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Follow this categoryEine gemischte Bilanz muss das Team Schubert Motorsport nach dem heutigen vierten VLN-Lauf der Saison 2011 ziehen: Zwar konnten alle Fahrer ein paar Runden mit dem BMW Z4 GT3 auf der Nordschleife absolvieren und sich somit zumindest ein wenig auf das 24 Stunden-Rennen vorbereiten, besonderen Grund zur Freude gab es allerdings nicht.
Sowohl der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 6 und den Piloten Claudia Hürtgen, Edward Sandström und Fredrik Larsson als auch das Schwesterauto mit der Nummer 26 und den Fahrern Jörg Viebahn, John Mayes und Peter Posavac waren in Unfälle verwickelt und spielten daher keine Rolle im Kampf um die vorderen Plätze. Beim dritten Auto mit Tom Coronel und Marko Hartung gab es Probleme mit einem defekten Stoßdämpfer, was auch im Fall des dritten Z4 ein gutes Resultat verhinderte.
Der letztjährige Sieg von BMW beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war ohne jede Frage ein Glücklicher, denn von der reinen Geschwindigkeit her waren einige andere Fahrzeuge schneller unterwegs. Neben einem schnellen Auto braucht man auf der Nordschleife aber auch eine Portion Glück im Umgang mit den langsameren Fahrzeugen und natürlich absolut standfeste Technik.
Der letzte Punkt war auch beim BMW M3 GT2 nur bedingt gegeben, denn massive Probleme mit dem Getriebe machten die letzten Runden zur Zitterpartie und es war bis zuletzt unsicher, ob Schlussfahrer Uwe Alzen das Fahrzeug ins Ziel bringen kann. Genau 10 Jahre nach seinem Sieg im Porsche 911 ließ sich Alzen den Triumph aber nicht mehr nehmen und feierte einen ganz besonderen Sieg. Gemeinsam mit Augusto Farfus und Jörg Müller darf Uwe Alzen deshalb in diesem Jahr die Startnummer 1 am Fahrzeug tragen.
Neben den beiden vom erfahrenen Team Schnitzer eingesetzten BMW M3 GT, die auf jeden Fall eine Rolle beim Kampf um den Gesamtsieg spielen sollen, hält das 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auch im Jahr 2011 noch viele weitere Highlights für BMW-Fans parat. Aus optischer Sicht gehören dazu auf jeden Fall auch die im Winter grundlegend überarbeiteten BMW Z4 GT3, von denen Schubert Motorsport in diesem Jahr voraussichtlich gleich drei Exemplare an den Start bringen wird.
Gewissermaßen als Generalprobe für das Rennen Ende Juni wird Schubert den VLN-Lauf am kommenden Wochenende nutzen. Am Steuer sitzen dabei durch die Bank erfahrene und nachweislich schnelle Piloten: Claudia Hürtgen, Edward Sandström, Fredrik Larsson bewegen Startnummer 6, das Auto mit der Nummer 16 wird von WTCC-Fahrer Tom Coronel und Marko Hartung bewegt und im dritten Z4 GT3 wechseln sich Jörg Viebahn, John Mayes und Peter Posavac ab.
Mit Ausnahme von Gabriele Tarquini im Seat Leon TDI ist es in dieser Saison noch keinem Piloten gelungen, die Siegesserie des Chevrolet Cruze 1.6T zu unterbrechen und auch am heutigen Sonntag trug der siegreiche Fahrer einen blauen Overall. Sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf sicherte sich Rob Huff den Sieg und unterstrich somit eindrucksvoll, dass der Weg zum Fahrertitel in diesem Jahr nur über ihn gehen wird. Nachdem er bereits bei allen bisherigen Rennen auf der Pole Position stand, gelang ihm nun auch als drittem Fahrer überhaupt das Kunststück, beide Läufe an einem Wochenende für sich zu entscheiden.
In beiden Läufen kam Yvan Muller in einem weiteren Cruze auf den zweiten Rang, das Podium komplettierte zunächst Tiago Monteiro im Seat Leon TDI, im zweiten Lauf schließlich Kristian Poulsen im BMW 320 TC. Weniger gut lief es für Tom Coronel, der sich im ersten Lauf den fünften Rang sicherte und im zweiten Lauf wohl wieder diese Position errungen hätte, wenn ihn nicht ein Reifenschaden in der letzten Runde auf den 15. Platz zurückgeworfen hätte.
Auf dem Sachsenring fanden an diesem Wochenende die nächsten Läufe der ADAC GT Masters statt und in beiden Läufen verhinderten technische Probleme eine Top-Platzierung des vom Team Engstler eingesetzten BMW Alpina B6 GT3. Alexandros Margaritis und Dino Lunardi waren am Samstag in einen Kampf um den zweiten Rang verwickelt und wären wohl auf jeden Fall auf dem Podium gelandet, wenn das Fahrzeug gehalten hätte. Leider verhinderte ein technischer Effekt die Zielankunft und somit auch ein gutes Ergebnis.
