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Follow this categoryNachdem Mitte Juni erste Gerüchte um eine mögliche Zusammenarbeit von BMW mit dem schwedischen Automobilbauer Saab aufgetaucht waren, war es einige Monate lang still auf diesem Gebiet. Heute erhalten die Gerüchte offenbar neue Fahrt, weil die berühmten gut informierten Kreise beider Unternehmen erneut über eine solche Zusammenarbeit gesprochen haben.
Angeblich könnte es schon am Mittwoch eine Pressekonferenz in Schweden geben, auf der eine Kooperation bekanntgegeben wird. Saab könnte dann Motoren, Getriebe und andere Elemente des Antriebsstrangs von BMW respektive MINI erhalten, um seine neuen Modelle mit modernster Technik ausstatten zu können. Die BMW Group hat in den letzten Jahren immer wieder über derartige Geschäfte verhandelt, mit Ausnahme der PSA-Kooperation kam es aber nie zu spruchreifen Vereinbarungen.
Dank der grundsätzlich unterschiedlichen Architektur des MINI hat BMW bereits vor Jahren eine Partnerschaft mit dem französischen PSA-Konzern gestartet, um Motoren gemeinsam entwickeln und verwenden zu können. So konnte BMW trotz der überschaubaren Stückzahlen bei MINI ordentliche Preise beim Einkauf der Einzelteile erzielen, denn zusammen mit den Fahrzeugen von Peugeot Citroen konnte man deutlich mehr Teile abnehmen. Von der Partnerschaft profitieren natürlich beide Seiten, denn neben den niedrigeren Einkaufspreisen, die für BMW das Hauptaugenmerk gewesen sein dürften, erhalten die Franzosen auch modernste Motorentechnologie für ihre Kleinwagen.
Auf dem Weg zum Megacity Vehicle ist BMW nun massiv damit beschäftigt, Carbon fit für den Einsatz in der Massenfertigung zu machen. Technisch ist man hier ein gutes Stück vor der Konkurrenz, denn man fühlt sich offenbar in der Lage, auch in Großserie zahlreiche Komponenten aus dem an sich teuren Werkstoff zu fertigen. Der hohe Preis resultiert allerdings zu einem großen Teil aus dem hohen Handarbeits-Anteil, den BMW deutlich reduzieren konnte. Folglich sind die Carbon-Komponenten, die BMW im Megacity Vehicle einsetzen wird, deutlich billiger als bisherige CFK-Teile.
In den letzten Tagen konnte man an mehreren Stellen lesen, dass BMW für das Jahr 2013 die Produktion eines Supersportlers beschlossen hätte. Wir können diese Gerüchte an dieser Stelle weder bestätigen noch dementieren, wollen aber zumindest den aktuellen Kenntnisstand zusammentragen.
Die Informationen stammen ursprünglich aus der AutoBild, die sich auf Quellen innerhalb der BMW AG beruft. Unter dem Projektnamen 442 soll demnach verdeutlicht werden, was sich aus dem Prinzip des Megacity Vehicle alles machen lässt. Wie wir schon vor einiger Zeit berichtet haben, besteht das MCV aus zwei Modulen: Neben dem Drive-Modul, in dem alle für das Fahren relevanten Bauteile untergebracht sind, gibt es noch das Life-Modul, das aus Fahrgastzelle und Karosserie besteht. Dieses Prinzip soll auch den 442 auszeichnen. Während das MCV rein elektrisch angetrieben werden soll, soll der Supersportler auf einem Hybrid-Konzept basieren und sowohl über einen Elektro- als auch über einen Verbrennungsmotor verfügen.
Das Interesse an einem möglichen Supersportler aus dem Hause BMW ist nach wie vor groß, denn viele Fans erwarten ein derartiges Fahrzeug von der Marke. Grund dafür dürften vor allem die Wettbewerber sein, die mit neuen Sportwagen wie dem Audi R8 oder dem Mercedes SLS AMG von sich reden machen, während der Hersteller mit dem sportlichsten Anspruch kein vergleichbares Modell im Angebot hat.
Grundlage für einen Supersportler von BMW – falls er innerhalb der näheren Zukunft kommen sollte – wäre wohl der Ansatz der IAA-Studie BMW Vision EfficientDynamics. Superlative bei den Fahrleistungen stehen also eher im Hintergrund, stattdessen sollte das Fahrzeug mit einer Kombination von souveränen Fahrleistungen und einem im Verhältnis dazu sensationell niedrigen Verbrauch punkten. Im Fall der Studie aus dem Jahr 2009 wurden längsdynamisch die Fahrleistungen des BMW M3 erreicht, das Fahrzeug verbrauchte aber lediglich 3,76 Liter Diesel auf 100 Kilometer.
Seit Jahren wartet die Fangemeinde von BMW auf einen “echten” Supersportler und immer wieder tauchen Gerüchte auf, nach denen ein solches Fahrzeug in wenigen Jahren auf dem Markt sein soll. Auch wenn es bei BMW immer wieder Fahrzeuge gab, die fahrdynamisch mit diversen Supersportlern mithalten konnten – beispielsweise der BMW M3 CSL E46 oder künftig der BMW M3 GTS – fehlt in der Angebotspalette ein Fahrzeug, das auch optisch als Supersportler auftritt.
