein Sieg beim Saisonabschluss bleibt oft besonders lange in Erinnerung. Auf den zweiten Platz hinter Dirk Werner und Jörg Müller im BMW M3 GT2 kamen Marc Lieb und Richard Lietz im Porsche 911.

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Besser als erwartet verlief das erste Qualifying für den BMW M3 GT2 auf chinesischem Grund. Wie wir berichtet hatten, kannten weder das Auto noch das Team oder die Fahrer irgendeine Strecke im Reich der Mitte und natürlich war auch der Zhuhai International Circuit absolutes Neuland. Die Testfahrten konnten aber offenbar gut genutzt werden und Jörg Müller gelang es, sein Fahrzeug auf den dritten Startplatz zu stellen. Morgen geht er ab 5 Uhr europäischer Zeit zusamment mit Dirk Werner an den Start. Für den BMW M3 GT2 stellt der dritte Startplatz das bisher beste Qualifying-Ergebnis dar.

Auf die Pole Position schaffte es Gianmaria Bruni im Ferrari und hatte dabei wie alle anderen mit einer feuchten Strecke zu kämpfen, die langsam abtrocknete. Es kam also darauf an, zum richtigen Zeitpunkt auf die Strecke zu gehen und die für diesen Moment passende Bereifung am Auto zu haben. Jörg Müller gelang das Kunststück mit geschnittenen Slicks rund zehn Sekunde vor dem Ende der Session über die Ziellinie zu fahren.

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