Noch schlechter lief es beim heutigen zweiten Lauf, denn eigentlich hatte man die richtige Strategie für die wechselhaften Verhältnisse gewählt und war im Gegensatz zu vielen Gegnern auf Regenreifen gestartet. So konnte der Grieche Margaritis noch in der ersten Runde die Führung übernehmen und innerhalb weniger Runden einen Vorsprung von rund 35 Sekunden herausfahren. Alles sah nach dem zweiten Saisonsieg für den Alpina B6 GT3 aus, aber kurz nach dem Fahrerwechsel rollte Dino Lunardi mit einem weiteren technischen Defekt aus.
Auch beim dritten VLN-Event der Saison 2011 landete ein BMW M3 GT auf dem Podium und wie schon beim zweiten Rennen handelte es sich dabei um den dritten Platz. Den Sieg sicherten sich Marco Seefried, Jaime Melo und Dominik Farnbacher im Ferrari F458. Den schnellsten BMW mit der Startnummer 42 pilotierten Augusto Farfus, Jörg Müller und Schlussfahrer Pedro Lamy und sicherten der Mannschaft von Charly Lamm ein weiteres gutes Resultat.
Weniger gut lief es für den zweiten M3 mit der Nummer 43, der von Andy Priaulx, Dirk Müller und Dirk Adorf bewegt wurde. Als der mehrfache Tourenwagen-Weltmeister Priaulx rund eine Stunde vor Rennende am Steuer saß, verlor er allem Anschein nach unverschuldet im Bereich Brünnchen die Kontrolle über das Fahrzeug und schlug heftig in die Streckenbegrenzung ein. Zum Glück blieb der Fahrer von der britischen Kanalinsel Guernsey dabei weitestgehend unverletzt und wird schon bald wieder angreifen können.
Wie schon bei den ersten beiden Rennen der WTCC-Saison 2011 in Curitiba und Zolder wird Chevy-Pilot Rob Huff auch in Monza auf der Pole Position stehen. Auch die Plätze zwei und drei und sechs werden von Chevrolet belegt und trotz 40 Kilogramm Gewichtsstrafe ist unverkennbar, dass der Cruze 1.6T auch weiterhin das stärkste Auto im Feld ist.
Schnellster Nicht-Chevrolt und somit auch schnellster BMW war der 320 TC von Norbert Michelisz, der aber bereits mehr als vier Zehntel Rückstand auf die Spitze hatte. Die weiteren BMW in den Top 10 werden von Kristian Poulsen, Tom Coronel und Mehdi Bennani pilotiert und starten von den Plätzen sieben, acht und neun.
Auch wenn es Kris Meeke nicht vergönnt war, gleich bei seiner Premiere im MINI John Cooper Works WRC eine Zielankunft zu feiern, konnte er sein Potential und die Fähigkeiten seines Fahrzeugs auf den ersten Prüfungen eindrucksvoll unter Beweis stellen. Zwischenzeitlich lag der Brite auf dem vierten Rang der Gesamtwertung und in manchen Abschnitten sogar in den Top 3, was für die ersten unter Rennbedingungen gefahrenen Kilometer des MINI WRC kaum zu erwarten war.
Ein neues Video von Motors TV nimmt uns nun mit auf eine Etappe des ersten Tages der Rallye auf Sardinien vom vergangenen Wochenende. Leider ist Beifahrer Paul Nagle nicht wirklich zu verstehen, aber die Geschwindigkeit des über 300 PS starken Allradlers und das Können von Meeke am Volant sind dennoch unübersehbar.
Am kommenden Wochenende erlebt die WTCC Saison 2011 ihren zweiten Lauf auf europäischem Boden und natürlich werden dann auch wieder Tom Coronel und sein Team ROAL Motorsport einen BMW 320 TC an den Start bringen. Nach dem schweren Unfall und dem dadurch bedingten frühen Ausfall beim Europa-Auftakt in Zolder hofft das Team auf erfreulichere Ergebnisse im italienischen Monza. Helfen könnten dabei die Strafgewichte, die den Fahrzeugen von Chevrolt und Seat etwas Zusatzgewicht ins Auto bringen werden.
Unabhängig davon werden Chevrolet und Seat auch in Monza an der Spitze fahren können, zumal Seat wohl erstmals den neuen Turbomotor mit 1,6 Litern Hubraum einsetzt und den 2.0 TDI in Rente schickt. Nun dürften auch die Spanier über etwas mehr als 300 PS verfügen und zudem nicht mehr den schweren Dieselmotor auf der Vorderachse haben, was sich insgesamt positiv auf die Fähigkeiten des Leon auswirken dürfte.
- cisi: der neue M3 wird anders sein. Die performance auf der strecke wird sicher bessere werden, wie immer. Ob er die...
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