Das Erscheinen von Audi R8 und Mercedes SLS AMG hat nach Ansicht einiger Beobachter die Dringlichkeit eines derartigen Projekts noch verschärft. Da sich BMW als sportlichste Premiummarke versteht, ist es in der Tat etwas seltsam, dass man ausgerechnet in München respektive Garching keinen vergleichbaren Sportwagen anbietet und diesen Markt kampflos den Wettbewerbern überlässt. Bei BMW vertritt man standhaft die Auffassung, dass sich die Sportlichkeit der Marke an jedem einzelnen Modell ablesen lässt und nicht mit einem Supersportler unterstrichen werden müsse. Demnach würden die anderen Hersteller den kostspieligen Schritt zum Supersportler vor allem deshalb gehen, damit der sportliche Glanz dieses Fahrzeugs auch auf die restliche, fahrdynamisch eher mittelmäßig aufgestellte Modellpalette fällt.
Laut einem Bericht der Stockholmer Zeitung “Dagens Industri” steht der schwedische Automobilhersteller Saab derzeit in Verhandlungen mit der BMW Group. Dabei soll es um Technikkomponenten gehen, die die Schweden gerne von der BMW Group beziehen würden. Neben Otto- und Dieselmotoren sowie Getrieben von BMW soll es dabei auch um die Verwendung der MINI-Plattform gehen, denn auch Saab möchte künftig einen fahraktiven Kleinwagen anbieten.
Da die Entwicklungskosten für derart ausgereifte Komponenten enorm sind, ist Saab auf Kooperationspartner angewiesen. Der Konzern gehörte einige Jahre zum amerikanischen General Motors-Konzern (GM), im Zuge der Finanzprobleme bei GM wurde das defizitäre Unternehmen aber von Victor Muller übernommen. Um profitabel sein zu können, strebt Saab ein Volumen von mindestens 80.000 Einheiten pro Jahr an. Dazu sollen der Geländewagen 9-4X – eventuell mit Dieselmotoren von BMW – sowie ein tropfenförmiger Kleinwagen beitragen, um die Kernbaureihe 9-3 zu unterstützen.
BMW dürfte entsprechenden Kooperationen unter den richtigen Bedingungen nicht abgeneigt sein, denn höhere Stückzahlen bedeuten letztlich niedrigere Einkaufspreise und somit eine höhere Rendite. Gegenüber Reuters soll ein BMW-Sprecher allerdings geäußert haben, dass es momentan keine Verhandlungen mit Saab geben würde.
(Quelle: Dagens Industrie via AMS, Leftlanenews)
Schon auf der IAA im letzten September war zu erfahren, dass die Technik des BMW Vision EfficientDynamics durchaus kein reines Phantasieprodukt ist, sondern sich relativ nah an der Serienreife befindet. Zur Erinnerung: Bei der Studie arbeitet ein Dreizylinder-Dieselmotor mit 1,5 Litern Hubraum im Fahrzeugheck, der es auf 163 PS und 290 Newtonmeter Drehmoment bringt. Unterstützt wird der Verbrennungsmotor von zwei kleinen Elektromotoren: Ein kleinerer für die Hinterachse, der konstant 33 PS leistet und für kurze Zeit bis zu 52 PS mobilisieren kann. An der Vorderachse kommt ein weiterer Elektromotor hinzu, der es auf 80 PS konstante Leistung und kurzzeitig bis zu 140 PS bringt.
Daraus ergibt sich eine Gesamtsystemleistung von maximal 356 PS, das maximale Drehmoment beträgt gewaltige 800 Newtonmeter. Damit ist eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in deutlich unter fünf Sekunden möglich, maximal ist eine Höchstgeschwindigkeit von elektronisch abgeregelten 250 km/h erreichbar. Wirklich beeindruckend wird dieses Paket aber erst in Kombination mit den realisierbaren Verbrauchswerten, diese liegen nämlich bei 3,67 Litern Diesel auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer entspricht – beinahe unglaublich für ein Fahrzeug mit diesen Fahrleistungen!
Die regelmäßigen Leser dieser Seite wissen schon seit vielen Monaten, dass BMW an einer neuen Variante des bekannten Reihensechszylinder-Dieseltriebwerks mit 3,0 Litern Hubraum (interne Bezeichnung N57) arbeitet. Langsam aber sicher werden die Gerüchte nun konkreter und es gibt einen ersten konkreten Termin, zu dem wir das neue Triebwerk sehen könnten – die Frankfurter IAA im September 2011 soll Schauplatz für die Weltpremiere von BMW X5 xDrive45d und BMW X6 xDrive45d sein!
Wie wir schon damals vermeldeten, wird das Triebwerk als Performance Diesel angeboten werden und über eine Leistung von 354 PS verfügen. Beide Modelle sollen sich auch optisch von den normalen Fahrzeugen unterscheiden und somit als Top-Diesel erkennbar sein. Es handelt sich dabei natürlich nicht um das M Sportpaket, sondern um eine eigenständige Lösung.

(Das Foto zeigt den 306 PS starken TwinPower-Motor aus BMW 740d & Co.)
Seit einigen Monaten geistert die Information durchs Netz, dass es auf Basis des BMW 1er Coupés der aktuellen Generation noch einen sportlichen Ableger mit besonders hohem Anspruch geben wird. Dieses Fahrzeug soll zwar von der M GmbH aufgebaut und entwickelt werden, aber nicht als M1 verkauft werden und eventuell garkein M im Namen tragen. Wahrscheinlich erscheint daher eine Namensgebung mit dem Kürzel tii, das bereits beim vor einiger Zeit vorgestellten tii Concept verwendet wurde.
Damals ging es vordergründig um die inoffizielle Vorstellung der Komponenten von BMW Performance, aber der Name erscheint uns dennoch denkbar – ganz im Gegensatz zum internen Arbeitstitel SuperSport, denn dessen naheliegende Abkürzung wäre kaum zu vermitteln und würde vom Marketing wohl niemals abgesegnet werden.
- cisi: der neue M3 wird anders sein. Die performance auf der strecke wird sicher bessere werden, wie immer. Ob er die...
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